Kinder vermissen Kontakte

Leben in der Pandemie: Schulticker gibt Schülern eine Stimme – Schreibt über euren Corona-Alltag Leserbriefe an die Redaktion!

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Zeit – ohne Schule, ohne Sportverein, eingesperrt über Wochen in oft kleinen Wohnungen nur mit Eltern und Geschwistern? Für Kinder und Jugendliche ist das Leben mit Corona, der Lockdown und der Distanzunterricht eine Extremsituation, die sie bewältigen müssen. Deshalb gibt Schulticker ihnen eine Stimme. Schüler, schreibt der Redaktion!
Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Sie können von ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten, ihren Hoffnungen erzählen oder über ihren gleichförmigen Alltag berichten. Alles ist erlaubt, ja sogar ausdrücklich erwünscht: Fantasiegeschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Briefe. Die Texte werden auf der Projektseite www.ticker4u.de veröffentlicht und einige auch auf der Schulticker-Seite.
Briefe, die bewegen
Bereits im ersten Lockdown 2020 vor den Osterferien haben viele Schüler der Redaktion geschrieben. In ihren Briefen erzählen sie, wie es Ihnen in dieser besonderen Zeit geht, was sie fröhlich aber auch traurig macht. Es sind Briefe, die bewegen. Kürzlich erreichte uns der Brief von Luca aus Dortmund.
Leserbrief von Luca
„Liebe Redaktion,
ich wünsche mir, dass ich keine Maske mehr tragen muss, weil sie nervt und es warm darunter wird. Damit wir uns nicht anstecken, haben wir die Tische auseinander gesetzt. An jedem Tisch sitzt ein Kind. Ich finde es auf der einen Seite gut, aber auf der anderen ist es blöd, weil man keinen Kontakt zu anderen Schülern hat. Für uns Kinder ist es sehr schwierig, wenn wir von morgens bis Schulschluss durchgehend die Maske tragen müssen.“
Luca

Die beiden Grundschülerinnen Nora und Mia aus Dortmund haben gemeinsam einen Leserbrief verfasst.
Brief von Mia und Nora
„Liebe Redaktion,
bei uns in der Schule haben wir strenge Regeln, zum Beispiel die AHA-Regeln. A wie Abstand, H wie Hygiene und A wie Alltagsmaske. Auf dem Schulhof haben wir Grenzen und auf jeder Seite sind verschiedene Jahrgänge (Klassen). Wenn wir in die Klasse kommen, müssen wir uns die Hände desinfizieren. Außerdem dürfen wir uns von anderen Mitschülern keine Sachen ausleihen. Wir müssen immer FFP2-Masken tragen oder OP-Masken. Stoffmasken sind bei uns verboten.
Wir lüften regelmäßig und dürfen unsere Masken nicht absetzen.
Zu den Pro-Argumenten zum Coronavirus haben wir keine Meinung. Kontra-Argumente sind: Dass wir uns nicht mehr treffen können und viele Menschen an der Krankheit Corvid 19 leiden und sterben. Außerdem können wir nicht auf Klassenfahrt gehen und viele Geschäfte sind geschlossen. Wir beide hoffen, dass das Ganze bald aufhört und wir uns gesund wiedersehen können.“
Mia und Nora

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