„Black lives matter!“- Die Welt gegen Rassismus

Der dunkelhäutige US-Amerikaner George Floyd wird durch polizeiliche Handlung ermordet. Jetzt kämpft die ganze Welt für Gerechtigkeit gegenüber dunkelhäutigen Bürgern.

Von Natalie Büttgen

Minneapolis/Minnesota. Am 25. Mai 2020 wird der US-Amerikaner George Floyd bei einem Polizeieinsatz auf brutale Art und Weise getötet. Floyd wiederholte mehrmals, als ihn die zwei Polizisten gewaltsam abführten, dass er freiwillig mitkomme, dennoch warf einer der beiden, Derek Chauvin, ihn zu Boden.
Chauvin kniete für fast neun Minuten auf dem Hals von Floyd, während Floyd mit Handschellen gefesselt und mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden lag. Er wiederholte immer wieder, dass er nicht atmen könne, doch Chauvin ließ ihn nicht frei. Nachdem Floyd in Ohnmacht fiel, verstarb er.

Passanten und andere Bürger konnten diese Tat filmen und kurz darauf wurden die Videos im Internet überall verbreitet. Alle Leute wurden auf diesen brutalen Akt aufmerksam, vor allem, weil dies nicht der erste Vorfall dieser Art gewesen ist. Schon viele Male zuvor wurden vor allem dunkelhäutige Bürger in den USA von Polizisten misshandelt.

Nachdem die ganze Welt über George Floyd Bescheid wusste, konnten sie nicht länger still zuschauen. Die internationale Bewegung „Black lives matter“ wurde ins Leben gerufen und es wurde dazu aufgerufen, seine Stimme für die Gerechtigkeit zu erheben und nicht länger zu schweigen. „Don‘t stay silent“ hieß es in den sozialen Medien.

Zahlreiche Proteste sind vonstatten gegangen und das nicht nur in Amerika. Auch Prominente, wie z.B. Ariana Grande oder Harry Styles, gingen auf die Straße. Die ganze Welt setzt sich ein, nicht nur für Floyd, sondern auch für alle anderen, die Opfer solcher Taten waren und sind. Nicht immer endeten diese Proteste friedlich, weil meist die Polizei unsanft gegen die Bürger vorging, doch die Protestierenden geben nicht auf. Auch in Deutschland werden Proteste abgehalten, bei denen Erwachsene und Jugendliche gegen die rassistischen Handlungen der Polizei protestieren.

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