Justice für George Floyd

Von Lukas Thiehoff

Rassismus, gerade gegen dunkelhäutige Menschen, war und ist schon immer ein großes Thema. Doch nach dem gewaltsamen Mord an dem Afroamerikaner George Floyd durch vier Polizisten in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota, kommt es zu einer erneuten Bewegung gegen Rassismus und Polizeigewalt, die die ganze Welt in Atem hält.

Überall auf der Welt werden Proteste veranstaltet, die trotz der Coronapandemie von Hundertausenden besucht werden. Einige dieser Proteste, vor allem in den USA, arten aber auch aus. Durch erhöhte Gewalt der Protestierenden als auch der Polizei, kommt es teilweise zu regelrechten Straßenschlachten, die Verwüstung und unter anderem auch das Ausrauben von Geschäften mit sich ziehen. US-Präsident Donald Trump geht sogar so weit, die US-Armee einschalten zu wollen, wo sich aber einige ehemalige Verteidigungsminister, andere Politiker und ehemalige Offiziere der Armee strikt dagegen aussprechen.

Die Bewegung verläuft aber in den meisten Bereichen friedlich, wie zum Beispiel in den sozialen Medien, wo sich viele Nutzer, aber auch Prominente, zu dem Thema äußern und zum Beispiel schwarze Bilder mit dem Untertitel “Justice für George Floyd” posten oder Videos mit ihrer persönlichen Botschaft veröffentlichen.

Aber auch im echten Leben sind viele Prominente ein Teil der Bewegung. Zum Beispiel der US-Amerikanische Rapkünstler Kanye West. Er spendete zwei Millionen Dollar an dunkelhäutige Familien, die Opfer von Gewalt wurden. Des Weiteren eröffnete er einen Fonds, um die Ausbildung von George Floyds Tochter zu sichern. Auch der US-Amerikanische Ex-Vizepräsident und Präsidentschaftskandidat der Demokraten äußerte sich. Er sprach mit George Floyds Hinterbliebenen und richtete bewegende Worte an sie. Er sagte auch, dass George Floyds Tod einen Wendepunkt in der Geschichte Amerikas markiert und zu einem vollkommenen Wandel führen wird.

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