Schüler, schreibt über Corona!

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sind bis zum 14. Februar die Schulen geschlossen. Schüler müssen zu Hause bleiben und lernen.

Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Schulticker gibt Kinder und Jugendlichen eine Stimme.

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Zeit – ohne Schule, ohne Sportverein, eingesperrt über Wochen in oft kleinen Wohnungen nur mit Eltern und Geschwistern? Für Kinder und Jugendliche ist das Leben mit Corona, der Lockdown und der Distanzunterricht eine Extremsituation, die sie bewältigen müssen. Deshalb gibt Schulticker ihnen eine Stimme. Schüler, schreibt der Redaktion!
Mit Hilfe unseres Sondermaterials „Corona und die Medien“ können Schüler zu Hause Texte über ihren Alltag in Zeiten von Corona verfassen. Sie können von ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten, ihren Hoffnungen erzählen oder über ihren gleichförmigen Alltag berichten. Alles ist erlaubt, ja sogar ausdrücklich erwünscht: Fantasiegeschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Briefe. Die Texte werden auf der Projektseite www.ticker4u.de veröffentlicht und einige auch auf der Schulticker-Seite.
Fröhlich und traurig
Bereits im ersten Lockdown 2020 vor den Osterferien haben viele Schüler der Redaktion geschrieben. In ihren Briefen erzählen die Kinder und Jugendlichen, wie es Ihnen in dieser besonderen Zeit geht, was sie fröhlich aber auch traurig macht. Es sind Briefe, die bewegen. So wie der Brief von Pepe Braunsdorf. Der 10-Jährige schildert in seinem Brief ein Erlebnis, das nachdenklich macht.
Kinder brauchen Schutz
Vater Daniel Braunsdorf, der der Redaktion den Leserbrief seines Sohnes übermittelte, schreibt: „Kinder sollten sich eigentlich nicht mit so schlimmen Themen beschäftigen müssen, werden aber natürlich im geänderten Alltag ständig mit dem Thema Covid-19 konfrontiert. Auch sie müssen schreckliche Entbehrungen hinnehmen, was die Kinder aber meiner Meinung nach tapfer hinnehmen. Keine Freunde, keine Schule, kein draußen spielen, kein Sport, kein Urlaub.
Anstatt ihnen Mitgefühl oder wenigstens Neutralität entgegenzubringen, wird ihnen noch teilweise feindlich entgegengetreten. Kinder sollten von uns allen beschützt und gerade in der jetzigen Krise nicht noch zusätzlich belastet werden. Ich weiß natürlich, dass nicht alle Menschen so sind, aber vielleicht würde eine Berichterstattung, einige Menschen zum Nachdenken anregen.“
Leserbrief
„Liebe Redaktion,
das Coronavirus ist hart. Erst jetzt fällt uns auf wie viel Luxus wir im Leben haben. Fünf Wochen war ich nur in unserer Wohnung und im Garten. Nur einmal habe ich mit Mama eine kleine Radtour gemacht. Dabei wurde ich zwei Mal richtig böse beschimpft. Ich wurde als Mörder beschimpft und mir wurde gesagt, ich dürfe nicht raus. Das Allerschlimmste war, dass beide Personen den Mundnasenschutz falsch auf hatten.
Ich möchte daran erinnern, dass der Mundnasenschutz nicht nur über dem Mund, sondern auch über der Nase getragen werden muss. Doch auch Covid 19 geht vorbei. Wir müssen nur zusammenhalten. Bleibt gesund und zu Hause.“

Material und digitaler Zugang

Das Arbeitspaket „Corona und die Medien“ gibt es für Grundschulen und weiterführende Schulen.
Alle Schulticker-Schüler sind eingeladen, Briefe an die Redaktion zu schreiben. Stichwort „Corona“
Schulticker-Lehrer können sich für den kostenlosen Zugang zum ePaper und zu RN+ registrieren.
Fragen und Antworten Schulticker-Projektredaktion, Tel.: 9059-4191; Fax: 9059-904191; E-Mails und Homepage schulticker@lensingmedia.de

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