Aus Schulticker wird newsdate

Das Projekt newsdate unterstützt Sie bei der Vermittlung von Medienkompetenz. Es vermittelt Ihren Schülern Nachrichtenwissen und zugleich Freude am Wissen. Sie bekommen für das ganze Projektjahr einen kostenlosen Zugang zu unseren Medien und zusätzlich pädagogisch geprüftes Material. Zeitung, Website und ePaper werden so zum Unterrichtsstoff . Das Projekt fokussiert sich auf die Klassen 3 & 4 sowie
die Schüler der Klassen 8 bis 10.

Jetzt anmelden unter www.newsdate.de!

Wildblumenwiesen schützen die Bienen

Nicht nur Bienen fliegen auf sie ab, . auch Schulticker-Partner DEW21 liebt bunte Natur. „Deshalb pflanzen wir immer mehr Wildblumenwiesen rund um unsere Gebäude,“ sagt DEW21-Gärtner Achim Schriek.

DEW21-Gärtner Achim Schriek

Mit seinem Team will er für ein ökologisches Gleichgewicht sorgen, also dafür, dass viele unterschiedliche Pflanzen und damit auch Bienen, Schmetterlinge & Co. ein neues Zuhause finden.
„Zu einem idealen Garten gehören für mich wildwuchernde Blumen in voller Farbenpracht. Das zieht Insekten an, denn Blümchen und Bienchen sind eine Traumkombi,“ verrät der Profi, der bei sich zuhause eine Wiese mit Bäumen, bunt gemischten Blumen und allem drum und dran angelegt hat. Sogar Nachbars Schafe lässt er darauf grasen, wenn sie brav sind.
Nahrung für Insekten
Wildblumen sehen nicht nur schön aus, sie haben auch oft total verrückte Namen wie Fingerstrauch, Berberitze und Bartblume. Storchschnabel, Katzenminze oder Glockenblume passen auf jeden Balkon und haben wechselnde Blühzeiten, so dass sie von April bis Oktober super aussehen. Mit speziellen Wildblumenmischungen lässt sich schon viel erreichen, rät der Gärtner allen Kindern und Jugendlichen, die einen grünen Daumen haben.
Unsere schwarz-gelben Freunde zu schützen, ist sehr wichtig. Sie bestäuben viele Pflanzen und sichern auf diese Weise für uns Menschen einen Teil der Nahrung, sorgen für die Verbreitung von Pflanzen und für eine ideale Artenvielfalt. Oft finden sie heute nicht mehr genug natürliche Landschaften, in denen sie leben können. Heimische Gärten sind häufig zu ordentlich und unkrautfrei, sodass Insekten nicht viel Nahrung finden. Und auch Pestizide machen ihnen zu schaffen. Deshalb haben die Vereinten Nationen dazu aufgerufen: Wir müssen die Bienen schützen!
Schulhof gestalten
Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich schon auf den nächste Runde des Schulprojektes freuen, das im Schuljahr 2021/22 newsdate heißt. DEW21 hat dafür eine Veranstaltung geplant, bei der die newsdate-Schüler erfahren, wie sie ihre Schule farbenprächtiger und insektenfreundlicher gestalten können. Mit StromBiene hat DEW21 einen neuen, bienenfreundlichen Ökostrom auf den Weg gebracht, der dafür sorgt, dass Achim Schriek immer mehr Wildblumenwiesen anlegen kann.

DEW21 pflanzt Wildblumenwiesen rund um die Gebäude.

Ausbildung in der Pandemie

Azubis von DSW21 und DEW21 vor dem Konrad-Klepping-Berufskolleg.

Wie der Berufsschulalltag in Zeiten von Corona aussieht, beschreiben zwei Azubis von DEW21 und DSW21. Yasmina und Sara wollen Industriekauffrauen werden.

Monatelang gab es wegen Corona für Schüler Homeschooling oder – ab und zu – Wechselunterricht an der Schule. Und wie sah und sieht der Schulalltag für Auszubildende aus? Darüber berichten Yasmina und Sarah, Azubis bei DEW21 und DSW21.
Von Yasmina und Sarah
Eine Ausbildung vereint die praktische Arbeit im Betrieb und den theoretischen Unterricht in der Berufsschule. Wir Auszubildenden zu Industriekaufleuten von DSW21 und DEW21 lernen im Blockunterricht. Wir gehen also zweimal im Jahr für 6-7 Wochen zur Schule, ohne in dieser Zeit zu arbeiten.
Besonders an unserer Berufsschule ist, dass wir viele Themen fächerübergreifend am Beispiel des schuleigenen Modellunternehmens „dobike GmbH“ bearbeiten. Dadurch ist auch die Theorie praxisnah und lebhaft.
Es gibt einen vielfältigen Stundenplan für angehende Industriekaufleute. Unsere Hauptfächer :
Geschäftsprozesse: z.B. Marketing, Personal und Produktionsplanung
Steuerung und Kontrolle: z.B. Leistungsabrechnung und Jahresabschluss
Wirtschafts- und Sozialprozesse: z.B. wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge
Weitere Fächer sind Englisch, Deutsch, Religion, Politik und Datenverarbeitung.
Dieser gewohnte Schulalltag hat sich für uns durch Corona stark verändert. Nach den Schulschließungen mussten auch wir den Distanzunterricht meistern. Unterrichtet wurden wir dann in Videokonferenzen. Wir haben Präsentationen online gehalten und Hausaufgaben auf unserer neuen Lernplattform hochgeladen. Einige Klausuren mussten ausfallen oder wurden auf ganz neuen Wegen als Online-Test oder Ersatzleistung abgelegt.
Einzel- statt Gruppentische
Mittlerweile dürfen wir wieder in die Schule – natürlich mit den bekannten Regeln. Einzeltische ersetzen dabei noch immer unsere ehemaligen Gruppentische, was die Arbeit in Teams weiterhin etwas erschwert.
Nicht nur in der Schule hat Corona unsere Ausbildung beeinflusst. Seminare, Ausbildungsfahrten und viele weitere Veranstaltung, die bei DSW21 und DEW21 normalerweise fester Bestandteil unserer Ausbildung sind, mussten ausfallen oder umorganisiert werden. Unsere Ausbilder und Lehrer sorgen für Spaß in der Ausbildung und eine ideale Vorbereitung auf die Prüfungen.
Die Ausbildung während der Corona-Pandemie ist eine besondere Erfahrung.

Luftballon in der Mikrowelle

Experiment: Wie ein Luftballon groß wird, ohne dass er aufgeblasen wird.

Von Elena Lentmann und Finja Jungholt (4a)
Wie kann ein Styroporfrosch schrumpfen und trotzdem die Figur behalten?
Joachim Hecker hat uns das in einer Videokonferenz gezeigt, organisiert von der Phänomenta Lüdenscheid, an der rund 70 Schüler und Schülerinnen der vierten Klassen der Aplerbecker Grundschule teilgenommen haben.
Für das Experiment benötigt man:
zwei Styroporfrösche (gleiche Größe)
einen Schnellkochtopf
Zuerst füllt man Wasser in den Schnellkochtopf. Dann packt man den einen Frosch in den Schnellkochtopf. Die Temperatur sollte 180°C sein. (Der Deckel sollte drauf gemacht werden). Danach 20 Minuten kochen lassen. Danach sollte er kleiner sein als der andere.
Joachim Hecker hat uns außerdem das Experiment Luftballon in der Mikrowelle gezeigt.
Wie kann ein zugeknoteter Luftballon aufgeblasen werden ohne dass man den Knoten wieder aufmacht? Für dieses Experiment sollte man eine Mikrowelle haben!
Ihr benötigt für dieses Experiment:
einen Luftballon
einen Esslöffel Wasser

Zuallererst kippt man den Esslöffel mit Wasser in den Luftballon (er sollte nicht aufgeblasen sein). Dann knotet man den Luftballon zu. Als nächstes packt man den Luftballon in die Mikrowelle und schließt sie. Dann wartet man, bis der Luftballon größer wird. Danach sollte der Luftballon melonengroß sein. Wenn das Wasser in dem Luftballon wieder kalt ist, wird der Luftballon wieder klein. Das waren die zwei Experimente, die uns in der Videokonferenz mit Joachim Hecker am besten gefallen haben.
Wir haben uns gefreut, dass wir diese Experimente mit euch teilen konnten.

Der schrumpfende Frosch

Über 70 Schülerinnen und Schüler der Aplerbecker Grundschule erleben eine Science Show der Phänomenta / Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker zeigt spannende Experimente.

Achtung Dampf! Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker experimentiert mit einem Kochtopf in seinem Wohnzimmer.

Eine Science Sow mit Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker haben die Kinder aller 4. Klassen der Aplerbecker Grundschule erlebt. Möglich machte das Schulticker-Partner Phänomenta, das Erlebnismuseum in Lüdenscheid.
Auf dieser Seite berichten Schülerinnen und Schüler von diesem besonderen Online-Ereignis. Aus Platzgründen können wir leider nur jeweils einen Text pro Klasse abdrucken. Sämtliche Berichte der Schülerinnen und Schüler können auf der Schulticker Website unter www.ticker4u.de gelesen werden. Es lohnt sich!

Von Tarik Gökcek (4d)
Joachim Hecker hat für vier Klassen der Aplerbecker Grundschule eine spektakuläre Online-Show mit elf wissenschaftlichen Experimenten durchgeführt. Rund 70 Schülerinnen und Schüler haben gemütlich von Zuhause aus über ihre Laptops oder Tablets die spannende Show über Zoom verfolgt.
Doch worum ging es in den Experimenten, die die Schüler ganze 45 Minuten ohne Mucks verfolgten? Da war zum Beispiel das Experiment „Saure Gurke unter Strom“. Joachim Hecker hat dafür eine eingelegte Gurke genommen und sie an die Steckdose angeschlossen. Warum? Na, weil eingelegte Gurken zum größten Teil aus Wasser bestehen und deswegen hervorragend elektrischen Strom leiten können. Als er dann die saure Gurke an die Steckdose angeschlossen hat, hat die Gurke phänomenal geleuchtet. Genauso haben auch die Augen der Kinder geleuchtet, als sie das Ende des Experiments gesehen haben.
Die Aplerbecker Grundschule hat sich für die Online-Show beworben, weil sie ihren Schülerinnen und Schülern etwas Gutes tun wollte. Das ist auch gelungen. Denn die Zeit während des Homeschoolings war anstrengend.
Die Kinder konnten eine spannende Show verfolgen, bei der sie nicht nur Spaß hatten, sondern auch viel lernen konnten.

Von Laura Ginsberg und Tamia Carlos (4b)
Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker, der auch bei der Sendung mit der Maus beteiligt ist, hat mit uns 45 Minuten lang Experimente gemacht. Zum Beispiel ein Experiment mit einem Luftballon, in den er einen gehäuften Esslöffel Wasser rein gemacht hat. Er steckte den Luftballon in die Mikrowelle damit er größer wird und genau das passierte dann auch. Es gab auch andere Experimente mit einem Frosch aus Styropor, mit einem Besen, mit einer Wärmebildkamera oder , mit Strom.
In der Phänomenta kann man Geburtstage feiern und es gibt in der Phänomenta auch den Roboter Lydia. Sie sieht fast aus wie ein Mensch und ist 1,20 Meter groß, 28 Kilogramm schwer und wird vom Computer gesteuert. Außerdem kann sie tanzen und einen Witz erzählen.

Von Ella Lohrum (4C)
Joachim Hecker führte uns durch das Programm. Wir erfuhren viele interessante Infos zu den Themen Naturwissenschaften, Mathematik, Technik etc.
Am Anfang zeigte er uns, was passiert, wenn man einen Styroporfrosch in einem Schnellkochtopf eine halbe Stunde kocht. Wir staunten nicht schlecht, als wir sahen, dass der Frosch zu einen Mini-Frosch geworden ist und hart wie ein Stein war, weil nur das Plastik übrig blieb.
Auch faszinierend fand ich das Experiment mit einer Infrarot-Kamera. Wenn man mit einer Hand an eine Glasscheibe fasst und 30 Sekunden dran behält, dann wieder wegnimmt, kann man mit einer Infrarot-Kamera den Handabdruck sichtbar machen. Dies passiert durch die eigene Körperwärme.
Aber am aufregendsten war die Vorführung mit der Gurke. Diese steckte zwischen zwei Gabeln, die jeweils aus einer Wasserflasche herausguckten. Joachim Hecker setzte die Gurke unter Strom und sie fing an zu glühen. Als der Strom ausgestellt wurde, war die Gurke kohlrabenschwarz.
Dieses und auch das erste Experiment durften wir laut unserer Lehrerin Frau Ginzel auf keinen Fall nachmachen.
Weil ich die Versuche alle sehr spannend fand, werde ich auf jeden Fall, wenn Corona vorbei ist, mit meiner Familie die Phänomenta in „live“ besuchen.
www.phaenomenta.de/luedenscheid/

Experiment mit Styroporfröschen

Online-Reise durch Schulen auf der ganzen Welt

Schülerinnen und Schüler interviewen Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker

Eine Wissenschafts-Show aus dem Wohnzimmer ins Klassenzimmer lieferte der Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker Schülerinnen und Schülern der Klassen 8C und 8E des Goethe-Gymnasiums und sprach anschließend mit ihnen im Video-Chat Ela Felekoglu, Luisa van Es und Maxim Paschke aus der Klasse 8C berichten.
Wie ist es zu dieser Veranstaltung gekommen?
Ich mache viel mit „Neugier-Kisten“. Da sind ganz viele Experimente drin. Diese Neugier-Kisten kann man sich ausleihen. Schulticker und die Phänomenta sind Partner und haben diese Veranstaltung organisiert. Schulen durften sich bewerben und ihr habt den Zuschlag bekommen.
Wie ist die Kooperation mit Ihnen und der Phänomenta zustande gekommen?
Eigentlich ganz einfach. Ich mag die Phänomenta. Ich treib‘ mich hier öfter rum und dann hat man mich gefragt: „Wollen wir nicht mal was zusammen machen?“ Ich habe ja gesagt.
Was ist Ihr beruflicher Hintergrund?
Ich habe mal Elektrotechnik studiert. Ich bin Ingenieur. Ich habe dann den Beruf gewechselt und bin Journalist geworden. Ein Vierteljahrhundert habe ich beim WDR gearbeitet. Erst in Dortmund, dann in der Wissenschaftsredaktion in Köln. Ich habe mich dieses Jahr selbstständig gemacht mit den Science Shows. Die mache ich schon seit 15 Jahren, das macht mir großen Spaß. Im April sollte ich in Sibirien, Äthiopien und in Washington sein. Das ist alles abgesagt worden wegen Corona und dann habe ich mir überlegt: „Was machst du jetzt? Wegen Corona machst du was online.“ Das läuft super gut.
Online war ich dieses Jahr in Peru, Argentinien, Indien, Russland, in Kasachstan, in Pakistan, in Thailand, in Polen, in Tschechien, in den USA. Ich kann weiter das machen, was ich sonst mache, nur vom Wohnzimmer aus.
Wieso sind es diese Experimente, die Sie uns heute gezeigt haben?
Ich habe welche gezeigt, die man machen kann, ohne dass ich das Wohnzimmer versaubeutele, die gut vor der Kamera zu zeigen sind und die mir Spaß machen. In meinem Beruf kann ich alles das machen, was mir Spaß macht. Das ist ein großer Luxus.

Show aus dem Wohnzimmer

Schulticker-Partner Phänomenta kommt mit einer Science Show direkt ins Klassenzimmer. Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker hat sechs Experimente im Gepäck.

Die Online-Show im Klassenzimmer.

Von Luisa van Es und Christina Bongard

Für die Klassen 8c und 8e des Goethe-Gymnasiums war es ein besonderes Event, Experimente auf Abstand mitzuerleben. Möglich wurde dies durch ein virtuelles Treffen mit dem Wissenschaftsjournalisten und Moderator Joachim Hecker – vor dem Lockdown und geschlossenen Schulen.
In Kooperation mit Schulticker-Partner Phänomenta Lüdenscheid brachte Joachim Hecker Wissenschaft auf digitalem Weg näher. Während die Schüler in der fünften Stunde jeweils in ihren Klassen per Beamer teilnahmen, war der Wissenschaftsjournalist im „Homeoffice“. Nach einigen technischen Schwierigkeiten zu Beginn konnte der ungewöhnliche Show-Unterricht digital starten. Der Ingenieur Joachim Hecker verstand es auf unterhaltsame Weise, Experimente auf Abstand vorzuführen. Unter anderem zeigte er, wie ein „Armes Raum“ funktioniert oder wie viele Salzkörner man braucht, um ein Ei auf einen Tisch zu stellen.
Welt der Wissenschaft
Dabei führte er insgesamt sechs unterschiedliche Experimente durch. Diese lieferten den Teilnehmern einen groben Überblick über das Programm der Phänomenta Lüdenscheid und boten noch dazu einen Einblick in die Welt der (Natur-)Wissenschaft, wobei insbesondere physikalische Fragen beantwortet wurden.
Zunächst stellte Joachim Hecker den sogenannten Ames-Raum vor, eine bekannte optische Täuschung. Weiter im Programm ging es mit einer Infrarotkamera und einem Luftballon in der Mikrowelle. Beim nächsten Versuch erklärte Hecker mittels des Prinzips der Reibung den Schwerpunkt an einem Besen. Nachdem das Rätsel um das „Ei des Kolumbus“ gelöst war, beschriftete Jo Hecker einen Kunststoffbecher mit Permanentmarker. Dann erhitzte er den Becher. Das Ergebnis stellte eine Scheibe dar. Hecker begründete dies damit, dass der Kunststoff sich an seine alte Form erinnere. Die Symbole auf dem Becher hatten sich verzogen, was Hecker als eine wunderbare Kombination von Kunst und Wissenschaft wertete.Anschließend ging er noch auf Fragen der Schüler ein und teilte ein Handout aus, auf dem zusätzliche Versuche verzeichnet wurden, die auch größtenteils zu Hause durchgeführt werden können. Das von den Schülerinnen und Schülern vorgeschlagene Experiment mit Cola und Mentos wollte er nicht umsetzen.
Am Schluss kam Hecker zu dem Schluss: „Ich mag die Wissenschaft nicht, ich liebe sie.“
Highlights
Den Schülerinnen und Schüler gefiel, dass sie häufig bei der virtuellen Show eingebunden wurden und dass die Versuche vielfältig waren. Highlights waren unter anderem die Infrarotkamera, mit der Dinge gesehen werden können, die sonst für das Auge nicht zu erkennen sind. Andere Schülerinnen und Schüler konnten sich besonders für den Ames-Raum begeistern. Doch auch das Aufblasen des Luftballons gefiel. Ebenso wie die Tatsache, dass Kunststoff ein Gedächtnis hat.
www.phaenomenta.de/luedenscheid/

Das Ei des Kolumbus

Joachim Hecker zeigt in einer Online-Übertragung aus seinem Wohnzimmer, dass Wissenschaft Spaß macht.

Schulticker-Partner Phänomenta kommt mit einer Science Show direkt ins Klassen – und Kinderzimmer. Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker begeistert Grundschüler mit Experimenten zum Mitmachen.

Wie kann man ein Ei (ohne Eierbecher) auf den Tisch stellen, ohne dass es umfällt? Joachim Hecker, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator macht es vor. Er sitzt daheim in seinem Wohnzimmer und seiner Küche und rund 70 Schülerinnen und Schüler der Aplerbecker Grundschule schauen ihm dabei zu, wie er das Geheimnis um „Das Ei des Kolumbus“ lüftet.
Die Online-Science Show des Schulticker-Partners Phänomenta macht`s möglich. Da es in Zeiten von Covid 19 schwer ist, in die Ausstellung nach Lüdenscheid zu kommen, bekommt das Erlebnismuseum einfach direkt an die Schule.
Die Aplerbecker Grundschule wurde ausgelost und konnte am gestrigen Dienstag mit allen vierten Klassen an der Wissenschafts-Show mit Joachim Hecker teilnehmen.
Gurke unter Strom
Dafür mussten sich die Grundschülerinnen und -schüler im Homeschooling über einen Link in die Show einwählen – und staunen. 45 Minuten lang gab es spannende und kurzlebige Experimente für das Klassenzimmer mit Knall-Effekten. Mit im Programm waren unter anderem eine Gurke unter Strom und ein praktisches Beispiel von Reibung und eine Erklärung des Schwerpunktes beim Besen balancieren. Joachim Hecker zeigte außerdem, wie man einen Luftballon in der Mikrowelle aufpusten kann. Dass man mit einer Infrarot-Kamera Dinge sehen kann, die man sonst nicht sehen kann, bewies der Wissenschaftsjournalist beim Experiment mit einer Infrarotkamera. Damit sieht man sogar durch Gegenstände hindurch und sogar Fürze werden mit Infrarot sichtbar.
Was die Science Show noch alles zu bieten hat, darüber berichten die Grundschüler demnächst hier auf der Schulticker-Seite.
www.phaenomenta.de/luedenscheid/

Der Wissenschaftsjournalist in Aktion.

Kindergeburtstag in der Phänomenta zu gewinnen

Schulticker-Partner Phänomenta Lüdenscheid feiert den 25. Geburtstag. Während der Zwangspause durch den Lockdown hat das Ausstellungs-Team eifrig an einem Programm gefeilt, das ohne Großveranstaltungen auskommt, aber von April bis Oktober tolle Erlebnisse bietet.

Zum Programm gehören ein Foto- und Kunstwettbewerb für Kinder von sechs bis 14 Jahren rund um das Thema Pendel. Alle Kinder können ihre Vorstellungen von einem Pendel zu Papier bringen. Als Hauptpreis gibt es ein Kindergeburtstagspaket in der Phänomenta in Lüdenscheid zu gewinnen. Außerdem gibt es weitere attraktive Gewinne. Mitmachen lohnt sich.
Bis September wird es außerdem an jedem letzten Wochenende eines Monats Thementage mit besonderen Veranstaltungen für die ganze Familie geben, die gemäß der jeweils geltenden Bestimmungen zum Infektionsschutz umgesetzt werden. Zum Auftakt der Wochenenden sind jeweils an den Freitagen Late-Night-Abende mit der Taschenlampe geplant, bei denen die Ausstellung im Dunkeln erkundet werden kann. Geplant sind auch für die kommenden Monate ein Domino-Day, Lesungen sowie ein Familienfest zum Abschluss des Geburtstages.
Kinder und Jugendliche senden ihre Fotos und Bilder zum Thema Pendel an Phänomenta Lüdenscheid, Phänomenta-Weg 1, 58507 Lüdenscheid. Einsendeschluss ist der 1. September. Eine Jury kürt die Gewinner, die zum Jubiläumswochenende Anfang Oktober bekannt gegeben werden. Weitere Informationen unter Tel. 02351 2 15 32.
www.phaenomenta-luedenscheid.de

Kinder vermissen Kontakte

Leben in der Pandemie: Schulticker gibt Schülern eine Stimme – Schreibt über euren Corona-Alltag Leserbriefe an die Redaktion!

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Zeit – ohne Schule, ohne Sportverein, eingesperrt über Wochen in oft kleinen Wohnungen nur mit Eltern und Geschwistern? Für Kinder und Jugendliche ist das Leben mit Corona, der Lockdown und der Distanzunterricht eine Extremsituation, die sie bewältigen müssen. Deshalb gibt Schulticker ihnen eine Stimme. Schüler, schreibt der Redaktion!
Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Sie können von ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten, ihren Hoffnungen erzählen oder über ihren gleichförmigen Alltag berichten. Alles ist erlaubt, ja sogar ausdrücklich erwünscht: Fantasiegeschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Briefe. Die Texte werden auf der Projektseite www.ticker4u.de veröffentlicht und einige auch auf der Schulticker-Seite.
Briefe, die bewegen
Bereits im ersten Lockdown 2020 vor den Osterferien haben viele Schüler der Redaktion geschrieben. In ihren Briefen erzählen sie, wie es Ihnen in dieser besonderen Zeit geht, was sie fröhlich aber auch traurig macht. Es sind Briefe, die bewegen. Kürzlich erreichte uns der Brief von Luca aus Dortmund.
Leserbrief von Luca
„Liebe Redaktion,
ich wünsche mir, dass ich keine Maske mehr tragen muss, weil sie nervt und es warm darunter wird. Damit wir uns nicht anstecken, haben wir die Tische auseinander gesetzt. An jedem Tisch sitzt ein Kind. Ich finde es auf der einen Seite gut, aber auf der anderen ist es blöd, weil man keinen Kontakt zu anderen Schülern hat. Für uns Kinder ist es sehr schwierig, wenn wir von morgens bis Schulschluss durchgehend die Maske tragen müssen.“
Luca

Die beiden Grundschülerinnen Nora und Mia aus Dortmund haben gemeinsam einen Leserbrief verfasst.
Brief von Mia und Nora
„Liebe Redaktion,
bei uns in der Schule haben wir strenge Regeln, zum Beispiel die AHA-Regeln. A wie Abstand, H wie Hygiene und A wie Alltagsmaske. Auf dem Schulhof haben wir Grenzen und auf jeder Seite sind verschiedene Jahrgänge (Klassen). Wenn wir in die Klasse kommen, müssen wir uns die Hände desinfizieren. Außerdem dürfen wir uns von anderen Mitschülern keine Sachen ausleihen. Wir müssen immer FFP2-Masken tragen oder OP-Masken. Stoffmasken sind bei uns verboten.
Wir lüften regelmäßig und dürfen unsere Masken nicht absetzen.
Zu den Pro-Argumenten zum Coronavirus haben wir keine Meinung. Kontra-Argumente sind: Dass wir uns nicht mehr treffen können und viele Menschen an der Krankheit Corvid 19 leiden und sterben. Außerdem können wir nicht auf Klassenfahrt gehen und viele Geschäfte sind geschlossen. Wir beide hoffen, dass das Ganze bald aufhört und wir uns gesund wiedersehen können.“
Mia und Nora

BVB-Shirts für eine komplette Schulklasse

Am Mittwoch, 14. April, geht es mit dem BVB-Quiz für 09-malkluge weiter. Mitmachen lohnt sich. Wer mit seiner Klasse ausgelost wird, gewinnt – einen Klassensatz BVB-Shirts!
Schulticker-Klassen können auch im Distanzunterricht wieder mit ihrem Fanwissen punkten und unter Beweis stellen, dass sie sich mit ihrer Tageszeitung informieren können. Mitmachen lohnt sich. Teilnehmen am BVB-Quiz für 09-malkluge können alle angemeldeten Schulticker-Klassen. Die Schüler einer Klasse lösen die Fragen gemeinsam. Wichtig ist, dass die Lehrerin oder der Lehrer das Online-Formular für seine Klasse abschickt. Schüler können nicht am BVB-Quiz für 09-malkluge teilnehmen.
Das Quiz steht bis zum 21. April online.
www.ticker4u.de/bvb-quiz

Online-Termine: Außerschulischer Unterricht mal anders

Außerschulische Erlebnisse machen Schulticker besonders spannend. Auch in Zeiten von Corona sind solche Erlebnisse für Schulticker-Klassen möglich.

Aurubis Lünen
BVB „Stiftung leuchte auf“
Cineworld Lünen
Redpath Deilmann
DEW21
IHK zu Dortmund
Stiftung Pänomenta
Rewe Dortmund
sorgen einerseits mit dafür, dass die vielen tausend Zeitungsexemplare jeden Tag kostenlos in die Schulen der Region kommen. Und zum anderen füllen sie mit ihren jeweiligen Themen und Angeboten das Schulticker-Projekt mit Leben.
Zum Beispiel, indem sie den Schülern Einblicke in den Berufsalltag schenken, wenn das Infektionsgeschehen nach dem Lockdown es möglich macht.
Partnerklassen bekommen einen intensiven Einblick in die Arbeit einer Redaktion. Denn die Schüler werden selbst aktiv. Sie durchlaufen von der Recherche bis zur Artikelabgabe alle Schritte der journalistischen Arbeit. Das Gute ist: Lehrer und Schüler werden dabei nicht allein gelassen, sondern intensiv von den Partnern und der Schulticker-Redaktion betreut .
Die Schulticker-Partner haben ein spannendes Angebot mit Rechercheterminen zusammengestellt, dass auch in Zeiten von Corona funktioniert. Die Digitalisierung macht`s möglich! Viele der angebotenen Recherchetermine werden von den Partnern nämlich auch als Online-Veranstaltung angeboten. Oder die Partner kommen nach dem Lockdown kurzerhand selber in die Schule und gestalten dort einen spannenden Unterricht für die Nachwuchsreporter.
Natürlich sind alle Partner flexibel auf die Bedürfnisse der Klassen und auf das Infektionsgeschehen eingestellt. Lehrer, die Interesse an einem Thema haben, schreiben bitte an schulticker@lensingmedia.de.

Journalisten in der Schule

Medienmacher – auch Prominente – kommen an den Schülermedientagen an Schulen, diskutieren mit Schülern über ihre Arbeit und informieren über die Gefahren von Fake News. Jetzt anmelden.

Die Idee von „Journalismus macht Schule“ (JMS) ist einfach: Journalistinnen und Journalisten besuchen am Tag der Pressefreiheit Schulen und berichten von ihrer Arbeit sowie der Rolle der freien Presse in der Demokratie.
In der Woche vom 3. bis 7. Mai reden Journalistinnen und Journalisten an Schulen in ganz Deutschland über ihre Arbeit. Sie diskutieren mit Schülerinnen und Schülern, was freie und unzensierte Berichterstattung bedeutet, informieren über die Gefahren durch Fakenews und Hassbotschaften und beantworten Fragen zum Journalismus. Anlass ist der „Internationale Tag der Pressefreiheit“ am 3. Mai. Das Angebot ist kostenfrei und gilt für alle weiterführenden Schulen. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klassenstufe.
Prominente machen mit
Viele Prominente machen mit wie Caren Miosga, Ingo Zamperoni (ARD-Tagesthemen), Marietta Slomka, Claus Kleber (heute journal), Giovanni di Lorenzo (ZEIT und „3nach9“) Georg Mascolo (Rechercheverbund SZ, WDR, NDR), Steffen Klussmann (Spiegel), Alexandra Föderl-Schmidt (Süddeutsche Zeitung) sowie viele vor allem bei Jüngeren bekannte Namen wie Constantin Schreiber (Tagesschau), Mirko Drotschmann („Mr.Wissen2go“) und Mai Thi Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin).
Beteiligt sind aber vor allem mehrere hundert Journalistinnen und Journalisten von Zeitungen und Zeitschriften, aus Radio, TV und Online-Portalen, die in den darauf folgenden Tagen bis zum 7. Mai Workshops und Werkstattgespräche in Schulen anbieten. Aufgrund der Pandemie-Beschränkungen werden die Workshops und Gespräche hauptsächlich über Videokonferenz angeboten. Aber auch direkte Zusammenkünfte sind je nach Situation vor Ort vielleicht möglich.
Persönlich und authentisch
Das Projekt zeichnet sich dabei vor allem dadurch aus, dass die Journalistinnen und Journalisten sehr persönlich, transparent und damit authentisch von ihrer Arbeit berichten und dies in der Regel ehrenamtlich in ihrer Freizeit.
Werkstattgespräch
Schulen können sich für „Journalismus macht Schule“ anmelden, um eine Journalistin oder einen Journalisten für ein Werkstattgespräch (in der Regel 90 Minuten) an ihre Schule einzuladen. Die Koordinierung dieses Angebotes läuft über die Bundesländer. Auf der Hompage von „Journalismus macht Schule“ gibt es entsprechende Infos. Entweder die Lehrer schreiben eine Mail an die in Ihrem Bundesland genannte Kontaktperson oder tragen sich in das Formular der Schulbörse im jeweiligen Bundesland ein. Ist der Kontakt hergestellt, werden alle weiteren Details (Tag, Umfang des Workshops, digital/vor Ort, spezielles Thema) direkt mit dem Journalisten abgesprochen. .Wichtig ist, dass der Journalistenbesuch mit den Schülern und Schülerinnen im Unterricht in irgendeiner Weise vorbereitet wird. Auch diese Vorbereitung sollten Lehrer mit dem Journalisten absprechen.
Livestream
Einige Schulbesuche der prominenten Journalistinnen und Journalisten werden live gestreamt oder in Bürgermedien (TIDE, Alex, Mediaschool) gesendet.
Weitere Informationen und Anmeldung zum JMS-Projekt gibt es unter www.journalismus-macht-schule.org/nordrhein-westfalen/

Lustige Abenteuer eines ungewöhnlichen Mädchens

Bei der Schulticker-Leseaktion „Lies für uns“ in Zusammenarbeit mit dem Ravensburger-Verlag haben wir Bücher gegen Buchkritik verschenkt. Vier brandneue Werke vom Ravensburger-Verlag, von denen wir jeweils drei Exemplare zu vergeben hatten, standen zur Auswahl.

Schüler Simon Jerosch (11 Jahre) gehört zu den Gewinnern. Er besucht die 6. Klasse des Mallinckrodt-Gymnasiums. Hier ist seine Rezension über „Aleja und die Piratinnen“.

Von Simon Jerosch (11)
In dem Buch ,,Aleja und die Piratinnen“ von Maria Kurzniar geht es um die junge Aleja, die von Abenteuern in fernen Ländern träumt. Als sie auf dem ,Schattenschiff aufgenommen wird und das magische Schatzkartenstück finden muss, wird es sehr spannend für sie. Aleja ist ein Mädchen, das, wenn es in die Schule gehen würde, die 6. Klasse besuchen würde.
Der Umschlag des Buches „Aleja und die Piratinnen“ ist fantasievoll – genauso wie die Träume der jungen Aleja. Die Bilder auf dem Titelbild sind schon sehr spannend dargestellt, da auf Alejas Rücken der Vogel Penumbra sitzt. Penumbra ist so etwas wie das Maskottchen des Schattenschiffs. Der Titel „Aleja und die Piratinnen“ ist sehr abenteuerlich auf eine Pergamentrolle geschrieben. Die Autorin Maria Kurzniar hat das Buch sehr spannend und lustig geschrieben, da Aleja schnell eine neue Freundin findet, die sehr gerne Abenteuer erleben will und sehr lustig ist.
Ungewöhnlich ist auch, dass die Besatzung des Schattenschiffs nur aus Frauen besteht. Besonders schnell aufgefallen ist mir, dass Aleja anders ist als andere Mädchen. So träumt sie zum Beispiel davon, einmal um die ganze Welt zu segeln.
Das Buch ist witzig und es wird nie langweilig, denn immer wenn man eigentlich aufhören will zu lesen, erwartet die Crew um Aleja und die Piratinnen ein neues Abenteuer.
Ich empfehle das Buch besonders Menschen, die lustige und spannende Romane und Geschichten gerne lesen.

Endlich Schule!

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sind noch viele Schüler Zuhause und müssen im Homeschooling lernen. Schulticker gibt Kindern und Jugendlichen mit einer Leserbriefaktion eine Stimme – Schüler, schreibt über euren Corona-Alltag der Redaktion.

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Zeit – ohne Schule, ohne Sportverein, eingesperrt über Wochen in oft kleinen Wohnungen nur mit Eltern und Geschwistern? Für Kinder und Jugendliche ist das Leben mit Corona, der Lockdown und der Distanzunterricht eine Extremsituation, die sie bewältigen müssen. Deshalb gibt Schulticker ihnen eine Stimme. Schüler, schreibt der Redaktion!
Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Sie können von ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten, ihren Hoffnungen erzählen oder über ihren gleichförmigen Alltag berichten. Alles ist erlaubt, ja sogar ausdrücklich erwünscht: Fantasiegeschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Briefe. Die Texte werden auf der Projektseite www.ticker4u.de veröffentlicht und einige auch auf der Schulticker-Seite.
Briefe, die bewegen
Bereits im ersten Lockdown 2020 vor den Osterferien haben viele Schüler der Redaktion geschrieben. In ihren Briefen erzählen die Kinder und Jugendlichen, wie es Ihnen in dieser besonderen Zeit geht, was sie fröhlich aber auch traurig macht. Es sind Briefe, die bewegen. Kürzlich erreichte uns der Brief von Emily Hamann. Sie beschreibt ihren Schulalltag im Lockdown 2021.
Leserbrief von Emily
„Liebe Redaktion,
Seit dem 22. Februar gehe ich wieder in der Schule. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Es ist toll, wieder mit den anderen Unterricht zu haben. Auch wenn die Klasse in zwei Teile geteilt ist und ich nur die Hälfte der Klasse sehe, macht es Spaß.
Der Klassenunterricht wird für beide Teile gerecht aufgeteilt, nämlich so, dass der erste Klassenteil in der ersten Woche Montag, Mittwoch und Freitag und der andere Dienstag und Donnerstag Unterricht hat. Das wechselt jede Woche. An Tage, an denen ich keinen Unterricht habe, mache ich Homeschooling. Die Aufgaben bekommen wir einen Tag davor in der Schule.
Im Unterricht müssen wir auf einem Einzelplatz sitzen und die Maske die ganze Zeit tragen. Nur beim Essen und Trinken dürfen wir die Maske abnehmen. Wir dürfen aber auch in den Schulstunden, wenn das Fenster auf ist, die Maske abziehen. Ich finde es toll, dass uns die Lehrer erlauben, die Masken manchmal abzuziehen.
Was ich nicht so toll finde ist, dass es besonders im Herbst und Winter bei den offenen Fenstern ziemlich kalt ist. Eigentlich hatten wir am Anfang bis 11.45 Uhr Schule. Es wurde aber bis 12 Uhr verlängert.
Ich wünsche mir für die Klasse und die ganze Menschheit, dass Corona bald wieder aufhört und alles wieder normal wird.“

Emily Hamann

Spannender Roman, tolle Bilder

Tobias Jerosch schreibt eine Buchrezension für Schulticker.

Bei der Schulticker-Leseaktion „Lies für uns“ in Zusammenarbeit mit dem Ravensburger-Verlag haben wir Bücher gegen Buchkritik verschenkt. Vier brandneue Werke vom Ravensburger-Verlag, von denen wir jeweils drei Exemplare zu vergeben hatten, standen zur Auswahl.
Schüler Tobias Jerosch (9 Jahre) gehört zu den Gewinnern. Er besucht die Marienborn-Grundschule Hier ist seine Rezension über die magischen Schuhe.
Von Tobias Jerosch (9)
Magische Schuhe, die sie mutig machen: die braucht Florentine, die gerade umgezogen ist und alles doof findet. Sie hat keine Freunde, sie fühlt sich allein und vermisst ihre alte Freundin. Doch sie macht die Rechnung ohne Lilly.
In der verlassenen Villa gegenüber trifft sie das außergewöhnliche Mädchen, das besonders coole Schuhe trägt, und die beiden werden bald Freunde.
Durch die farbenfrohen Bilder auf dem Buchumschlag und Einband taucht man mit Florentine in die fabelhafte Welt der magischen Schuhwerkstatt ein – mit der sprechenden Schildkröten Frau Wu, dem französischen Drachenlehrer Archibald und Lillys Onkel Clemens, der die magischen Schuhe herstellt.
Florentine erfährt, dass man magische Schuhe nicht kaufen kann, sondern sie bekommt, wenn man sie wirklich braucht.
Doch die magische Schuhwerkstatt ist in Gefahr, denn eine Verbrecherbande will das Geheimnis der magischen Schuhwerkstatt ans Licht bringen. Als „Die Gierigen“ persönlich auftauchen, erleben Lilly und Florentine ein richtiges Abenteuer.
Lest es selber und findet raus, wie es weiter geht. Spannender Roman, tolle Bilder, nicht kompliziert von der Autorin Usch (Ursula) Luhn geschrieben und im Ravensburger Verlag erschienen.

Schüler-Leserbrief: „Man hat immer Angst, Corona zu kriegen.“

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Zeit – ohne Schule, ohne Sportverein, eingesperrt über Wochen in oft kleinen Wohnungen nur mit Eltern und Geschwistern?

Für Kinder und Jugendliche ist das Leben mit Corona, der Lockdown und der Distanzunterricht eine Extremsituation, die sie bewältigen müssen. Deshalb gibt Schulticker ihnen eine Stimme. Schüler, schreibt der Redaktion!
Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Sie können von ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten und natürlich ihren Hoffnungen erzählen Alles ist erlaubt, ja sogar ausdrücklich erwünscht: Fantasiegeschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Briefe. Die Texte werden auf der Projektseite www.ticker4u.de veröffentlicht und einige auch auf der Schulticker-Seite.
Mia Eckinger hat uns geschrieben. Die 9-Jährige gibt Einblicke in ihren Alltag und beschreibt, wie sich ihr Leben seit Corona anfühlt.

Von Mia Eckinger (9)
Liebe Redaktion,
mein Leben hat sich durch Corona sehr verändert. Ich kann mich nicht mehr draußen treffen oder auch drinnen. Meine Hobbys kann ich auch nicht mehr machen. In der Schule war ich lange nicht mehr.
Man muss immer Maske tragen. Darunter kann ich manchmal nicht so gut atmen. Außerdem hat man immer Angst, Corona zu kriegen. Mit meiner Brille nervt es, weil sie beschlägt oder es hinter den Ohren manchmal wehtut.
Einkaufen, Ausflüge machen und in den Urlaub fahren, kann man nicht mehr so. Ich vermisse es besonders, meine Familie zu treffen. Eine Tante wohnt in Österreich und die andere in Freiburg. Alle anderen aus der Familie wohnen in der Nähe. Mit denen kann ich mich auch nicht treffen.

Einsendungen bitte an die Schulticker-Projektredaktion, Tel. 9059-4191, Stichwort „Briefe an die Redaktion“, schulticker@lensingmedia.de

Lockdown: Wer gut liest, lernt auch im Homeschooling besser

Kinder mit hoher Lesekompetenz und Anstrengungsbereitschaft kommen besser mit dem Lernen zuhause zurecht– das Interesse an den Lerninhalten spielt dagegen eine geringere Rolle für die Motivation zum Lernen während der Schulschließungen.

Das ist ein Ergebnis der Corona-Zusatzbefragung im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Die Wissenshaftler des Leibniz-Institutes für Bildungsverläufe wollten wissen, was Schülerinnen und Schülern hilft, das Lernen im Lockdown zu meistern. Befragungen von 1452 Eltern während des Lockdowns im Frühjahr 2020 und Kompetenztests und Befragungen aus dem Jahr 2018 lieferten Daten, mit denen der Stellenwert der Lesekompetenz, des Interesses an den Lerninhalten und der Bereitschaft, sich beim Lernen anzustrengen, analysiert wurden.
Keine Lust zu lernen
Zwei Drittel der Eltern (67 Prozent) hatten Probleme, ihre Kinder beim Distanzunterricht zum Lernen zu motivieren, etwa die Hälfte davon (35 Prozent) fand dies sogar eher oder sehr schwer. Ein deutlicher Unterschied besteht dabei zwischen den Geschlechtern: Eltern gaben für Jungen deutlich häufiger an, dass sie schwieriger zum Lernen zuhause zu motivieren waren als für Mädchen. Das berichten die Eltern von 14-jährigen Schülerinnen und Schülern der achten Klasse während der ersten Phase des Homeschoolings im Frühjahr 2020.
Lesekompetenz ist wichtig
Kombiniert man diese Einschätzung der Eltern mit den Ergebnissen von Kompetenztests, die dieselben Schülerinnen und Schüler anderthalb Jahre zuvor im Rahmen des Nationalen Bildungspanels erbracht haben, zeige sich laut Umfrage: Wer gut liest, lässt sich leichter zum Lernen zuhause motivieren und kam mit der ungewohnten Lernsituation besser zurecht.
Anders als im regulären Präsenzunterricht würden Lehrkräfte im Distanzunterricht den Lernstoff und die Aufgaben in vielen Fällen nicht mündlich erklären. Die Fähigkeit, schriftliche Texte in Schulbüchern zu verstehen, werde damit zur zentralen Kompetenz für alle Schulfächer – nicht nur für den Deutschunterricht. Das hat Folgen: Schriftliche Arbeitsanweisungen der Lehrer im Distanzunterricht erweisen sich als Motivationsbremse, fanden die Forscher heraus. . Denn Schülerinnen und Schüler mit geringeren Lesekompetenzen haben häufiger Verständnisschwierigkeiten und können manche Aufgabenstellungen weniger gut nachvollziehen.
Rückmeldung durch Lehrer
Der Distanzunterricht könne aber auch eine Chance bieten, das selbstregulierte Lernen zu fördern. Dazu müssten Lehrende verstärkt Methoden nutzen, die individuelle Rückmeldungen erlauben.„Damit Kinder motiviert sind, brauchen sie realistische Ziele und Rückmeldungen. Sie müssen sich als kompetent und autonom erleben. Eigentlich eignet sich das Lernen auf Distanz wunderbar dazu, selbstreguliertes Lernen zu fördern, aber es muss eine gute Mischung aus selbstständigen und angeleiteten Phasen geben,“ sagt Prof. Dr. Cordula Artelt, Leiterin des Nationalen Bildungspanels.
Werde Distanzunterricht nur als die Übermittlung von Aufgaben verstanden, bestehe die Gefahr, dass Kinder zu wenig Rückmeldung erhielten und gerade diejenigen, die ohnehin Motivationsschwierigkeiten hätten, abgehängt würden Die bisherigen Auswertungen der Zusatzbefragung des Nationalen Bildungspanels legen nahe, dass dies im ersten Lockdown oft der Fall war.
Eltern brauchen Pläne
Bildungsforscherin Artelt empfiehlt Lehrerinnen und Lehrern deshalb unbedingt, individuelle Elemente zukünftig in den Distanzunterricht einzubauen, zum Beispiel durch Sprechstunden, Videokonferenzen oder interaktive Aufgaben. Klar sei auch: Eltern können diese didaktisch-pädagogische Begleitung nicht ersetzen. Was Eltern von den Schulen brauchen, ist neben Planbarkeit des Homeschoolings auch Transparenz, was im Fernunterricht erwartet wird und was die Kinder in dieser Zeit leisten sollen.

Jugendliche fordern: Fake News müssen Thema im Unterricht sein

Immer mehr junge Menschen in Deutschland sind im Netz zunehmend mit Falschnachrichten konfrontiert. Eine große Mehrheit wünscht sich, dass das Thema verpflichtender Inhalt in der Schule sein sollte.

Jugendliche und junge Erwachsene begegnen mindestens einmal in der Woche Falschnachrichten online oder in sozialen Medien. Einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap für die Vodafone Stiftung zufolge sind 76 Prozent der 14- bis 24-Jährigen in der Corona-Pandemie regelmäßig mit Falschnachrichten konfrontiert. Das entspreche einem Anstieg von 50 Prozent innerhalb von zwei Jahren.
Fake News in den Lehrplan
Gleichzeitig habe sich die Zahl derjenigen, die mehrmals täglich auf Falschnachrichten stoßen, fast verdoppelt: 2019 hätten dieser Aussage zwölf Prozent zugestimmt, in diesem Jahr 21 Prozent.
Mit 85 Prozent der Befragten wünscht sich eine große Mehrheit der jungen Deutschen das Thema Desinformation als verpflichtenden Bestandteil des Lehrplans an Schulen. Bisher würden Falschnachrichten nur bei 30 Prozent der Befragten im Unterricht thematisiert. „Dabei ist unter jungen Menschen in Deutschland längst Konsens, dass Medieninformationskompetenz genauso auf die Lehrpläne gehört wie Deutsch oder Mathematik“, erklärte die Stiftungsvorsitzende Inger Paus.
Gefahr für die Demokratie
73 Prozent der Befragten sehen zudem seit Beginn der Corona-Pandemie eine Zunahme an Falschnachrichten. Besonders bei Nachrichten rund um das Coronavirus falle es 64 Prozent der jungen Menschen schwer, glaubwürdige von unglaubwürdigen Informationen zu unterscheiden.
Die meisten Befragten (81 Prozent) sind laut der Studie der Ansicht, dass die Verbreitung von Fake News eine Gefahr für die Demokratie ist.

Spannendes Buch mit unerwarteten Wendungen

Luisa Adriana van Es schreibt eine Buchrezension für Schulticker.

Bei der Schulticker-Leseaktion „Lies für uns“ in Zusammenarbeit mit dem Ravensburger-Verlag haben wir Bücher gegen Buchkritik verschenkt. Vier brandneue Werke vom Ravensburger-Verlag, von denen wir jeweils drei Exemplare zu vergeben hatten, standen zur Auswahl.
Schülerin Luisa Adriana van Es gehört zu den Gewinnern. Hier ist ihre Rezension.
Luisa Adriana van Es, Klasse 8c, Goethe-Gymnasium
In dem Buch „Zane gegen die Götter-Sturmläufer“ von Rick Riordan, geht es um einen Jungen namens Zane Obispo, der trotz seines leichten Handicaps am liebsten mit seiner Hündin Rosie Ausflüge zu seinem Vulkan macht. Als eines Tages allerdings ein Flugzeug mit einem seltsam aussehenden Piloten direkt vor seinen Augen in den Vulkan kracht, ist Zane klar, dass etwas nicht stimmt.
Doch die mysteriöse Gestaltwandlerin Brooks, die er kurz nach dem Anschlag kennenlernt, zieht ihn direkt mit ins Geschehen. In seinem Abenteuern hat er nicht nur mit lästigen Dämonen, Göttern und anderen Ungeheuern zu kämpfen, er findet sogar Unglaubliches über sich und seinen verschwundenen Vater heraus. Zane soll nämlich ein Halbgott sein.
Ich finde das Buch sehr spannend und es gibt viele lustige Szenen. Verschiedene Ebenen wie der Teenager Zane Obispo, die Welt der Götter und Dämonen, werden zu einer gelungenen und runden Fantasy-Geschichte vereint und ziehen den Leser schnell in ihren Bann.
Ein rundum tolles Buch und man erwartet mit Spannung den zweiten Teil.

Sturmläufer von Rick Riordan

Digitale Messe für Jugendliche

Orientierung für den Übergang zwischen Schule und Beruf

Den Schülerinnen und Schülern der Abgangsklassen darf durch die Coronakrise kein Nachteil entstehen. Damit sie den Übergang zwischen Schule und Beruf auch in dieser besonderen Situation erfolgreich meistern, bietet die Stuzubi GmbH einer digitalen Berufsorientierungsmesse für Jugendliche.
Auf Basis einer gesicherten und datenschutzkonformen Plattform ermöglicht die digitale Messe, auch in der Pandemie persönliche Kontakte zu Hochschulen und Ausbildungsbetrieben zu knüpfen und so den richtigen Weg nach dem Schulabschluss zu finden.

Das Angebot ist kostenlos und bietet:

  • individuelle Beratungsgespräche im 1:1 Videochat zu den Themen Studium, duales Studium, Ausbildung, Freiwilligendienst und Auslandsaufenthalt
  • 30+ Live-Fachvorträge zur Berufsorientierung, wie sie seit Beginn der Pandemie auf einer Live-Messe nicht mehr möglich sind
  • die Möglichkeit, Berufe und Branchen kennenzulernen und persönliche Fragen zu stellen
  • die Möglichkeit, sich als Bewerberin und Bewerber zu präsentieren
  • professionelle Unterstützung bei der Bewerbung
    Die Anmeldung ist online. Es sind nur 500 Ticktes verfügbar.
    Weitere Infos und Gratis-Ticket zur Stuzubi Digital am 20. Februar ab 10 Uhr unter www.stuzubi.de/digital/nrw/

Abiturienten wünschen sich Präsenzunterricht und späteres Abitur

Schon im vergangenen Jahr machten Abiturientinnen und Abiturienten ihre Abiturprüfung unter Corona-Bedingungen.

Auf der Zielgeraden zum Abitur werden die Schülerinnen und Schüler ein zweites Mal von Corona ausgebremst.

Die Landeselternschaft der Gymnasien in Nordrhein-Westfalen (LE) hat sich in einer Blitzumfrage direkt an die zukünftigen Abiturienten gewandt und nachgefragt, wie lange der Distanzunterricht für ihre Prüfungsvorbereitungen unproblematisch ist. Wesentliches Ergebnis: über 60 Prozent der angehenden Abiturientinnen und Abiturienten wollen zurück in den Präsenzunterricht.
13 000 Teilnehmer
Den zukünftigen Abiturienten läuft die Zeit davon. Von den über 13.000 Teilnehmern sieht ein Drittel den Verbleib im Distanzunterricht beim Start in ihr letztes Halbjahr der Schullaufbahn sehr kritisch. Zwei Drittel hätten die Schulschließungen bis zum 12. Februar aber noch akzeptieren können.
Ein Distanzlernen über diesen Termin hinaus wird aber zum Problem: Mit rund 60 Prozent stellen die Abiturienten sich gegen eine mögliche Verlängerung des Distanzunterrichts über den 12. Februar hinaus. Vor allem mit Blick auf die immer näher rückenden Abiturprüfungen drängen die zukünftigen Abiturienten mehrheitlich zurück in die Schule. Entlastung könnte auch eine weitere Verschiebung der Abiturprüfungen mit sich bringen. Zwei Drittel stimmen für einen späteren Start der Abiturprüfungen.
Die Landeselternschaft der Gymnasien setzt sich dafür ein, dass sich die Prüflinge gut vorbereiten können. „Ein Präsenzunterricht für diesen Jahrgang ist da vorzuziehen, um auch in der Gruppe Fragen klären zu können“, erklärt die Vorsitzende Jutta Löchner.
Unfair
Eine reguläre Abiturprüfung liegt den Elternvertretern am Herzen, damit das Abitur bundesweit vergleichbar bleibt und den jungen Menschen ein guter Start ermöglicht wird, trotz Corona. LE-Vorstandsmitglied Franz-Josef Kahlen. „So kurz vor dem Ziel die Prüfungsregeln zum Nachteil der Abiturienten zu ändern, wäre unfair“. Die Ergebnisse der Umfrage liegen dem Schulministerium vor.

Schüler, schreibt über Corona!

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sind bis zum 14. Februar die Schulen geschlossen. Schüler müssen zu Hause bleiben und lernen.

Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Schulticker gibt Kinder und Jugendlichen eine Stimme.

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Zeit – ohne Schule, ohne Sportverein, eingesperrt über Wochen in oft kleinen Wohnungen nur mit Eltern und Geschwistern? Für Kinder und Jugendliche ist das Leben mit Corona, der Lockdown und der Distanzunterricht eine Extremsituation, die sie bewältigen müssen. Deshalb gibt Schulticker ihnen eine Stimme. Schüler, schreibt der Redaktion!
Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Sie können von ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten, ihren Hoffnungen erzählen oder über ihren gleichförmigen Alltag berichten. Alles ist erlaubt, ja sogar ausdrücklich erwünscht: Fantasiegeschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Briefe. Die Texte werden auf der Projektseite www.ticker4u.de veröffentlicht und einige auch auf der Schulticker-Seite.
Fröhlich und traurig
Bereits im ersten Lockdown 2020 vor den Osterferien haben viele Schüler der Redaktion geschrieben. In ihren Briefen erzählen die Kinder und Jugendlichen, wie es Ihnen in dieser besonderen Zeit geht, was sie fröhlich aber auch traurig macht. Es sind Briefe, die bewegen. So wie der Brief von Pepe Braunsdorf. Der 10-Jährige schildert in seinem Brief ein Erlebnis, das nachdenklich macht.
Kinder brauchen Schutz
Vater Daniel Braunsdorf, der der Redaktion den Leserbrief seines Sohnes übermittelte, schreibt: „Kinder sollten sich eigentlich nicht mit so schlimmen Themen beschäftigen müssen, werden aber natürlich im geänderten Alltag ständig mit dem Thema Covid-19 konfrontiert. Auch sie müssen schreckliche Entbehrungen hinnehmen, was die Kinder aber meiner Meinung nach tapfer hinnehmen. Keine Freunde, keine Schule, kein draußen spielen, kein Sport, kein Urlaub.
Anstatt ihnen Mitgefühl oder wenigstens Neutralität entgegenzubringen, wird ihnen noch teilweise feindlich entgegengetreten. Kinder sollten von uns allen beschützt und gerade in der jetzigen Krise nicht noch zusätzlich belastet werden. Ich weiß natürlich, dass nicht alle Menschen so sind, aber vielleicht würde eine Berichterstattung, einige Menschen zum Nachdenken anregen.“
Leserbrief
„Liebe Redaktion,
das Coronavirus ist hart. Erst jetzt fällt uns auf wie viel Luxus wir im Leben haben. Fünf Wochen war ich nur in unserer Wohnung und im Garten. Nur einmal habe ich mit Mama eine kleine Radtour gemacht. Dabei wurde ich zwei Mal richtig böse beschimpft. Ich wurde als Mörder beschimpft und mir wurde gesagt, ich dürfe nicht raus. Das Allerschlimmste war, dass beide Personen den Mundnasenschutz falsch auf hatten.
Ich möchte daran erinnern, dass der Mundnasenschutz nicht nur über dem Mund, sondern auch über der Nase getragen werden muss. Doch auch Covid 19 geht vorbei. Wir müssen nur zusammenhalten. Bleibt gesund und zu Hause.“

Material und digitaler Zugang

Das Arbeitspaket „Corona und die Medien“ gibt es für Grundschulen und weiterführende Schulen.
Alle Schulticker-Schüler sind eingeladen, Briefe an die Redaktion zu schreiben. Stichwort „Corona“
Schulticker-Lehrer können sich für den kostenlosen Zugang zum ePaper und zu RN+ registrieren.
Fragen und Antworten Schulticker-Projektredaktion, Tel.: 9059-4191; Fax: 9059-904191; E-Mails und Homepage schulticker@lensingmedia.de

Bälle für die gesamte Klasse

Beim BVB-Quiz für 09-malkluge am 10. Februar

Vier Hammer-Preise sind bereits verlost – je ein Klassensatz BVB-Bälle, BVB-Schals, BVB-Shirts und BVB-Kappen. Am Mittwoch, 10. Februar geht es mit dem BVB-Quiz für 09-malkluge weiter. Mitmachen lohnt sich. Wer mit seiner Klasse ausgelost wird, gewinnt – einen Klassensatz BVB-Bälle!
Schulticker-Klassen können auch im Lockdown und Distanzunterricht wieder mit ihrem Fanwissen punkten und unter Beweis stellen, dass sie sich mit ihrer Tageszeitung informieren können. Mitmachen lohnt sich. Die Klasse 4b der Bodelschwingh-Grundschule mit Lehrerin Julia Bergmann hat in der Januar-Runde alle Fragen richtig beantwortet, wurde ausgelost und gewinnt einen Klassensatz BVB-Kappen. Herzlichen Glückwunsch.
Teilnehmen am BVB-Quiz für 09-malkluge können alle angemeldeten Schulticker-Klassen. Die Schüler einer Klasse lösen die Fragen gemeinsam. Wichtig ist, dass die Lehrerin oder der Lehrer das Online-Formular für seine Klasse abschickt. Schüler können nicht am Quiz teilnehmen.
Das Quiz steht bis zum 17. Februar auf dieser Webseite online.