Kinobesucher futtern 30 Säcke Popcorn – pro Film

Grundschüler schauen hinter die Kulissen des Cineworld und spielen Kunde und Verkäufer an der Theke. Danach schauen sie einen Film und haben das Kino ganz für sich allein.

Viele Fragen hatten die Kinder Klasse 4 c der Leoschule bei ihrem Schulticker-Recherchetermin im Cineworld Lünen, der noch vor der Corona-Krise möglich war.

Die Viertklässler spielten Kunde und Verkäufer an der Theke. Foto (Archiv): Rottgart

Sie erfuhren, dass die sechs Kinosäle insgesamt 899 Plätze haben und wie in der Popcorn- Küche, in der 3D-Brillen- Waschanlage und hinter der Theke gearbeitet wird. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie hörten, dass schon mal täglich 25 bis 30 Säcke Popcorn von den Kinobesuchern konsumiert werden.

Außerdem lernten die Schulticker-Nachwuchsreporter, wie das Kassensystem des Kinos funktioniert und die Technik im Vorführraum. Hier ist ihr Bericht.

Von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 4 c

Wir Kinder der Leoschule durften hinter die Kulissen des Lüner Cineworld schauen. Zunächst haben wir uns gewundert, warum sich in den Leinwänden Löcher befinden. Max Biela vom Kino hat uns erklärt, dass dahinter Boxen hängen und der Ton ja zu hören sein soll.

Zu jedem Kino gehört ein Vorführraum mit einem Projektor. Da das Licht im Projektor sehr heiß wird, ist eine gute Lüftung wichtig. Die Filme werden entweder auf Festplatte geliefert oder per Internet auf den Server geladen.

Im Kassenbereich wurde uns gezeigt, wie man Sitzplätze auswählen und die Karten drucken kann. Ein Kind aus der Klasse durfte im Spiel Karten kaufen, ein anderes Kind hat den Computer bedient.

Auf Überwachungsmonitoren kann man im Kassenraum sehen, ob der Film in den Kinos schon läuft, falls Besucher etwas später kommen. Es ist auch schon einmal vorgekommen, dass Zuschauer im Kino eingeschlafen sind.

Besonders interessant fanden wir den Catering-Bereich. Täglich wird hier etwa sechs Stunden lang Popcorn zubereitet und in große Säcke gefüllt. Bei beliebten Filmen werden etwa 30 Säcke verkauft. Ein Sack reicht für etwa 25 Jumbo-Becher. Auch hier durften wir ein Verkaufsgespräch nachspielen.

Brillen-Waschanlage

Im Waschraum konnten wir sehen, wie die 3D-Brillen gereinigt werden. Hinter die Kulissen zu schauen, war sehr spannend. Nachdem wir alles gesehen hatten, durften wir uns einen Film auswählen.

Die Mehrheit hat sich für den Film Sonic entschieden. Ausgerüstet mit einem Getränk und einer Tüte Popcorn konnten wir den Film entspannt genießen und hatten das Kino dabei für uns allein.

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