Wie soziale Medien ticken

Uni-Referentin Kristina Strehlow verriet Tipps und Tricks zum Schutz im Internet

Wer weiß, wie soziale Medien ticken, hat weniger Ängste und kann auch die Chancen der neuen Medien für sich nutzen.

Wir, die Klasse 8 b des Bert-Brecht-Gymnasiums, hatten die Gelegenheit, auf Einladung des Schultickers und Partner Dokom21 an einer Schulung über soziale Netzwerke und Cybermobbing teilzunehmen. Referentin Kristina Strehlow von der Technischen Universität Dortmund (TU) begrüßte uns im Schulungsraum in der Druckerei Lensing in Dorstfeld.

Viel über den Schutz im Internet und gegen Cybermobbing haben die Schüler der Klasse 8b des Bert-Brecht-Gymnasiums bei der Social Media-Schulung von TU-Referentin Kristian Strehlow (4.v.r.) gelernt. Mit dabei waren auch Jenny Schnitter (Dokom21) (2.v.r) und Lehrer Jan Kottsieper (r.).  Foto: Kallenbach

Viel über den Schutz im Internet und gegen Cybermobbing haben die Schüler der Klasse 8b des Bert-Brecht-Gymnasiums bei der Social Media-Schulung von TU-Referentin Kristian Strehlow (4.v.r.) gelernt. Mit dabei waren auch Jenny Schnitter (Dokom21) (2.v.r) und Lehrer Jan Kottsieper (r.).
Foto: Kallenbach

Zu Beginn ging es um die Sicherheit in sozialen Netzwerken. Kristina Strehlow erklärte uns, dass die sehr begehrte App „WhatsApp“ Risiken in Bezug auf Datensicherheit aufweist und es eine sicherere App gibt, die „Threema“ heißt. Aufgrund der verbesserten Sicherheit bei „Threema“ muss diese App einmalig kostenpflichtig erworben werden.

Außerdem lernten wir von der Uni-Referentin, wie man sich besser im Internet schützen kann. Einfach, indem man das Passwort verlängert und mit mehreren unterschiedlichen Zeichen erstellt. Oder man denkt sich als Alternative einen sogenannten „Pass-Satz“ aus. Auch die Gefahren des Onlinestellens von Fotos sprach Kristina Strehlow an.

Zwischendurch gab sie uns Aufgaben zu den jeweiligen Themen, bei denen wir zum Beispiel entscheiden mussten, wie die Schüler sich fühlen würden, wenn das eigene Gesicht ohne Zustimmung im Internet veröffentlicht würde.

Mobbing-Film

Zum Schluss erfuhren wir mehr zum Thema Cybermobbing und seine Auswirkungen auf junge Menschen. Wir sahen einen Kurzfilm, in dem ein Junge die Gewalt von Cybermobbing am eigenen Leib erfahren musste und nur durch die Hilfe von seinen Eltern und Lehrern alles überstehen konnte.

Nachdem Ideen ausgetauscht wurden, wie gegen Cybermobbing agiert werden sollte, war die sehr informative Veranstaltung beendet.

Klasse 8 b des Bert-Brecht-Gymnasiums

Jugendliche auf Gefahren hinweisen

Sinnvoller Umgang mit Instagram und Co.

Das Medienprojekt Schulticker und der Partner Dokom21 haben uns eingeladen, den sinnvollen Umgang mit Instagram und Co. zu lernen. Philipp Rother, Jonas Kopsch, Max Balzer, Anes Smajic und Frederik Romanus sprachen darüber mit Jenny Schnitter, (Foto) zuständig für Marketing bei Dokom21.

Viele Fragen stellten die Schüler Dokom21-Mitarbeiterin Jenny Schnitter (r.) im Interview. Foto: Kallenbach

Viele Fragen stellten die Schüler Dokom21-Mitarbeiterin Jenny Schnitter (r.) im Interview.
Foto: Kallenbach


Warum bietet Dokom21 derartige Schulungen an?
Es ist enorm wichtig, die sozialen Medien den Leuten näher zu bringen und auf ihre Gefahren hinzuweisen. Dokom21 ist Partner des Schulticker-Projekts der Ruhr Nachrichten, um vor allem Jugendliche für diese Gefahren zu sensibilisieren, da sie diese oft nicht wahrnehmen. Dieses Engagement ist Teil unseres Projektes „schlau & fit – Verantwortung für die Region“, mit dem wir Kinder und Jugendliche in unserem Anschlussgebiet fördern wollen.

Was sind sonstige Tätigkeitsbereiche von Dokom21?
Dokom21 ist ein regionaler Telekommunikationsdienstleister. Neben diesen Schulungen bieten wir Dienstleistungen vom Telefonanschluss über den Internetzugang bis zu Mobilfunk an. Darüber hinaus umfasst das Angebot Online-Datensicherung und Rechenzentrumsdienstleistungen sowie Multimedia-Dienste für die Wohnungswirtschaft. Abgerundet wird das Portfolio durch Kabel-TV.

Klasse 8 b des Bert-Brecht-Gymnasiums

Mobbing ruiniert Leben

Aufklärung ist wichtig /Das Internet vergisst nichts

Obwohl überall zunehmend über Mobbing und Cybermobbing aufgeklärt wird, kommt es trotzdem immer wieder vor, dass Personen über einen längeren Zeitraum mithilfe von Internet- und Mobiltelefondiensten absichtlich bedroht, bloßgestellt oder belästigt werden.

Oft handeln die Täter anonym, sodass das Opfer nicht weiß, von wem die Angriffe stammen. Genau das ist es, was Cybermobbing so gefährlich macht: Wegen der Anonymität kennen die Täter und Beteiligten keine Grenzen. Auch zeitlich lässt sich Cybermobbing nicht einschränken. „Normales“ oder „Offline“ Mobbing endet meist nach dem direkten Kontakt zu dem Täter, doch Cybermobber können ihre Opfer Tag und Nacht terrorisieren. Deshalb sollten Opfer sich so schnell wie möglich wehren.

Als erstes sollte man eine Vertrauensperson aufsuchen, das kann ein Vertrauenslehrer sein oder die Eltern. Außerdem kann es hilfreich sein, die Handynummer zu wechseln oder in extremen Fällen auch die Polizei einzuschalten. Denn Betroffene können zwar YouTube-Videos melden oder WhatsApp-Nutzer blockieren, aber im Netz verbreiten sich gemeine Kommentare, Videos und Fotos schnell, und es ist fast unmöglich, sie wieder ganz zu löschen.

Das Internet vergisst nichts und Mobbing ruiniert Leben. Deshalb ist es auch so wichtig, weiter über Cybermobbing aufzuklären und dagegen vorzugehen.

Klasse 8b des Bert-Brecht-Gymnasiums

Achtet unbedingt auf sichere Einstellungen

Schüler befragen ihre Mitschüler

Nach der Schulung, in der die Schüler über Gefahren durch soziale Netzwerke aufgeklärt wurden, befragte eine Gruppe von Schülern der Klasse 8 b ihre Mitschüler über die Eindrücke der Schulung.

Simon Haoua berichtete, dass ihm die Schulung sehr gut gefallen habe, da er viel über Sicherheit im Umgang mit Medien lernen konnte. Er und sein Schulkamerad Ilja Reinke (Foto) sind sich einig, dass man verstärkt auf die Sicherheitseinstellungen bei Nachrichtendiensten wie „WhatsApp“ achten sollte. Status und Profilbild sollten nur für eigene Kontakte sichtbar sein.

Außerdem lernten sie, dass es sicherere Alternativen zu dem Nachrichtendienst „WhatsApp“ gibt wie die App „Threema“. Auch beim Thema Cybermobbing sind Simon und Ilja übereinstimmend der Meinung, dass Cybermobbing noch deutlich schlimmer als das „normale“ Mobben ist. „Cybermobber sind besonders feige Mobber“ , findet Ilja Reinke. Simon war überrascht, wie schwierig es beim Cybermobbing sein kann, aufgrund der Anonymität des Internets, den Täter ausfindig zu machen.

Abschließendes Resümee von Simon: Die Schulung war ein sehr interessanter und informativer Ausflug, bei dem er und seine Klasse viel für die Zukunft und den Umgang mit sozialen Netzwerken gelernt hätten.

Klasse 8 b des Bert-Brecht-Gymnasiums

Neuer Traumberuf: Redakteur in der Sportredaktion

Mallinckrodt-Schüler im Pressehaus

Die Klasse 8c des Mallinckrodt-Gymnasiums besuchte das Pressehaus der Ruhr Nachrichten. Unser erster Weg führte uns in die Lokalredaktion, wo wir an einer Konferenz teilnahmen.

Kurz nach 9 Uhr versammelten sich die Mitarbeiter, um die Ausgabe der Zeitung zu besprechen. Es wurden auch Fehler kritisiert. Anschließend wurde die Ausgabe des nächsten Tages geplant. Danach besprachen die Schüler in einem Seminarraum den Aufbau einer Tageszeitung und verfassten selber eine Meldung. Anschließend besuchten wir die Sportredaktion: Drei große TV-Bildschirme übertrugen Sportnachrichten, auf dem Desk-Tisch standen Kaffeetassen. die Stimmung war sehr locker. Wir fühlten uns direkt wohl – und jede unserer Fragen wurde geduldig beantwortet.

Viel Spaß beim Besuch bin der Sportredaktion hatten die Schüler der Klasse 8 c mit Sportchef Sascha Klaverkamp (vorne r.) und Redakteur Thimo Mallon.  Foto: Kallenbach

Viel Spaß beim Besuch bin der Sportredaktion hatten die Schüler der Klasse 8 c mit Sportchef Sascha Klaverkamp (vorne r.) und Redakteur Thimo Mallon.
Foto: Kallenbach


Wir erfuhren, dass die Sportredakteure ihre Arbeit viel besser planen können als die übrigen Journalisten – die meisten großen sportlichen Ereignisse sind ja langfristig bekannt.

Marie Breuer, Klasse 8c, Mallinckrodt-Gymnasium

Aubameyang ist ein cooler Typ

Sportchef Sascha Klaverkamp im Interview

Emily Volbert sprach mit Sascha Klaverkamp, Leiter der Sportredaktion.

Sascha Klaverkamp Foto: Kallenbach

Sascha Klaverkamp Foto: Kallenbach

Wie lange arbeitest du in der Sportredaktion?
Angefangen habe ich vor 15 Jahren als Vertretung. Ich bin dann doch etwas länger geblieben.

Wer ist dein Lieblingsspieler?
Aubameyang. Ist ja auch ein cooler Typ.

Welche sind die beliebtesten Sportarten, über die ihr berichtet?
Eine Umfrage hat ergeben, dass Fußball mit Abstand am beliebtesten ist. An dritter Stelle steht nach Handball die Leichtathletik. Für andere Sportarten wurde ungefähr gleich abgestimmt.

Wie schafft ihr es, die Ergebnisse so schnell bekannt zu geben?
Auf unserer Internetseite können wir aktuelle Spielstände sofort bekannt geben. Für die Papierzeitung schreiben die Reporter die Berichte schon während des Spiels live aus dem Stadion.

Emily Volbert, Klasse 8c, Mallinckrodt-Gymnasium