Azubi macht Mut zur Technik: “Ich freue mich sogar auf Schule. Das hätte ich früher nie gedacht.”

Von Kathrin Lünemann

Azubi Mikail Kaplan berichtet über seine Ausbildung als technischer Azubi.

Wie sieht ein Arbeitstag als technischer Azubi aus?

Im Blaumann geht’s um 6.30 Uhr in der Zentralen Ausbildungswerkstatt los. Alle technischen Azubis lernen hier die Grundlagen für ihren späteren Beruf – selbstständig an der eigenen Werkbank und auch zusammen mit dem Ausbilder. Einmal wöchentlich geht es in die Werkschule. Die Zeit geht schnell rum.

Nach der Zwischenprüfung kommen wir für sechs Monate in verschiedenen Abteilungen in den Außendienst, um unser Wissen praktisch anzuwenden, bevor es in die Abschlussprüfung geht.

Technik begeistert natürlich auch Mädchen. Foto: DEW 21

Und wann habt ihr Berufsschule?

Anders als die kaufmännischenAzubis haben wir wöchentlich Unterricht. Ich persönlich finde das auch besser, weil man nicht aus dem Rhythmus kommt und Abwechslung hat. Ich freue mich sogar auf Schule. Das hätte ich früher nie gedacht.

Was gefällt dir besonders an deiner Ausbildung?

Die Vielfältigkeit. Kein Tag ist gleich, die Aufgaben sind immer anders und man muss mitdenken. Die Mischung aus Theorie und Praxis ist super. Wir können auch einfach etwas, das uns interessiert, nachbauen.

Und was ist weniger gut?

Am Anfang war das frühe Aufstehen hart. Unsere Arbeitszeit beginnt um 6.30 Uhr, also eine starke Umstellung gegenüber der Schule. Aber sogar ich als Langschläfer hatte das nach ein paar Wochen drin.

Wie finden andere denn raus, ob das was für sie ist?

Wen Technik begeistert, der ist hier gut aufgehoben. Wer dann noch gerne mit den Händen arbeitet und Mathe in der Schule nicht gerade gehasst hat: Da kann dann sicher nichts schiefgehen.

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