Bundesliga-Fortsetzung auch mit Corona

Von Jan Saringer

Das Innenministerium hat entschieden, dass, obwohl täglich neue Infektionen dazukommen, die Bundesliga am 16. Mai 2020 in Form von Geisterspielen weitergehen darf. Das geht aber nur durch das umfangreiche Hygiene-, Abstands- und Sicherheitskonzeptkonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL). Dieses beinhaltet zum Beispiel, dass nur eine geringe Anzahl an Journalisten das Stadion betreten darf.

Trotzdem ist die Mehrheit der Deutschen dafür, die Bundesliga fortzusetzen. Es gibt aber natürlich auch Leute, die gegen die Fortsetzung sind. Sie finden zum Beispiel, dass die Bundesliga Sonderrechte bekommen hat. Denn Kneipen, Bars und Restaurants durften zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffnen.

Die ersten Bundesligaspiele nach dem Lockdown waren unter anderem das Revierderby zwischen Schalke und Dortmund oder das Spiel Gladbach gegen Leverkusen. Obwohl die Bundesliga weitergeht, machen die Vereine trotzdem enorme finanzielle Verluste, da alle Zuschauereinnahmen fehlen, sowie Catering (Getränke- und Essensverkauf) und Merchandising (Trikot- und Fanartikelverkauf). Dabei handelt es sich um Summen in Millionenhöhe. Somit müssen alle Vereine mit weniger Einnahmen zurechtkommen.

Da man bislang noch nicht weiß, ob in der nächsten Saison wieder Zuschauer ins Stadion dürfen, könnte es mehrere Vereine geben, die mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben, das ist bislang aber noch nicht absehbar. Betroffen wären aber eher kleinere Vereine, wie zum Beispiel Paderborn oder Düsseldorf oder auch Mannschaften in den Amateurligen. Für die Vereine ist es aber wichtig, dass die Saison zu Ende gespielt werden darf, da sie für die letzten acht Bundesligaspiele über 300 Millionen Euro durch TV-Einnahmen bekommen.

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