Nachwuchsforscher auf den Spuren des Wassers

Grundschüler lernen den Weg des Wassers von der Quelle bis zum Wasserhahn kennen, bauen ein eigenes Wasserwerk und testen, welches Wasser am besten schmeckt.

Von Schülern der Klasse 3c der Fine-Frau-Grundschule

Dank DEW21 und Schulticker durfte sich unsere Klasse an einem Vormittag auf die Spuren unseres Trinkwassers begeben. Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) hat uns, die Klasse 3 c der Fine-Frau- Grundschule, zum Recherchetermin in das Wasserinformationszentrums (WIZ) nach Schwerte eingeladen. Dabei stand die Frage „Wie kommt das Wasser in den Hahn?“ im Mittelpunkt.

Der DEW21-Ausflug zum Wasserwerk in Schwerte war ein Highlight für die Schüler der Klasse 3c der Fina-Frau-Grundschule. Foto: Sklarzyk

An einem schönen Tag holte uns ein Bus an unserer Schule in Dorstfeld ab. Mit dem Bus fuhren wir zum Wasserwerk nach Schwerte. Dort begrüsste uns Uta Scheffler von DEW21. Sie zeigte uns die Umgebung des Wasserwerkes und das WIZ. Im Wasserinformationszentrum frühstückten wir zunächst in einem großen Raum. Danach gab es viele spannende Informationen zu unserem Wasser und wir machten zwei Experimente.

Beim ersten Experiment sollten wir den Unterschied zwischen Mineralwasser und Leitungswasser schmecken. Den meisten Kindern aus unserer Klasse schmeckte das Mineralwasser ein bisschen besser. Aber das Mineralwasser aus der Flasche kostet auch viel mehr Geld und ist nicht so gut für die Umwelt, wie das Leitungswasser.

Im zweiten Experiment wurde dreckiges Flusswasser gereinigt. Danach haben wir uns draußen noch das Wasserwerk angeschaut. Wir haben große Kiesbecken, Sandbecken und andere Dinge gesehen. Nachdem wir uns von Uta Scheffler verabschiedet haben, fuhr uns der Bus wieder zurück zur Schule.

Für den tollen Ausflug zum Wasserwerk und die vielen Informationen bedanken wir uns bei Uta Scheffler und DEW21.

Der lange Weg des Wassers in den Hahn

Bevor das Wasser bei uns zu Hause oder in der Schule aus dem Hahn kommt, hat es einen langen Weg hinter sich:

  • Im Wasserwerk wird es zunächst aus dem Fluss Ruhr genommen. Das Flusswasser ist dreckig. Es wird im Wasserwerk in verschiedenen Schritten gereinigt.
  • Als erstes fließt das Wasser in ein Kiesbecken. Dort werden große Dinge (z.B. Zweige und Blätter) herausgefiltert.
  • Danach fließt es in ein Sandbecken. Dort wird kleinerer Schmutz aus dem Wasser entfernt.
  • Ganz zum Schluss kämpfen im Wasser gute Bakterien gegen schlechte, ungesunde Bakterien. Danach ist das Wasser sauber.
  • Das saubere Wasser wird in hohe Speicherorte gepumpt.Daraus fließt es in die Leitungen und bis in die Wasserkräne in allen Gebäuden. Für die Reise aus der Ruhr bis zu uns nach Dorstfeld braucht das Wasser insgesamt vier Tage.

Der Kampf im Wasserwerk zwischen guten und schlechten Bakterien

Im Wasserinformationszentrum konnten wir bei einem Experiment sehen, wie dreckiges Wasser gereinigt wird.

Jordi und Benjamin beim Experimentieren. Foto: Sklarzyk

Für das Experiment benötigten wir eine lange Röhre, einen Kaffeefilter, Sand, kleine Steinchen und Sicherungen.

Zunächst wurde alles nach einer Anleitung zusammengebaut. Danach holten wir vorsichtig Flusswasser aus einem großen See. Das dreckige Wasser schütteten wir vorsichtig in die lange Röhre hinein.

In der Röhre floss das Wasser durch die kleinen Steinchen, danach durch den Sand und zum Schluss durch den Kaffeefilter. Wir konnten beobachten, wie das Wasser immer ein bisschen sauberer wurde. Ganz zum Schluss sammelte sich das Wasser bei den meisten Kindern gereinigt und sehr sauber unten in einem Becher.

Uta Scheffler von DEW21 erklärt uns später, dass ein Wasserwerk fast genauso funktioniert. Im Wasserwerk fließt das Wasser erst durch einen Kiesfilter und einen Sandfilter. Bei unserem Experiment waren die kleinen Steine der Kiesfilter und der Sand der Sandfilter. Danach gibt es im Wasserwerk noch einen Kampf zwischen guten und schlechten Bakterien, das war in unserem Experiment der Kaffeefilter.

Den großen Kiesfilter und den Sandfilter konnten wir uns nach dem Experiment noch draußen ansehen.

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