Die Stadt mitgestalten – das ist ein tolles Gefühl

Melanie Rhode ist Auszubildende im 1. und 2. Lehrjahr und schreibt für Schulticker über den Aufbruch ins Berufsleben. Sie berichtet über ihren Start bei DEW21.

Von Melanie Rhode

Es ließe sich ein ganzes Buch dazu schreiben, was für oder gegen eine Ausbildung spricht. Am Ende ist es eine ganz eigene Entscheidung. Ich wollte praktisch auch mit anpacken. Learning by doing liegt mir mehr als reine Theorie. Nach der Entscheidung für meinen Beruf war die Arbeit aber noch nicht getan. Ein passendes Unternehmen musste her.

Ausbildungsfahrten schweißen zusammen. Foto: DEW21

Ganz individuelle Gründe sprechen für oder gegen einen Ausbildungsbetrieb. Mir war wichtig, dass ich in einem lokalen Unternehmen arbeite, das großen Einfluss auf das Geschehen in der Stadt hat. Daran mitzuwirken, die Stadt zu erleuchten oder zu bewegen, ist schon ein tolles Gefühl.

Die gemeinsame Ausbildung von DEW21 und DSW21 bietet breit gefächerte Inhalte. Die kaufmännischen Azubis wechseln alle paar Wochen die Abteilung und erhalten Einblick in viele Bereiche. Jedes Jahr werden mehrere Azubis ausgebildet, so das gleich Anschluss zu anderen besteht, die genau dieselben Erfahrungen machen. Gemeinsame Fahrten und die Leitung einer eigenen Juniorenfirma sind ein echtes Sahnehäubchen.

Flexible Arbeitszeiten sind praktisch

In der Werkschule können wöchentlich offene Fragen zum Berufsschulstoff mit den Lehrern besprochen werden. Das ist gerade für uns Industriekaufleute, die im Blockunterricht nur zweimal im Jahr jeweils sechs Wochen zur Schule gehen, eine tolle Sache, um den Schulstoff im Auge zu behalten.

Die flexiblen Arbeitszeiten finde ich sehr praktisch, weil man private Termine entspannt planen kann.

Die Ausbilder haben immer ein offenes Ohr. Das macht mich genauso glücklich, wie bei einem sicheren Arbeitgeber mit hoher Übernahmequote zu sein.

Von der Schülerin zur Dortmunder Heldin

Melanie Rhode erzählt von ihren Bewerbungsverfahren bei DEW21.

“Dortmunder Helden” las ich in Buchstaben auf www.start-chancen.de. “Ich will auch Heldin werden”, dachte ich.

Eine Ausbildung zur Industriekauffrau sollte es sein. Über das Bewerberportal lud ich Lebenslauf und Zeugnisse hoch. Die Einladung zum Online- Auswahltest kam per Mail. Für den Test hatte ich es mir zuhause gemütlich gemacht und darauf geachtet, nicht gestört zu werden. Die Aufgaben zu Merkfähigkeit, Text- und Tabellenverständnis waren halb so wild und der nächste Schritt getan.

Die Spannung stieg mit derEinladung zum Assessment Center. Mit einer kurzen persönlichen Vorstellung und der Auswahl des Outfits für den großen Tag bereitete ich mich vor.

Beim Assessment Center war ich ziemlich nervös

Am Tag selbst war ich dann ziemlich nervös. Aber ich war nicht allein, denn drei weitere Bewerber nahmen teil und natürlich die Ausbilder, die in einer Reihe wie bei einer Gerichtsverhandlung vor dem Gruppentisch der Bewerber saßen. Die Atmosphäre war aber dann locker und mit jeder Minute wich die Anspannung.

Schön war, dass zwei Azubis aus dem 1. Lehrjahr mit dabei waren, die ein Jahr vorher an genau der gleichen Stelle saßen. In den Pausen konnten wir sie wegen Infos aus erster Hand löchern.

Wir Bewerber stellten uns dann vor, erhielten eine Gruppenaufgabe, führten den Auswahltest, eine kleine schriftliche Aufgabe und auch ein klassisches Bewerbungsgespräch durch. Das hört sich viel an, aber durch den Austausch mit den Mitbewerbern, Auszubildenden und Ausbildern verging der Tag wie im Flug. Eine spannende Erfahrung, vor der wirklich niemand Angst haben muss.

Wenige Tage später kam ein Anruf. Ich hatte die Ausbildung! Einige Luftsprünge und Gänge zum Briefkasten später hielt ich den heiß ersehnten Ausbildungsvertrag in den Händen. Für mich und etwa 40 andere zukünftige Helden konnte das Abenteuer Ausbildung beginnen.

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