Schüler-Leserbrief: „Man hat immer Angst, Corona zu kriegen.“

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Zeit – ohne Schule, ohne Sportverein, eingesperrt über Wochen in oft kleinen Wohnungen nur mit Eltern und Geschwistern?

Für Kinder und Jugendliche ist das Leben mit Corona, der Lockdown und der Distanzunterricht eine Extremsituation, die sie bewältigen müssen. Deshalb gibt Schulticker ihnen eine Stimme. Schüler, schreibt der Redaktion!
Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Sie können von ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten und natürlich ihren Hoffnungen erzählen Alles ist erlaubt, ja sogar ausdrücklich erwünscht: Fantasiegeschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Briefe. Die Texte werden auf der Projektseite www.ticker4u.de veröffentlicht und einige auch auf der Schulticker-Seite.
Mia Eckinger hat uns geschrieben. Die 9-Jährige gibt Einblicke in ihren Alltag und beschreibt, wie sich ihr Leben seit Corona anfühlt.

Von Mia Eckinger (9)
Liebe Redaktion,
mein Leben hat sich durch Corona sehr verändert. Ich kann mich nicht mehr draußen treffen oder auch drinnen. Meine Hobbys kann ich auch nicht mehr machen. In der Schule war ich lange nicht mehr.
Man muss immer Maske tragen. Darunter kann ich manchmal nicht so gut atmen. Außerdem hat man immer Angst, Corona zu kriegen. Mit meiner Brille nervt es, weil sie beschlägt oder es hinter den Ohren manchmal wehtut.
Einkaufen, Ausflüge machen und in den Urlaub fahren, kann man nicht mehr so. Ich vermisse es besonders, meine Familie zu treffen. Eine Tante wohnt in Österreich und die andere in Freiburg. Alle anderen aus der Familie wohnen in der Nähe. Mit denen kann ich mich auch nicht treffen.

Einsendungen bitte an die Schulticker-Projektredaktion, Tel. 9059-4191, Stichwort „Briefe an die Redaktion“, schulticker@lensingmedia.de

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