Ausbildung in der Pandemie

Azubis von DSW21 und DEW21 vor dem Konrad-Klepping-Berufskolleg.

Wie der Berufsschulalltag in Zeiten von Corona aussieht, beschreiben zwei Azubis von DEW21 und DSW21. Yasmina und Sara wollen Industriekauffrauen werden.

Monatelang gab es wegen Corona für Schüler Homeschooling oder – ab und zu – Wechselunterricht an der Schule. Und wie sah und sieht der Schulalltag für Auszubildende aus? Darüber berichten Yasmina und Sarah, Azubis bei DEW21 und DSW21.
Von Yasmina und Sarah
Eine Ausbildung vereint die praktische Arbeit im Betrieb und den theoretischen Unterricht in der Berufsschule. Wir Auszubildenden zu Industriekaufleuten von DSW21 und DEW21 lernen im Blockunterricht. Wir gehen also zweimal im Jahr für 6-7 Wochen zur Schule, ohne in dieser Zeit zu arbeiten.
Besonders an unserer Berufsschule ist, dass wir viele Themen fächerübergreifend am Beispiel des schuleigenen Modellunternehmens „dobike GmbH“ bearbeiten. Dadurch ist auch die Theorie praxisnah und lebhaft.
Es gibt einen vielfältigen Stundenplan für angehende Industriekaufleute. Unsere Hauptfächer :
Geschäftsprozesse: z.B. Marketing, Personal und Produktionsplanung
Steuerung und Kontrolle: z.B. Leistungsabrechnung und Jahresabschluss
Wirtschafts- und Sozialprozesse: z.B. wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge
Weitere Fächer sind Englisch, Deutsch, Religion, Politik und Datenverarbeitung.
Dieser gewohnte Schulalltag hat sich für uns durch Corona stark verändert. Nach den Schulschließungen mussten auch wir den Distanzunterricht meistern. Unterrichtet wurden wir dann in Videokonferenzen. Wir haben Präsentationen online gehalten und Hausaufgaben auf unserer neuen Lernplattform hochgeladen. Einige Klausuren mussten ausfallen oder wurden auf ganz neuen Wegen als Online-Test oder Ersatzleistung abgelegt.
Einzel- statt Gruppentische
Mittlerweile dürfen wir wieder in die Schule – natürlich mit den bekannten Regeln. Einzeltische ersetzen dabei noch immer unsere ehemaligen Gruppentische, was die Arbeit in Teams weiterhin etwas erschwert.
Nicht nur in der Schule hat Corona unsere Ausbildung beeinflusst. Seminare, Ausbildungsfahrten und viele weitere Veranstaltung, die bei DSW21 und DEW21 normalerweise fester Bestandteil unserer Ausbildung sind, mussten ausfallen oder umorganisiert werden. Unsere Ausbilder und Lehrer sorgen für Spaß in der Ausbildung und eine ideale Vorbereitung auf die Prüfungen.
Die Ausbildung während der Corona-Pandemie ist eine besondere Erfahrung.

Luftballon in der Mikrowelle

Experiment: Wie ein Luftballon groß wird, ohne dass er aufgeblasen wird.

Von Elena Lentmann und Finja Jungholt (4a)
Wie kann ein Styroporfrosch schrumpfen und trotzdem die Figur behalten?
Joachim Hecker hat uns das in einer Videokonferenz gezeigt, organisiert von der Phänomenta Lüdenscheid, an der rund 70 Schüler und Schülerinnen der vierten Klassen der Aplerbecker Grundschule teilgenommen haben.
Für das Experiment benötigt man:
zwei Styroporfrösche (gleiche Größe)
einen Schnellkochtopf
Zuerst füllt man Wasser in den Schnellkochtopf. Dann packt man den einen Frosch in den Schnellkochtopf. Die Temperatur sollte 180°C sein. (Der Deckel sollte drauf gemacht werden). Danach 20 Minuten kochen lassen. Danach sollte er kleiner sein als der andere.
Joachim Hecker hat uns außerdem das Experiment Luftballon in der Mikrowelle gezeigt.
Wie kann ein zugeknoteter Luftballon aufgeblasen werden ohne dass man den Knoten wieder aufmacht? Für dieses Experiment sollte man eine Mikrowelle haben!
Ihr benötigt für dieses Experiment:
einen Luftballon
einen Esslöffel Wasser

Zuallererst kippt man den Esslöffel mit Wasser in den Luftballon (er sollte nicht aufgeblasen sein). Dann knotet man den Luftballon zu. Als nächstes packt man den Luftballon in die Mikrowelle und schließt sie. Dann wartet man, bis der Luftballon größer wird. Danach sollte der Luftballon melonengroß sein. Wenn das Wasser in dem Luftballon wieder kalt ist, wird der Luftballon wieder klein. Das waren die zwei Experimente, die uns in der Videokonferenz mit Joachim Hecker am besten gefallen haben.
Wir haben uns gefreut, dass wir diese Experimente mit euch teilen konnten.

Der schrumpfende Frosch

Über 70 Schülerinnen und Schüler der Aplerbecker Grundschule erleben eine Science Show der Phänomenta / Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker zeigt spannende Experimente.

Achtung Dampf! Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker experimentiert mit einem Kochtopf in seinem Wohnzimmer.

Eine Science Sow mit Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker haben die Kinder aller 4. Klassen der Aplerbecker Grundschule erlebt. Möglich machte das Schulticker-Partner Phänomenta, das Erlebnismuseum in Lüdenscheid.
Auf dieser Seite berichten Schülerinnen und Schüler von diesem besonderen Online-Ereignis. Aus Platzgründen können wir leider nur jeweils einen Text pro Klasse abdrucken. Sämtliche Berichte der Schülerinnen und Schüler können auf der Schulticker Website unter www.ticker4u.de gelesen werden. Es lohnt sich!

Von Tarik Gökcek (4d)
Joachim Hecker hat für vier Klassen der Aplerbecker Grundschule eine spektakuläre Online-Show mit elf wissenschaftlichen Experimenten durchgeführt. Rund 70 Schülerinnen und Schüler haben gemütlich von Zuhause aus über ihre Laptops oder Tablets die spannende Show über Zoom verfolgt.
Doch worum ging es in den Experimenten, die die Schüler ganze 45 Minuten ohne Mucks verfolgten? Da war zum Beispiel das Experiment „Saure Gurke unter Strom“. Joachim Hecker hat dafür eine eingelegte Gurke genommen und sie an die Steckdose angeschlossen. Warum? Na, weil eingelegte Gurken zum größten Teil aus Wasser bestehen und deswegen hervorragend elektrischen Strom leiten können. Als er dann die saure Gurke an die Steckdose angeschlossen hat, hat die Gurke phänomenal geleuchtet. Genauso haben auch die Augen der Kinder geleuchtet, als sie das Ende des Experiments gesehen haben.
Die Aplerbecker Grundschule hat sich für die Online-Show beworben, weil sie ihren Schülerinnen und Schülern etwas Gutes tun wollte. Das ist auch gelungen. Denn die Zeit während des Homeschoolings war anstrengend.
Die Kinder konnten eine spannende Show verfolgen, bei der sie nicht nur Spaß hatten, sondern auch viel lernen konnten.

Von Laura Ginsberg und Tamia Carlos (4b)
Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker, der auch bei der Sendung mit der Maus beteiligt ist, hat mit uns 45 Minuten lang Experimente gemacht. Zum Beispiel ein Experiment mit einem Luftballon, in den er einen gehäuften Esslöffel Wasser rein gemacht hat. Er steckte den Luftballon in die Mikrowelle damit er größer wird und genau das passierte dann auch. Es gab auch andere Experimente mit einem Frosch aus Styropor, mit einem Besen, mit einer Wärmebildkamera oder , mit Strom.
In der Phänomenta kann man Geburtstage feiern und es gibt in der Phänomenta auch den Roboter Lydia. Sie sieht fast aus wie ein Mensch und ist 1,20 Meter groß, 28 Kilogramm schwer und wird vom Computer gesteuert. Außerdem kann sie tanzen und einen Witz erzählen.

Von Ella Lohrum (4C)
Joachim Hecker führte uns durch das Programm. Wir erfuhren viele interessante Infos zu den Themen Naturwissenschaften, Mathematik, Technik etc.
Am Anfang zeigte er uns, was passiert, wenn man einen Styroporfrosch in einem Schnellkochtopf eine halbe Stunde kocht. Wir staunten nicht schlecht, als wir sahen, dass der Frosch zu einen Mini-Frosch geworden ist und hart wie ein Stein war, weil nur das Plastik übrig blieb.
Auch faszinierend fand ich das Experiment mit einer Infrarot-Kamera. Wenn man mit einer Hand an eine Glasscheibe fasst und 30 Sekunden dran behält, dann wieder wegnimmt, kann man mit einer Infrarot-Kamera den Handabdruck sichtbar machen. Dies passiert durch die eigene Körperwärme.
Aber am aufregendsten war die Vorführung mit der Gurke. Diese steckte zwischen zwei Gabeln, die jeweils aus einer Wasserflasche herausguckten. Joachim Hecker setzte die Gurke unter Strom und sie fing an zu glühen. Als der Strom ausgestellt wurde, war die Gurke kohlrabenschwarz.
Dieses und auch das erste Experiment durften wir laut unserer Lehrerin Frau Ginzel auf keinen Fall nachmachen.
Weil ich die Versuche alle sehr spannend fand, werde ich auf jeden Fall, wenn Corona vorbei ist, mit meiner Familie die Phänomenta in „live“ besuchen.
www.phaenomenta.de/luedenscheid/

Experiment mit Styroporfröschen

Show aus dem Wohnzimmer

Schulticker-Partner Phänomenta kommt mit einer Science Show direkt ins Klassenzimmer. Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker hat sechs Experimente im Gepäck.

Die Online-Show im Klassenzimmer.

Von Luisa van Es und Christina Bongard

Für die Klassen 8c und 8e des Goethe-Gymnasiums war es ein besonderes Event, Experimente auf Abstand mitzuerleben. Möglich wurde dies durch ein virtuelles Treffen mit dem Wissenschaftsjournalisten und Moderator Joachim Hecker – vor dem Lockdown und geschlossenen Schulen.
In Kooperation mit Schulticker-Partner Phänomenta Lüdenscheid brachte Joachim Hecker Wissenschaft auf digitalem Weg näher. Während die Schüler in der fünften Stunde jeweils in ihren Klassen per Beamer teilnahmen, war der Wissenschaftsjournalist im „Homeoffice“. Nach einigen technischen Schwierigkeiten zu Beginn konnte der ungewöhnliche Show-Unterricht digital starten. Der Ingenieur Joachim Hecker verstand es auf unterhaltsame Weise, Experimente auf Abstand vorzuführen. Unter anderem zeigte er, wie ein „Armes Raum“ funktioniert oder wie viele Salzkörner man braucht, um ein Ei auf einen Tisch zu stellen.
Welt der Wissenschaft
Dabei führte er insgesamt sechs unterschiedliche Experimente durch. Diese lieferten den Teilnehmern einen groben Überblick über das Programm der Phänomenta Lüdenscheid und boten noch dazu einen Einblick in die Welt der (Natur-)Wissenschaft, wobei insbesondere physikalische Fragen beantwortet wurden.
Zunächst stellte Joachim Hecker den sogenannten Ames-Raum vor, eine bekannte optische Täuschung. Weiter im Programm ging es mit einer Infrarotkamera und einem Luftballon in der Mikrowelle. Beim nächsten Versuch erklärte Hecker mittels des Prinzips der Reibung den Schwerpunkt an einem Besen. Nachdem das Rätsel um das „Ei des Kolumbus“ gelöst war, beschriftete Jo Hecker einen Kunststoffbecher mit Permanentmarker. Dann erhitzte er den Becher. Das Ergebnis stellte eine Scheibe dar. Hecker begründete dies damit, dass der Kunststoff sich an seine alte Form erinnere. Die Symbole auf dem Becher hatten sich verzogen, was Hecker als eine wunderbare Kombination von Kunst und Wissenschaft wertete.Anschließend ging er noch auf Fragen der Schüler ein und teilte ein Handout aus, auf dem zusätzliche Versuche verzeichnet wurden, die auch größtenteils zu Hause durchgeführt werden können. Das von den Schülerinnen und Schülern vorgeschlagene Experiment mit Cola und Mentos wollte er nicht umsetzen.
Am Schluss kam Hecker zu dem Schluss: „Ich mag die Wissenschaft nicht, ich liebe sie.“
Highlights
Den Schülerinnen und Schüler gefiel, dass sie häufig bei der virtuellen Show eingebunden wurden und dass die Versuche vielfältig waren. Highlights waren unter anderem die Infrarotkamera, mit der Dinge gesehen werden können, die sonst für das Auge nicht zu erkennen sind. Andere Schülerinnen und Schüler konnten sich besonders für den Ames-Raum begeistern. Doch auch das Aufblasen des Luftballons gefiel. Ebenso wie die Tatsache, dass Kunststoff ein Gedächtnis hat.
www.phaenomenta.de/luedenscheid/

Kinder vermissen Kontakte

Leben in der Pandemie: Schulticker gibt Schülern eine Stimme – Schreibt über euren Corona-Alltag Leserbriefe an die Redaktion!

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Zeit – ohne Schule, ohne Sportverein, eingesperrt über Wochen in oft kleinen Wohnungen nur mit Eltern und Geschwistern? Für Kinder und Jugendliche ist das Leben mit Corona, der Lockdown und der Distanzunterricht eine Extremsituation, die sie bewältigen müssen. Deshalb gibt Schulticker ihnen eine Stimme. Schüler, schreibt der Redaktion!
Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Sie können von ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten, ihren Hoffnungen erzählen oder über ihren gleichförmigen Alltag berichten. Alles ist erlaubt, ja sogar ausdrücklich erwünscht: Fantasiegeschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Briefe. Die Texte werden auf der Projektseite www.ticker4u.de veröffentlicht und einige auch auf der Schulticker-Seite.
Briefe, die bewegen
Bereits im ersten Lockdown 2020 vor den Osterferien haben viele Schüler der Redaktion geschrieben. In ihren Briefen erzählen sie, wie es Ihnen in dieser besonderen Zeit geht, was sie fröhlich aber auch traurig macht. Es sind Briefe, die bewegen. Kürzlich erreichte uns der Brief von Luca aus Dortmund.
Leserbrief von Luca
„Liebe Redaktion,
ich wünsche mir, dass ich keine Maske mehr tragen muss, weil sie nervt und es warm darunter wird. Damit wir uns nicht anstecken, haben wir die Tische auseinander gesetzt. An jedem Tisch sitzt ein Kind. Ich finde es auf der einen Seite gut, aber auf der anderen ist es blöd, weil man keinen Kontakt zu anderen Schülern hat. Für uns Kinder ist es sehr schwierig, wenn wir von morgens bis Schulschluss durchgehend die Maske tragen müssen.“
Luca

Die beiden Grundschülerinnen Nora und Mia aus Dortmund haben gemeinsam einen Leserbrief verfasst.
Brief von Mia und Nora
„Liebe Redaktion,
bei uns in der Schule haben wir strenge Regeln, zum Beispiel die AHA-Regeln. A wie Abstand, H wie Hygiene und A wie Alltagsmaske. Auf dem Schulhof haben wir Grenzen und auf jeder Seite sind verschiedene Jahrgänge (Klassen). Wenn wir in die Klasse kommen, müssen wir uns die Hände desinfizieren. Außerdem dürfen wir uns von anderen Mitschülern keine Sachen ausleihen. Wir müssen immer FFP2-Masken tragen oder OP-Masken. Stoffmasken sind bei uns verboten.
Wir lüften regelmäßig und dürfen unsere Masken nicht absetzen.
Zu den Pro-Argumenten zum Coronavirus haben wir keine Meinung. Kontra-Argumente sind: Dass wir uns nicht mehr treffen können und viele Menschen an der Krankheit Corvid 19 leiden und sterben. Außerdem können wir nicht auf Klassenfahrt gehen und viele Geschäfte sind geschlossen. Wir beide hoffen, dass das Ganze bald aufhört und wir uns gesund wiedersehen können.“
Mia und Nora

Lustige Abenteuer eines ungewöhnlichen Mädchens

Bei der Schulticker-Leseaktion „Lies für uns“ in Zusammenarbeit mit dem Ravensburger-Verlag haben wir Bücher gegen Buchkritik verschenkt. Vier brandneue Werke vom Ravensburger-Verlag, von denen wir jeweils drei Exemplare zu vergeben hatten, standen zur Auswahl.

Schüler Simon Jerosch (11 Jahre) gehört zu den Gewinnern. Er besucht die 6. Klasse des Mallinckrodt-Gymnasiums. Hier ist seine Rezension über „Aleja und die Piratinnen“.

Von Simon Jerosch (11)
In dem Buch ,,Aleja und die Piratinnen“ von Maria Kurzniar geht es um die junge Aleja, die von Abenteuern in fernen Ländern träumt. Als sie auf dem ,Schattenschiff aufgenommen wird und das magische Schatzkartenstück finden muss, wird es sehr spannend für sie. Aleja ist ein Mädchen, das, wenn es in die Schule gehen würde, die 6. Klasse besuchen würde.
Der Umschlag des Buches „Aleja und die Piratinnen“ ist fantasievoll – genauso wie die Träume der jungen Aleja. Die Bilder auf dem Titelbild sind schon sehr spannend dargestellt, da auf Alejas Rücken der Vogel Penumbra sitzt. Penumbra ist so etwas wie das Maskottchen des Schattenschiffs. Der Titel „Aleja und die Piratinnen“ ist sehr abenteuerlich auf eine Pergamentrolle geschrieben. Die Autorin Maria Kurzniar hat das Buch sehr spannend und lustig geschrieben, da Aleja schnell eine neue Freundin findet, die sehr gerne Abenteuer erleben will und sehr lustig ist.
Ungewöhnlich ist auch, dass die Besatzung des Schattenschiffs nur aus Frauen besteht. Besonders schnell aufgefallen ist mir, dass Aleja anders ist als andere Mädchen. So träumt sie zum Beispiel davon, einmal um die ganze Welt zu segeln.
Das Buch ist witzig und es wird nie langweilig, denn immer wenn man eigentlich aufhören will zu lesen, erwartet die Crew um Aleja und die Piratinnen ein neues Abenteuer.
Ich empfehle das Buch besonders Menschen, die lustige und spannende Romane und Geschichten gerne lesen.

Endlich Schule!

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sind noch viele Schüler Zuhause und müssen im Homeschooling lernen. Schulticker gibt Kindern und Jugendlichen mit einer Leserbriefaktion eine Stimme – Schüler, schreibt über euren Corona-Alltag der Redaktion.

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Zeit – ohne Schule, ohne Sportverein, eingesperrt über Wochen in oft kleinen Wohnungen nur mit Eltern und Geschwistern? Für Kinder und Jugendliche ist das Leben mit Corona, der Lockdown und der Distanzunterricht eine Extremsituation, die sie bewältigen müssen. Deshalb gibt Schulticker ihnen eine Stimme. Schüler, schreibt der Redaktion!
Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Sie können von ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten, ihren Hoffnungen erzählen oder über ihren gleichförmigen Alltag berichten. Alles ist erlaubt, ja sogar ausdrücklich erwünscht: Fantasiegeschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Briefe. Die Texte werden auf der Projektseite www.ticker4u.de veröffentlicht und einige auch auf der Schulticker-Seite.
Briefe, die bewegen
Bereits im ersten Lockdown 2020 vor den Osterferien haben viele Schüler der Redaktion geschrieben. In ihren Briefen erzählen die Kinder und Jugendlichen, wie es Ihnen in dieser besonderen Zeit geht, was sie fröhlich aber auch traurig macht. Es sind Briefe, die bewegen. Kürzlich erreichte uns der Brief von Emily Hamann. Sie beschreibt ihren Schulalltag im Lockdown 2021.
Leserbrief von Emily
„Liebe Redaktion,
Seit dem 22. Februar gehe ich wieder in der Schule. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Es ist toll, wieder mit den anderen Unterricht zu haben. Auch wenn die Klasse in zwei Teile geteilt ist und ich nur die Hälfte der Klasse sehe, macht es Spaß.
Der Klassenunterricht wird für beide Teile gerecht aufgeteilt, nämlich so, dass der erste Klassenteil in der ersten Woche Montag, Mittwoch und Freitag und der andere Dienstag und Donnerstag Unterricht hat. Das wechselt jede Woche. An Tage, an denen ich keinen Unterricht habe, mache ich Homeschooling. Die Aufgaben bekommen wir einen Tag davor in der Schule.
Im Unterricht müssen wir auf einem Einzelplatz sitzen und die Maske die ganze Zeit tragen. Nur beim Essen und Trinken dürfen wir die Maske abnehmen. Wir dürfen aber auch in den Schulstunden, wenn das Fenster auf ist, die Maske abziehen. Ich finde es toll, dass uns die Lehrer erlauben, die Masken manchmal abzuziehen.
Was ich nicht so toll finde ist, dass es besonders im Herbst und Winter bei den offenen Fenstern ziemlich kalt ist. Eigentlich hatten wir am Anfang bis 11.45 Uhr Schule. Es wurde aber bis 12 Uhr verlängert.
Ich wünsche mir für die Klasse und die ganze Menschheit, dass Corona bald wieder aufhört und alles wieder normal wird.“

Emily Hamann

Spannender Roman, tolle Bilder

Tobias Jerosch schreibt eine Buchrezension für Schulticker.

Bei der Schulticker-Leseaktion „Lies für uns“ in Zusammenarbeit mit dem Ravensburger-Verlag haben wir Bücher gegen Buchkritik verschenkt. Vier brandneue Werke vom Ravensburger-Verlag, von denen wir jeweils drei Exemplare zu vergeben hatten, standen zur Auswahl.
Schüler Tobias Jerosch (9 Jahre) gehört zu den Gewinnern. Er besucht die Marienborn-Grundschule Hier ist seine Rezension über die magischen Schuhe.
Von Tobias Jerosch (9)
Magische Schuhe, die sie mutig machen: die braucht Florentine, die gerade umgezogen ist und alles doof findet. Sie hat keine Freunde, sie fühlt sich allein und vermisst ihre alte Freundin. Doch sie macht die Rechnung ohne Lilly.
In der verlassenen Villa gegenüber trifft sie das außergewöhnliche Mädchen, das besonders coole Schuhe trägt, und die beiden werden bald Freunde.
Durch die farbenfrohen Bilder auf dem Buchumschlag und Einband taucht man mit Florentine in die fabelhafte Welt der magischen Schuhwerkstatt ein – mit der sprechenden Schildkröten Frau Wu, dem französischen Drachenlehrer Archibald und Lillys Onkel Clemens, der die magischen Schuhe herstellt.
Florentine erfährt, dass man magische Schuhe nicht kaufen kann, sondern sie bekommt, wenn man sie wirklich braucht.
Doch die magische Schuhwerkstatt ist in Gefahr, denn eine Verbrecherbande will das Geheimnis der magischen Schuhwerkstatt ans Licht bringen. Als „Die Gierigen“ persönlich auftauchen, erleben Lilly und Florentine ein richtiges Abenteuer.
Lest es selber und findet raus, wie es weiter geht. Spannender Roman, tolle Bilder, nicht kompliziert von der Autorin Usch (Ursula) Luhn geschrieben und im Ravensburger Verlag erschienen.

Schüler-Leserbrief: „Man hat immer Angst, Corona zu kriegen.“

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Zeit – ohne Schule, ohne Sportverein, eingesperrt über Wochen in oft kleinen Wohnungen nur mit Eltern und Geschwistern?

Für Kinder und Jugendliche ist das Leben mit Corona, der Lockdown und der Distanzunterricht eine Extremsituation, die sie bewältigen müssen. Deshalb gibt Schulticker ihnen eine Stimme. Schüler, schreibt der Redaktion!
Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Sie können von ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten und natürlich ihren Hoffnungen erzählen Alles ist erlaubt, ja sogar ausdrücklich erwünscht: Fantasiegeschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Briefe. Die Texte werden auf der Projektseite www.ticker4u.de veröffentlicht und einige auch auf der Schulticker-Seite.
Mia Eckinger hat uns geschrieben. Die 9-Jährige gibt Einblicke in ihren Alltag und beschreibt, wie sich ihr Leben seit Corona anfühlt.

Von Mia Eckinger (9)
Liebe Redaktion,
mein Leben hat sich durch Corona sehr verändert. Ich kann mich nicht mehr draußen treffen oder auch drinnen. Meine Hobbys kann ich auch nicht mehr machen. In der Schule war ich lange nicht mehr.
Man muss immer Maske tragen. Darunter kann ich manchmal nicht so gut atmen. Außerdem hat man immer Angst, Corona zu kriegen. Mit meiner Brille nervt es, weil sie beschlägt oder es hinter den Ohren manchmal wehtut.
Einkaufen, Ausflüge machen und in den Urlaub fahren, kann man nicht mehr so. Ich vermisse es besonders, meine Familie zu treffen. Eine Tante wohnt in Österreich und die andere in Freiburg. Alle anderen aus der Familie wohnen in der Nähe. Mit denen kann ich mich auch nicht treffen.

Einsendungen bitte an die Schulticker-Projektredaktion, Tel. 9059-4191, Stichwort „Briefe an die Redaktion“, schulticker@lensingmedia.de

Spannendes Buch mit unerwarteten Wendungen

Luisa Adriana van Es schreibt eine Buchrezension für Schulticker.

Bei der Schulticker-Leseaktion „Lies für uns“ in Zusammenarbeit mit dem Ravensburger-Verlag haben wir Bücher gegen Buchkritik verschenkt. Vier brandneue Werke vom Ravensburger-Verlag, von denen wir jeweils drei Exemplare zu vergeben hatten, standen zur Auswahl.
Schülerin Luisa Adriana van Es gehört zu den Gewinnern. Hier ist ihre Rezension.
Luisa Adriana van Es, Klasse 8c, Goethe-Gymnasium
In dem Buch „Zane gegen die Götter-Sturmläufer“ von Rick Riordan, geht es um einen Jungen namens Zane Obispo, der trotz seines leichten Handicaps am liebsten mit seiner Hündin Rosie Ausflüge zu seinem Vulkan macht. Als eines Tages allerdings ein Flugzeug mit einem seltsam aussehenden Piloten direkt vor seinen Augen in den Vulkan kracht, ist Zane klar, dass etwas nicht stimmt.
Doch die mysteriöse Gestaltwandlerin Brooks, die er kurz nach dem Anschlag kennenlernt, zieht ihn direkt mit ins Geschehen. In seinem Abenteuern hat er nicht nur mit lästigen Dämonen, Göttern und anderen Ungeheuern zu kämpfen, er findet sogar Unglaubliches über sich und seinen verschwundenen Vater heraus. Zane soll nämlich ein Halbgott sein.
Ich finde das Buch sehr spannend und es gibt viele lustige Szenen. Verschiedene Ebenen wie der Teenager Zane Obispo, die Welt der Götter und Dämonen, werden zu einer gelungenen und runden Fantasy-Geschichte vereint und ziehen den Leser schnell in ihren Bann.
Ein rundum tolles Buch und man erwartet mit Spannung den zweiten Teil.

Sturmläufer von Rick Riordan

Schüler, schreibt über Corona!

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sind bis zum 14. Februar die Schulen geschlossen. Schüler müssen zu Hause bleiben und lernen.

Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Schulticker gibt Kinder und Jugendlichen eine Stimme.

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Zeit – ohne Schule, ohne Sportverein, eingesperrt über Wochen in oft kleinen Wohnungen nur mit Eltern und Geschwistern? Für Kinder und Jugendliche ist das Leben mit Corona, der Lockdown und der Distanzunterricht eine Extremsituation, die sie bewältigen müssen. Deshalb gibt Schulticker ihnen eine Stimme. Schüler, schreibt der Redaktion!
Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Sie können von ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten, ihren Hoffnungen erzählen oder über ihren gleichförmigen Alltag berichten. Alles ist erlaubt, ja sogar ausdrücklich erwünscht: Fantasiegeschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Briefe. Die Texte werden auf der Projektseite www.ticker4u.de veröffentlicht und einige auch auf der Schulticker-Seite.
Fröhlich und traurig
Bereits im ersten Lockdown 2020 vor den Osterferien haben viele Schüler der Redaktion geschrieben. In ihren Briefen erzählen die Kinder und Jugendlichen, wie es Ihnen in dieser besonderen Zeit geht, was sie fröhlich aber auch traurig macht. Es sind Briefe, die bewegen. So wie der Brief von Pepe Braunsdorf. Der 10-Jährige schildert in seinem Brief ein Erlebnis, das nachdenklich macht.
Kinder brauchen Schutz
Vater Daniel Braunsdorf, der der Redaktion den Leserbrief seines Sohnes übermittelte, schreibt: „Kinder sollten sich eigentlich nicht mit so schlimmen Themen beschäftigen müssen, werden aber natürlich im geänderten Alltag ständig mit dem Thema Covid-19 konfrontiert. Auch sie müssen schreckliche Entbehrungen hinnehmen, was die Kinder aber meiner Meinung nach tapfer hinnehmen. Keine Freunde, keine Schule, kein draußen spielen, kein Sport, kein Urlaub.
Anstatt ihnen Mitgefühl oder wenigstens Neutralität entgegenzubringen, wird ihnen noch teilweise feindlich entgegengetreten. Kinder sollten von uns allen beschützt und gerade in der jetzigen Krise nicht noch zusätzlich belastet werden. Ich weiß natürlich, dass nicht alle Menschen so sind, aber vielleicht würde eine Berichterstattung, einige Menschen zum Nachdenken anregen.“
Leserbrief
„Liebe Redaktion,
das Coronavirus ist hart. Erst jetzt fällt uns auf wie viel Luxus wir im Leben haben. Fünf Wochen war ich nur in unserer Wohnung und im Garten. Nur einmal habe ich mit Mama eine kleine Radtour gemacht. Dabei wurde ich zwei Mal richtig böse beschimpft. Ich wurde als Mörder beschimpft und mir wurde gesagt, ich dürfe nicht raus. Das Allerschlimmste war, dass beide Personen den Mundnasenschutz falsch auf hatten.
Ich möchte daran erinnern, dass der Mundnasenschutz nicht nur über dem Mund, sondern auch über der Nase getragen werden muss. Doch auch Covid 19 geht vorbei. Wir müssen nur zusammenhalten. Bleibt gesund und zu Hause.“

Material und digitaler Zugang

Das Arbeitspaket „Corona und die Medien“ gibt es für Grundschulen und weiterführende Schulen.
Alle Schulticker-Schüler sind eingeladen, Briefe an die Redaktion zu schreiben. Stichwort „Corona“
Schulticker-Lehrer können sich für den kostenlosen Zugang zum ePaper und zu RN+ registrieren.
Fragen und Antworten Schulticker-Projektredaktion, Tel.: 9059-4191; Fax: 9059-904191; E-Mails und Homepage schulticker@lensingmedia.de

Per Klick zur Ausbildung

Lehrer Philip Stratmann bespricht mit den Schülerinnen und Schülern den virtuellen Messerundgang.

Berufsorientierung in der Pandemie: Die Klasse 8.1 der Anne-Frank Gesamtschule besuchte trotz Corona eine Ausbildungsmesse – die virtuelle „AzuBeYou“ der IHK hat das möglich gemacht.

Von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 8.1. der Anne-Frank-Gesamtschule


Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8.1., waren von der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund (IHK) und Schulticker eingeladen, an der virtuellen Ausbildungsmesse „AzuBeYou“ teilzunehmen und außerdem von einem Auszubildenden etwas über die Berufsausbildung zu erfahren. Wegen der aktuellen Corona-Pandemie hat alles im Klassenzimmer per Videokonferenz und am iPad stattgefunden.
Zunächst haben wir eine Videokonferenz mit dem Auszubildenden Irfan Hamzic gestartet, der eine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung bei der Firma Swisslog absolviert. Mit in der Videokonferenz waren auch Annika Roß und Tobias Rau von der IHK sowie Annette Kallenbach von den Ruhr Nachrichten. Irfan erzählte, was er in dem Beruf lernt und welche Aufgaben er hat. Danach stellten wir unsere Fragen, zum Beispiel, wie er auf die Ausbildung gekommen ist.
Infos und Chats
Im Anschluss haben wir die Messe „AzuBeYou“ der Ruhr IHK’s besucht. Auf dieser Messe kann man sich über Ausbildungsplätze informieren und sich bewerben. Online konnten wir uns frei in einer virtuellen Messehalle bewegen. Dabei konnte man Betriebe ansprechen, sich über Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner informieren und mit ihnen chatten. Außerdem haben wir Infoboxen, Videos und Stellenausschreibungen der Betriebe entdeckt. In einem Vortragsraum gab es Videos zum Thema Praktikum und Ausbildung.

Unser Fazit:
Insgesamt fanden wir die Messe gut, aber wir haben auch einige Verbesserungsvorschläge. Uns hat gefallen, dass aus allen Städten viele unterschiedliche Betriebe und Berufe dabei waren. Viele unserer Fragen wurden schnell, nett und verständlich beantwortet. Bei der Firma DM haben wir zum Beispiel hilfreiche Links bekommen und mit einer Mitarbeiterin geschrieben.
Einige Schülerinnen und Schüler hätten sich gewünscht, dass die Messe wie ein Spiel funktioniert und dass man in 3D durch die Messe laufen kann. Zudem fanden es einige schwer, sich einzuloggen.
Wir bedanken uns , dass wir an der Messe teilnehmen durften.

Die Klasse 8.1. besuchte die „AzuBeYou“.

Avatar erstellen und loslegen

AzuBeYou“ ist eine virtuelle Ausbildungsmesse der Ruhr IHK’s, die erstmalig angeboen wurde.
Neben den IHK´s nahmen bis zu 20 Unternehmen aus den jeweiligen Bezirken der beteiligen Kammern, Mittleres Ruhrgebiet, Niederrhein, Nord Westfalen, Dortmund, Essen und Südwestfalen teil und warben für Ihre Ausbildungsplätze.
Schülerinnen und Schüler konnten einen Avatar erstellen und so – wie im echten Leben – den Rundgang über die Messe starten.
www.dortmund.ihk24.de

Am 8. September machten wir einen Ausflug in den Rombergpark

Hugo Rebernak-Cataluna 9 Jahre, Klasse 4c der Lieberfeld-Grundschule

Wir wurden von der Schule mit einem Bus abgeholt. Als wir da waren, frühstückten wir an einem Teich. Dann hat uns die Führerin abgeholt und uns zur Grünen Schule geführt. Auf dem Weg kamen wir an dem Kuchenbaum, an Wildäpfeln und an dem Baum mit Efeu vorbei. Als wir in der Grünen Schule ankamen, erklärte uns die Führerin, wie wir bei der Apfelernte vorgehen werden. Dann gingen wir zur Apfelwiese und sammelten Äpfel auf. Schließlich wuschen wir die Äpfel und schauten uns das Gerät an, womit wir die Äpfel verarbeiteten. Anschließend schnitten wir die Äpfel klein. Kurze Zeit später zerkleinerten wir die Äpfel in der Maschine. Jeder durfte mal drehen. Nun nahm die Führerin den Trichter der Maschine ab. Jetzt sahen wir, was aus den Äpfeln geworden war. Nun legte die Führerin zwei Halbmonde darauf und drückte und der Saft lief in einen Messbecher. Gleich darauf füllte uns eine Mutter den Saft in unsere leeren Flaschen. Anschließend stellten wir uns mit Abstand auf und tranken den Apfelsaft. Danach verabschiedeten wir uns und fuhren zurück zur Schule.

Am 8. September waren wir im Rombergpark

Leen Saleh, 9 Jahre, Klasse 4c der Lieberfeld-Grundschule

Die ganze Klasse war dabei. Ein Bus holte uns von der Schule ab. Wir fuhren von der Schule bis zum Zooparkplatz. Danach stiegen wir aus und liefen zu einem Teich am Cafe Orchidee. Da frühstückten wir und warteten ein paar Minuten. In dem Teich gab es Fische und ein Junge aus unserer Klasse wollte einen fangen und fiel dabei hinein. Dann kam die Führerin und der Junge wurde abgeholt. Wir stellten uns im Kreis auf und die Führerin stellte sich vor. Sie erzählte uns ein paar Sachen über den Park und wir liefen los. Sie zeigte uns den Park und wir liefen zur Grünen Schule. Dort gingen wir in ein Klassenzimmer der Grünen Schule. Die Führerin zeigte uns Sachen über den Apfel und was wir jetzt machen sollten. Wir wuschen unsere Hände und gingen zur Apfelwiese und suchten Äpfel. Als die 2 Apfelkörbe voll waren, wuschen wir sie. Danach gingen wir zu einem Tisch und schnitten sie klein. Als die Äpfel klein geschnitten waren, legten wir sie in ein Gerät namens Apfelpresse. Darin wurden sie noch kleiner gemacht. Später pressten wir die Äpfel und der Apfelsaft floss in 2 Messbecher. Eine Mutter goss den Apfelsaft in Flaschen, die wir mitgebracht hatten, und wir tranken ihn. Mmh, war der lecker!

Ausflug in den Rombergpark

Sophia Hildebrand, 9 Jahre, Klasse 4c der Lieberfeld-Grundschule

Am 8. September machte die Klasse 4c einen Ausflug in den Rombergpark. Die Klasse war dort, weil sie einen Ausflug zur Grünen Schule machen wollte.  Sie wurde von einem Bus an der Lieberfeld – Grundschule abgeholt. Die Leiterin führte die Klasse durch den Park und erklärte viel. Sie zeigte ihren Lieblingsbaum. Dort gab es auch Bäume, die in einer bestimmten Jahreszeit rosa blüten.

In der Grünen Schule erklärte uns die Führerin, wie Apfelsaft gemacht wird. Dann liefen wir auf die Apfelbaumwiese und sammelten Äpfel auf. Nun gingen wir wieder zurück und wuschen die Äpfel. Dort stand eine gefährliche Maschine, die wir nicht anfassen durften. Es war die Apfelpresse. Anschließend schnitten wir die Äpfel klein. Jedes Kind durfte an der Maschine drehen. Dann hob die Führerin den oberen Teil hoch und man konnte die zerkleinerten Äpfel sehen. Danach drückte sie zwei Halbmonde aus Holz darauf und noch zwei Bretter in Kreuzform. Gleich darauf stellte sie einen Messbecher unter das Fass. Nun presste sie es und in den Messbecher floss der Apfelsaft. Später holten wir unsere Flaschen und eine Mutter goss uns Apfelsaft ein. Währenddessen liefen wir auseinander und tranken den Apfelsaft. Manche bekamen Bauchweh, ich nicht!

Schulticker in der Corona-Krise

Neueste Informationen für Groß und Klein in Zeiten der Pandemie

Von Leonie Verhoeven

Das Medienprojekt „Schulticker“ wurde im September 2009 von Lensing Media auf die Beine gestellt und veröffentlicht unter anderem Artikel von Schülerinnen und Schülern über die aktuellsten Informationen, aktuell auch über Corona.

Mit diesem Projekt möchte Lensing Media die Lehrkräfte unterstützen, um den Kindern praxisnah Medienkompetenz beibringen zu können. Darüber hinaus wird in der aktuellen Situation, ergänzend für die Lehrkräfte, Lernmaterial für das Arbeiten von zuhause zur Verfügung gestellt, sowie die aktuellen Corona-Informationen. Schülerinnen und Schülern haben somit die Möglichkeit, eigenständig Artikel über aktuelle Themen zu verfassen. Die Lehrer suchen sich Artikel aus den geschriebenen Beiträgen heraus und senden diese an den Schulticker. Dort werden die Artikel auf der Internestseite veröffentlicht. Doch wie kommt das Projekt bei Schülerinnen und Schülern bzw. den Eltern an?

Nach Befragung von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Petrinum Dorsten stellte sich heraus, dass viele das Projekt als sehr ansprechend empfinden. Hier einige Auszüge aus den Befragungen:
– „Das ist eine coole Idee!“
– „Das ist schon fast wie ein Wettbewerb.“
– „Da möchte man schon gerne was hinschicken.“

Bei den Eltern kommt das Projekt auch sehr gut an. O-Töne:
– „Immer gut!“
– „Mein Kind beschäftigt sich freiwillig mit aktuellen Medien.“
– „Eine schöne Idee, um Lehrkräfte zu unterstützen.“

Das Projekt wurde unter anderem von der Politik und teilnehmenden Schulen gelobt und als praktisch und flexibel bezeichnet.

Justice für George Floyd

Von Lukas Thiehoff

Rassismus, gerade gegen dunkelhäutige Menschen, war und ist schon immer ein großes Thema. Doch nach dem gewaltsamen Mord an dem Afroamerikaner George Floyd durch vier Polizisten in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota, kommt es zu einer erneuten Bewegung gegen Rassismus und Polizeigewalt, die die ganze Welt in Atem hält.

Überall auf der Welt werden Proteste veranstaltet, die trotz der Coronapandemie von Hundertausenden besucht werden. Einige dieser Proteste, vor allem in den USA, arten aber auch aus. Durch erhöhte Gewalt der Protestierenden als auch der Polizei, kommt es teilweise zu regelrechten Straßenschlachten, die Verwüstung und unter anderem auch das Ausrauben von Geschäften mit sich ziehen. US-Präsident Donald Trump geht sogar so weit, die US-Armee einschalten zu wollen, wo sich aber einige ehemalige Verteidigungsminister, andere Politiker und ehemalige Offiziere der Armee strikt dagegen aussprechen.

Die Bewegung verläuft aber in den meisten Bereichen friedlich, wie zum Beispiel in den sozialen Medien, wo sich viele Nutzer, aber auch Prominente, zu dem Thema äußern und zum Beispiel schwarze Bilder mit dem Untertitel “Justice für George Floyd” posten oder Videos mit ihrer persönlichen Botschaft veröffentlichen.

Aber auch im echten Leben sind viele Prominente ein Teil der Bewegung. Zum Beispiel der US-Amerikanische Rapkünstler Kanye West. Er spendete zwei Millionen Dollar an dunkelhäutige Familien, die Opfer von Gewalt wurden. Des Weiteren eröffnete er einen Fonds, um die Ausbildung von George Floyds Tochter zu sichern. Auch der US-Amerikanische Ex-Vizepräsident und Präsidentschaftskandidat der Demokraten äußerte sich. Er sprach mit George Floyds Hinterbliebenen und richtete bewegende Worte an sie. Er sagte auch, dass George Floyds Tod einen Wendepunkt in der Geschichte Amerikas markiert und zu einem vollkommenen Wandel führen wird.

Heckenbrand in Alt-Wulfen

In Alt-Wulfen kam es zu einem Heckenbrand, der durch die gut funktionierende Nachbarschaft schnell und problemlos gelöscht werden konnte.

Von Luka Große-Ophoff

Am 26.05.20 um 18:09 Uhr gab es auf dem Orthöverweg einen Heckenbrand, welcher von größerem Ausmaß hätte sein können. Der Rauch war mehrere Straßen weit zu sehen und es fielen bereits Ascherückstände vom Himmel. Es wirkte wie ein riesiges Feuer, weshalb mehrere Nachbarn zugleich die Feuerwehr angerufen hatten.

Doch bis die Feuerwehr überhaupt da war, hatten die Eigentümer und auch die Nachbarn das Feuer bereits gelöscht. Vor Ort sah man mehrere Personen mit Gartenschläuchen das Feuer löschen. Zugunsten des Eigentümers ist sein Sohn und auch einer der Nachbarn bei der Feuerwehr (freiwillige und hauptberufliche Feuerwehr), weshalb es für sie ein Leichtes war, das Feuer zu löschen.

Die Nachbarn gaben ihr Bestes und letztendlich traf auch die Feuerwehr ein, sowohl die Freiwillige Feuerwehr Wulfen als auch die Berufsfeuerwehr Dorsten. Diese waren für einen Großeinsatz gerüstet, da der Nachbar eine Vielzahl von Tannen besitzt und diese groß genug sind, um ein Feuer auf mehrere Häuser auszuweiten – mit zwei Löschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Einsatzleitfahrzeug, um das Vorgehen zu koordinieren. Allerdings durfte die Feuerwehr direkt beim Eintreffen wieder abrücken. Der Brand war letztlich schon perfekt gelöscht worden.

Eine Verwandte des Eigentümers äußerte sich zu dem Vorfall. Sie sagte, dass sie ziemlich unter Druck standen und von Glück reden können, dass so schnell gehandelt wurde. Ein Mitglied der Jugendfeuerwehr äußerte sich ebenfalls und konnte die Arbeit der Nachbarn nur loben.

Letztendlich ist von dem Brand nur noch ein etwa vier Meter großes Loch in der Hecke zu sehen, weitere Schäden sind zum Glück ausgeblieben. Der Grund für den Heckenbrand ist allerdings unbekannt.

Die Moral von Wels und Schnitzel

Von Ben Lindner

Für großes Aufsehen sorgte in der vergangenen Woche ein grandioser Fang eines großen Fisches. An einem Flussufer bei Frankfurt am Main fing ein Angler einen Wels von 1,5 Metern Länge. Nicht nur der Angler war von dem Fisch begeistert. Viele Passanten, die gerade ihren Spaziergang am Mainufer machten, blieben stehen. Sie bestaunten den Wels, filmten und fotografierten ihn. Alle waren von dem unglaublichen Fang begeistert.

Doch die gute Stimmung hielt nicht lange an. Der Angler, der sich entschlossen hatte, den Fisch mitzunehmen, tötete ihn vor den Augen aller, indem er den Fisch mit vier Schlägen auf den Kopf betäubte und ihn anschließend mit einem Herzstich tötete. Die Menge war empört, entsetzt und geschockt. Plötzlich hagelte es für den Angler Beschimpfungen und sogar Drohungen. Die Menge empfand sein Handeln als falsch und brutal. Doch war sein Handeln tatsächlich falsch?

Diese Fragestellung ist aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Aufgrund der derzeitigen Gesetzeslage darf nur der angeln, der einen gültigen Fischereischein besitzt. Den Fischereischein bekommt man jedoch nur nach bestandener Fischereiprüfung. In dieser Prüfung lernt der Angler unter anderem auch, wie man mit gefangenen Fischen verfährt. Entsprechend der Gesetzeslage darf ein Fisch, der eine bestimmte Größe, das sogenannte Mindestmaß, erreicht hat, nicht zurück in das Gewässer gesetzt werden. Für den Wels gilt derzeit kein Mindestmaß. Egal wie groß er ist, er muss mitgenommen werden, da er den Gewässern schadet. Entsprechend der Gesetzeslage hat sich der Angler also richtig verhalten. Dies bestätigte auch der Sprecher des Deutschen Angelfischereiverbandes (DAFV), Olaf Lindner, in einem Interview. Gesetzlich ist die Frage also relativ leicht zu beantworten. Der Angler hat sich gemäß der deutschen Gesetzeslage verhalten. Doch wie ist die Frage nun moralisch zu beantworten?

Die Leute werfen dem Angler Tierquälerei vor. Dabei scheint den meisten nicht bewusst zu sein, woher ihr tägliches Fleisch stammt. Hier ist wohl eine tiefgründigere Diskussion notwendig, um dem moralischen Aspekt gerecht zu werden.

Bundesliga-Fortsetzung auch mit Corona

Von Jan Saringer

Das Innenministerium hat entschieden, dass, obwohl täglich neue Infektionen dazukommen, die Bundesliga am 16. Mai 2020 in Form von Geisterspielen weitergehen darf. Das geht aber nur durch das umfangreiche Hygiene-, Abstands- und Sicherheitskonzeptkonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL). Dieses beinhaltet zum Beispiel, dass nur eine geringe Anzahl an Journalisten das Stadion betreten darf.

Trotzdem ist die Mehrheit der Deutschen dafür, die Bundesliga fortzusetzen. Es gibt aber natürlich auch Leute, die gegen die Fortsetzung sind. Sie finden zum Beispiel, dass die Bundesliga Sonderrechte bekommen hat. Denn Kneipen, Bars und Restaurants durften zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffnen.

Die ersten Bundesligaspiele nach dem Lockdown waren unter anderem das Revierderby zwischen Schalke und Dortmund oder das Spiel Gladbach gegen Leverkusen. Obwohl die Bundesliga weitergeht, machen die Vereine trotzdem enorme finanzielle Verluste, da alle Zuschauereinnahmen fehlen, sowie Catering (Getränke- und Essensverkauf) und Merchandising (Trikot- und Fanartikelverkauf). Dabei handelt es sich um Summen in Millionenhöhe. Somit müssen alle Vereine mit weniger Einnahmen zurechtkommen.

Da man bislang noch nicht weiß, ob in der nächsten Saison wieder Zuschauer ins Stadion dürfen, könnte es mehrere Vereine geben, die mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben, das ist bislang aber noch nicht absehbar. Betroffen wären aber eher kleinere Vereine, wie zum Beispiel Paderborn oder Düsseldorf oder auch Mannschaften in den Amateurligen. Für die Vereine ist es aber wichtig, dass die Saison zu Ende gespielt werden darf, da sie für die letzten acht Bundesligaspiele über 300 Millionen Euro durch TV-Einnahmen bekommen.

Welche Folgen hat Corona auf unser Klima?

Die Coronakrise und der daraus folgende Lockdown führten zu einem starken Rückgang der CO2-Emissionen von über einer Milliarden Tonnen, doch Forscher sagen, dass dies nicht lange anhalten werde. Allerdings gibt es, während viele noch über diese Auswirkungen staunen und auf einen Lerneffekt hoffen, schwerwiegende Folgen im Hinblick auf die Zerstörung des Regenwaldes in Brasilien.

Von Joris Maller

Anfang April wurde in vielen Ländern die Produktion der Fabriken heruntergefahren, der Autoverkehr kam fast zum Stillstand und der Luftverkehr stand nahezu still, wodurch es teilweise auch zu einem kompletten Stillstand der Wirtschaft kam. Satellitenbilder zeigten plötzlich einen freien, nicht mehr durch Abgase verdeckten Blick, zum Beispiel auf die chinesische Stadt Wuhan. Eine Studie der Universität Stanford, veröffentlicht im Fachjournal Nature, errechnete, dass, im Vergleich zum vorherigen Jahr, 17 Millionen Tonnen CO2-Emissionen täglich weniger ausgestoßen wurden, dies entspricht etwa 17 Prozent. Dies war der größte Rückgang seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Anteil des Straßenverkehrs und der Industrie betrugen dabei jeweils 43 Prozent,  zusammen also 86 Prozent, und der Luftverkehr trug 10 Prozent dazu bei.

Allerdings sagt Corinne Le Quéré von der Universität East Anglia, die an der Studie beteiligt war, dass dieser extreme Rückgang nur vorrübergehend sein dürfte, da er keine strukturellen Veränderungen im Wirtschafts-, Verkehrs- oder Energiesystem widerspiegele. Dennoch geht man in der Studie davon aus, dass Ende des Jahres insgesamt vier bis sieben Prozent weniger CO2 ausgestoßen werden könnten und es wird betont, dass bei den Wiederbelebungsmaßnahmen der Wirtschaft der Klimaschutz ein vorrangiges Ziel sein sollte und dass insbesondere im Verkehr Möglichkeiten zu einer Veränderung da sind.

Forscher, die auf dem Mouna Loa in Hawaii Kohlendioxidmessungen vornehmen, rechnen jedoch damit, dass Ende des Jahres keine Auswirkungen der CO2-Reduktion während der Pandemie mehr erkennbar sein werden. Diese Annahme wird dadurch bestätigt, dass China schon Ende Mai seine CO2-Emissionen vor Corona deutlich überschritten hatte.

Besorgniserregend sind außerdem Satellitenbilder, die vom Nationalen Institut für Weltraumforschung (Inpe) ausgewertet wurden. Diese zeigen, dass in den Monaten Januar bis April 1200 km² des Regenwaldes im Amazonasgebiet abgeholzt wurden. Das entspricht einem Anstieg um 55 Prozent im Jahresvergleich. Dazu kommt noch, dass Brasiliens Regierung und vor allem der Umweltminister Ricardo de Aquino Salles die Fokussierung auf das Coronavirus ausnutzen möchte, um noch mehr Regenwald abzuholzen als zuvor.

Lufthansa schreibt Milliardenverlust

Das Coronavirus hat der Lufthansa einen Verlust von über zwei Milliarden Euro eingebrockt – im ersten Viertel des Jahres. Das zweite Quartal wird noch schlimmer.

Von Lasse Kaeufer

Die Lufthansa bestätigte am Morgen des 3. Juni, dass sie im ersten Viertel des Jahres 2020 einen Betrag von 2,1 Millionen Euro verloren hat. Allerdings wurde von dem Konzern auch gesagt, dass damit die Krise noch lange nicht überstanden sei.
Vorstandschef Carsten Spohr kündigte „tiefgreifende Restrukturierungen“ an. Dazu gehört auch die Hilfe des Staates, der die Lufthansa mit bis zu neun Milliarden Euro vor der Pleite retten soll. Das Finanzpaket muss noch von der EU-Kommission genehmigt werden.

Dazu soll am 25. Juni eine Hauptversammlung stattfinden. Der Lufthansa wäre nämlich nach Einschätzung ihres Vorstands ohne die Hilfe des Staates Ende Juni das Geld ausgegangen. Nachdem im Mai nur noch 3% der geplanten Flüge abheben konnten, baut die Lufthansa mit ihren Tochter-Airlines Eurowings, Swiss, Austrian und Brussels Airlines den Flugverkehr ab Juni schrittweise wieder auf.

Für September erwartet die Gruppe 40 Prozent der ursprünglich geplanten Kapazität anzubieten. Vor allem die Flüge zu touristischen Zielen sollen ausgebaut werden. Zum Höhepunkt der Krise blieben 700 der 763 Jets der Flotte am Boden. Auch im kommenden Jahr dürften noch 300 und im Jahr 2022 noch 200 Maschinen nicht fliegen, schätzt das Management. Für 2023 wird vom Vorstand immer noch eine um 100 Maschinen kleinere Flotte erwartet. Auch die Börsenzahlen der Lufthansa sind im Keller: Anleger wittern eine gute Chance, sehr billig Anteile des Unternehmens zu bekommen.

Corona digital bekämpfen

Eine App soll die weitere Ausbreitung des Virus verhindern

Von Malin Denda

Die Bundesregierung plant eine neue Maßnahme, die die Ausbreitung des Coronavirus verhindern soll. Mit einer App, die auf das Handy heruntergeladen werden kann, soll es den Menschen somit einfacher fallen, soziale Kontakte zurückzuverfolgen. Das bedeutet, dass die App dabei hilft, fremde Kontakte eines Infizierten so schnell wie möglich zu kontaktieren. Auf diesem schnellen Weg schützt sie vor weiterer Ausbreitung. Doch wie funktioniert die App?

Sie ist darauf spezialisiert, den Abstand zwischen Personen zu messen, denn es ist bekanntlich nicht immer möglich darauf zu achten, wie viel Zwischenraum man gegenüber einer anderen Person hat, beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln, an der Kasse im Supermarkt oder auf der Straße. Im Fall einer Infektion sollen nun alle bisherigen Sozialkontakte darüber informiert werden. Die App soll dann eine Nachricht anonym an die Kontaktperson verschicken und somit der Sicherheit dienen. Warum ist es für uns also sinnvoll die App zu benutzen?

Zum einen soll es eine freiwillige Sache sein, jedoch ist die Idee im Hinblick auf die aktuelle Situation sehr hilfreich, um der Bevölkerung zu helfen. Aktuell sind wir nämlich alle auf unser Gedächtnis angewiesen, wenn es tatsächlich zu einer Infektion des Virus kommen sollte. Wenn sich also jeder Bürger dazu entscheiden sollte, die sogenannte Covid-19-App zu benutzen, soll es möglich sein, bald wieder Stück für Stück in die Normalität zurück zu finden, teilt die Bundesregierung mit. Es ist ein Projekt von den Unternehmen SAP und Telekom.

„Black lives matter!“- Die Welt gegen Rassismus

Der dunkelhäutige US-Amerikaner George Floyd wird durch polizeiliche Handlung ermordet. Jetzt kämpft die ganze Welt für Gerechtigkeit gegenüber dunkelhäutigen Bürgern.

Von Natalie Büttgen

Minneapolis/Minnesota. Am 25. Mai 2020 wird der US-Amerikaner George Floyd bei einem Polizeieinsatz auf brutale Art und Weise getötet. Floyd wiederholte mehrmals, als ihn die zwei Polizisten gewaltsam abführten, dass er freiwillig mitkomme, dennoch warf einer der beiden, Derek Chauvin, ihn zu Boden.
Chauvin kniete für fast neun Minuten auf dem Hals von Floyd, während Floyd mit Handschellen gefesselt und mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden lag. Er wiederholte immer wieder, dass er nicht atmen könne, doch Chauvin ließ ihn nicht frei. Nachdem Floyd in Ohnmacht fiel, verstarb er.

Passanten und andere Bürger konnten diese Tat filmen und kurz darauf wurden die Videos im Internet überall verbreitet. Alle Leute wurden auf diesen brutalen Akt aufmerksam, vor allem, weil dies nicht der erste Vorfall dieser Art gewesen ist. Schon viele Male zuvor wurden vor allem dunkelhäutige Bürger in den USA von Polizisten misshandelt.

Nachdem die ganze Welt über George Floyd Bescheid wusste, konnten sie nicht länger still zuschauen. Die internationale Bewegung „Black lives matter“ wurde ins Leben gerufen und es wurde dazu aufgerufen, seine Stimme für die Gerechtigkeit zu erheben und nicht länger zu schweigen. „Don‘t stay silent“ hieß es in den sozialen Medien.

Zahlreiche Proteste sind vonstatten gegangen und das nicht nur in Amerika. Auch Prominente, wie z.B. Ariana Grande oder Harry Styles, gingen auf die Straße. Die ganze Welt setzt sich ein, nicht nur für Floyd, sondern auch für alle anderen, die Opfer solcher Taten waren und sind. Nicht immer endeten diese Proteste friedlich, weil meist die Polizei unsanft gegen die Bürger vorging, doch die Protestierenden geben nicht auf. Auch in Deutschland werden Proteste abgehalten, bei denen Erwachsene und Jugendliche gegen die rassistischen Handlungen der Polizei protestieren.

Ausbildung fordert Teamgeist und Eigeninitiative

Azubi Justin Steffenberg schreibt für Schulticker über den Aufbruch ins Berufsleben und seinen Start beim Kupferrecycler Aurubis. Mut zur Bewerbung.


Ausgerüstet mit Helmen, Westen und Atemschutzmasken erkunden Schulticker-Schüler (vor der Corona-Krise) die Aurubis-Industrieanlage. Am Ofen ist es heiß und spannend.
FOTO AURUBIS

Justin Steffenberg ist 22 Jahre. 2019 brach er sein Maschinenbaustudium ab und musste sich beruflich neu orientieren. Da wurde er auf die Aurubis AG Lünen aufmerksam. Der Schulticker-Partner ist der weltgrößte Kupferrecycler. Rund 650 Mitarbeiter stellen im Lüner Werk Anoden, Kathoden, Eisensilikatsand sowie Begleitprodukte her. Hier befindet sich das Recycling-Zentrum des Konzerns.

Justin schreibt für Schulticker über den Aufbruch ins Berufsleben und seinen Start bei Aurubis.

Von Justin Steffenberg

Während meiner Schulzeit wurde mir, wie auch vielen zuvor, erzählt, worauf man zu achten hat, wenn man sich für eine Ausbildungsstelle bewirbt und wie nervenaufreibend und kompliziert das für einen selbst sein kann. Erst im Nachhinein ist mir allerdings klar geworden, dass sich das mittlerweile nicht mehr so streng verhält, wie es einen in der Schule vorkam.

Ich kannte die Aurubis AG als ein Unternehmen, womit ich mich gut identifizieren könnte. Für ein Unternehmen, das sich dem Kupferrecycling verschreibt, war das Thema Zukunftsorientierung und Nachhaltigkeit quasi Programm. So kam es, dass ich mich bewarb und im September 2019 meine Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen habe.

Teamfähigkeit

Nach dem Einstellungstest hatte ich im Assessment Center den Eindruck, dass man besonders großen Wert auf Teamfähigkeit und das eigene Engagement legt. Schon in den ersten Wochen der Ausbildung wurden wir Auszubildende im Zuge der Organisation der Nacht der Ausbildung dazu angehalten, das möglichst beste Ergebnis im Team zu erzielen und uns als Ausbildung Lünen, wie auch das ganze Unternehmen, zu repräsentieren.

Gerade das eigene Engagement wird sehr gefördert, da man in der Ausbildung immer wieder mit unterschiedlichen Projekten oder Aktionen die Möglichkeit bekommt, sich zu behaupten. Gleichzeitig wird man aber auch immer mal wieder daran erinnert, sich nicht zu übernehmen. Allein das macht, meiner Meinung nach, Aurubis zu etwas Besonderem.

Aurubis lädt Schulticker-Klassen zum Recherchetermin ein

Experimente statt Mathe, Betriebsführung statt Englisch: Schulticker-Partner Aurubis Lünen lädt Schüler zu einem ganz anderen Unterricht ein: vor dem Schmelzofen statt im Klassenraum.

Es ist wichtig, Kinder auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten. Deshalb lässt Aurubis Schüler hinter die Kulissen schauen und schenkt Schulticker-Partnerklassen beim Recherchetermin Einblicke in den Berufsalltag.

Der Bustransfer nachLünen wird von Aurubis organisiert. Bei einer Führung am Recyclingstandort Lünen lernen die Schüler den spannenden Prozess des Schmelzverfahrens kennen. Was passiert beim Schmelzverfahren? Und wie wird Kupfer gegossen? Antworten auf diese und noch viele weitere Fragen erhalten die Schüler bei der Führung über das Betriebsgelände. Danach werden sie den Schmelzprozess in der Ausbildung nachmachen und selbst flüssiges Kupfer gießen.

In Zeiten von Corona gestaltenSchulticker und Aurubis Recherchetermine im Schuljahr 2020/21 sicher.

Weitere Informationen unter www. aurubis.com