Journalisten in der Schule

Medienmacher – auch Prominente – kommen an den Schülermedientagen an Schulen, diskutieren mit Schülern über ihre Arbeit und informieren über die Gefahren von Fake News. Jetzt anmelden.

Die Idee von „Journalismus macht Schule“ (JMS) ist einfach: Journalistinnen und Journalisten besuchen am Tag der Pressefreiheit Schulen und berichten von ihrer Arbeit sowie der Rolle der freien Presse in der Demokratie.
In der Woche vom 3. bis 7. Mai reden Journalistinnen und Journalisten an Schulen in ganz Deutschland über ihre Arbeit. Sie diskutieren mit Schülerinnen und Schülern, was freie und unzensierte Berichterstattung bedeutet, informieren über die Gefahren durch Fakenews und Hassbotschaften und beantworten Fragen zum Journalismus. Anlass ist der „Internationale Tag der Pressefreiheit“ am 3. Mai. Das Angebot ist kostenfrei und gilt für alle weiterführenden Schulen. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klassenstufe.
Prominente machen mit
Viele Prominente machen mit wie Caren Miosga, Ingo Zamperoni (ARD-Tagesthemen), Marietta Slomka, Claus Kleber (heute journal), Giovanni di Lorenzo (ZEIT und „3nach9“) Georg Mascolo (Rechercheverbund SZ, WDR, NDR), Steffen Klussmann (Spiegel), Alexandra Föderl-Schmidt (Süddeutsche Zeitung) sowie viele vor allem bei Jüngeren bekannte Namen wie Constantin Schreiber (Tagesschau), Mirko Drotschmann („Mr.Wissen2go“) und Mai Thi Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin).
Beteiligt sind aber vor allem mehrere hundert Journalistinnen und Journalisten von Zeitungen und Zeitschriften, aus Radio, TV und Online-Portalen, die in den darauf folgenden Tagen bis zum 7. Mai Workshops und Werkstattgespräche in Schulen anbieten. Aufgrund der Pandemie-Beschränkungen werden die Workshops und Gespräche hauptsächlich über Videokonferenz angeboten. Aber auch direkte Zusammenkünfte sind je nach Situation vor Ort vielleicht möglich.
Persönlich und authentisch
Das Projekt zeichnet sich dabei vor allem dadurch aus, dass die Journalistinnen und Journalisten sehr persönlich, transparent und damit authentisch von ihrer Arbeit berichten und dies in der Regel ehrenamtlich in ihrer Freizeit.
Werkstattgespräch
Schulen können sich für „Journalismus macht Schule“ anmelden, um eine Journalistin oder einen Journalisten für ein Werkstattgespräch (in der Regel 90 Minuten) an ihre Schule einzuladen. Die Koordinierung dieses Angebotes läuft über die Bundesländer. Auf der Hompage von „Journalismus macht Schule“ gibt es entsprechende Infos. Entweder die Lehrer schreiben eine Mail an die in Ihrem Bundesland genannte Kontaktperson oder tragen sich in das Formular der Schulbörse im jeweiligen Bundesland ein. Ist der Kontakt hergestellt, werden alle weiteren Details (Tag, Umfang des Workshops, digital/vor Ort, spezielles Thema) direkt mit dem Journalisten abgesprochen. .Wichtig ist, dass der Journalistenbesuch mit den Schülern und Schülerinnen im Unterricht in irgendeiner Weise vorbereitet wird. Auch diese Vorbereitung sollten Lehrer mit dem Journalisten absprechen.
Livestream
Einige Schulbesuche der prominenten Journalistinnen und Journalisten werden live gestreamt oder in Bürgermedien (TIDE, Alex, Mediaschool) gesendet.
Weitere Informationen und Anmeldung zum JMS-Projekt gibt es unter www.journalismus-macht-schule.org/nordrhein-westfalen/

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