Endlich Schule!

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sind noch viele Schüler Zuhause und müssen im Homeschooling lernen. Schulticker gibt Kindern und Jugendlichen mit einer Leserbriefaktion eine Stimme – Schüler, schreibt über euren Corona-Alltag der Redaktion.

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Zeit – ohne Schule, ohne Sportverein, eingesperrt über Wochen in oft kleinen Wohnungen nur mit Eltern und Geschwistern? Für Kinder und Jugendliche ist das Leben mit Corona, der Lockdown und der Distanzunterricht eine Extremsituation, die sie bewältigen müssen. Deshalb gibt Schulticker ihnen eine Stimme. Schüler, schreibt der Redaktion!
Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Sie können von ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten, ihren Hoffnungen erzählen oder über ihren gleichförmigen Alltag berichten. Alles ist erlaubt, ja sogar ausdrücklich erwünscht: Fantasiegeschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Briefe. Die Texte werden auf der Projektseite www.ticker4u.de veröffentlicht und einige auch auf der Schulticker-Seite.
Briefe, die bewegen
Bereits im ersten Lockdown 2020 vor den Osterferien haben viele Schüler der Redaktion geschrieben. In ihren Briefen erzählen die Kinder und Jugendlichen, wie es Ihnen in dieser besonderen Zeit geht, was sie fröhlich aber auch traurig macht. Es sind Briefe, die bewegen. Kürzlich erreichte uns der Brief von Emily Hamann. Sie beschreibt ihren Schulalltag im Lockdown 2021.
Leserbrief von Emily
„Liebe Redaktion,
Seit dem 22. Februar gehe ich wieder in der Schule. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Es ist toll, wieder mit den anderen Unterricht zu haben. Auch wenn die Klasse in zwei Teile geteilt ist und ich nur die Hälfte der Klasse sehe, macht es Spaß.
Der Klassenunterricht wird für beide Teile gerecht aufgeteilt, nämlich so, dass der erste Klassenteil in der ersten Woche Montag, Mittwoch und Freitag und der andere Dienstag und Donnerstag Unterricht hat. Das wechselt jede Woche. An Tage, an denen ich keinen Unterricht habe, mache ich Homeschooling. Die Aufgaben bekommen wir einen Tag davor in der Schule.
Im Unterricht müssen wir auf einem Einzelplatz sitzen und die Maske die ganze Zeit tragen. Nur beim Essen und Trinken dürfen wir die Maske abnehmen. Wir dürfen aber auch in den Schulstunden, wenn das Fenster auf ist, die Maske abziehen. Ich finde es toll, dass uns die Lehrer erlauben, die Masken manchmal abzuziehen.
Was ich nicht so toll finde ist, dass es besonders im Herbst und Winter bei den offenen Fenstern ziemlich kalt ist. Eigentlich hatten wir am Anfang bis 11.45 Uhr Schule. Es wurde aber bis 12 Uhr verlängert.
Ich wünsche mir für die Klasse und die ganze Menschheit, dass Corona bald wieder aufhört und alles wieder normal wird.“

Emily Hamann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.