Es ist beeindruckend unter Tage zu sein – wie in einer anderen Welt

Niklas Rahn und Manuel Wesche sind im zweiten Ausbildungsjahr. Alexander Morbach, Azubi im dritten Lehrjahr, sprach mit ihnen über ihre Arbeit als angehende Bergbautechnologen.

Niklas Rahn (l.) und Manuel Wesche sind im zweiten Ausbildungsjahr. Foto: Redpath Deilmann

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, eine Ausbildung zum Bergbautechnologen zu machen?

Manuel: Ich bin über einen Freund, der die Ausbildung gemacht hat, auf die Idee gekommen.

Niklas: Bei mir war es ein Zufall. Ich hatte bereits eine Ausbildung zum Parkettleger gemacht, aber war sehr unzufrieden. Mein Vater ist auch schon Bergmann gewesen.

Und was gefällt Dir gerade im Vergleich zu Deiner ersten Ausbildung besser?

Niklas: Die Ausbildung zum Bergbautechnologen ist sehr vielseitig und der Verdienst ist gut. Es ist beeindruckend, unter Tage zu sein – wie in einer anderen Welt.

Manuel: Genau, es wird nie langweilig. Wir sind viel unterwegs und sehen Dinge, die nicht jeder zu Gesicht bekommt und von denen gar nicht viele wissen.

Cool, dann seid ihr ja echt viel unterwegs.

Manuel: Genau, wir haben in Thüringen Blockunterricht. Meistens gliedert sich das in zwei Wochen Unterricht.

Niklas: Lehrgänge haben eher einen praktischen Schwerpunkt. Wir machen aber auch verschiedene Führerscheine wie Gabelstapler-, Kettensägenschein und die Schulung für den Kranschein.

Am Ende steht euch dann eine Prüfung bevor?

Manuel: Nach dem dritten Semester müssen wir eine theoretische und eine praktische Prüfung machen.

Niklas: Und in dieser wird alles geprüft, was wir bis dahin gelernt haben. Also das ist schon ziemlich anspruchsvoll.

Wie sind die Aufstiegschancen?

Manuel: Wir sind dann Hauer und wenn wir möchten, können wir uns weiterbilden und beispielsweise zur Technikeroder Steigerschule gehen. Man kann Aufsichtshauer oder Betriebsstellenleiter werden.

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