Wahrheit und Fälschung

Bisher ging es in der Dasa um die Arbeit in Medienberufen. Eine neue Ausstellung spielt mit der neuen Datenwelt und dreht sich ums Thema Neue Medien. Digitalisierung und Globalisierung lassen grüßen.

Von Tom, Timo, Marie, Loubna, Finnja und Celina

Wir, die Medienscouts der Johann-Gutenberg-Realschule, haben mit unserer Lehrerin Claudia Werner die Einladung zur Preview der neuen Ausstellung in der Dasa bekommen. Super! Da gehen wir hin!

Die Medienscouts der Johann-Gutenberg-Realschule mit Lehrerin Claudia Werner (3.v.r.) testen die Dasa-Ausstellung rund um das Thema Neue Medien. Foto: Tom Stephan, Timo Henkies, Finnja Huf

Nach der offiziellen Eröffnung durch den Dasa-Chef vor Pressevertretern und uns geht es durch die Ausstellung, die als Parcours konzipiert ist, zur Station „Social-Media Kommentare im echten Leben“. Hier kann man Kommentare von verschiedenen sozialen Medien dem Gegenüber ins Gesicht sagen. Dies beinhaltet Love- sowie Hate-speech. Hier wird zum ersten Mal klar, wie bescheuert und verletzend manche Dinge klingen, die man online täglich liest. Dass so etwas am Computer um einiges leichter von den Lippen geht als im echten Leben, braucht man kaum erwähnen.

Emoji-Memory

Auch das Emoji-Ratespiel kann uns begeistern. Jeder der beiden Spieler muss fünf Emojis Bedeutungen zuordnen. Als nächstes werden die Karten gemischt und es beginnt das Memory-Spiel, wo man die Paare von Bedeutung und Emoticon finden soll. Wenn man ehrlich ist, findet unsere Kommunikation häufig nur noch mit Emojis statt.

In der Ausstellung kann man außerdem seine ganz eigenen Fake-News erstellen. An einem Green Screen wird man beispielsweise von der Erde auf den Mond teleportiert oder von Deutschland in die Afrikanische Steppe. Mit einem passenden Text sind die Montagen nun auf einem Bildschirm in der Ausstellung sichtbar.

Was Emojis bedeuten, finden Ausstellungsbesucher an dieser Station heraus. Foto: Tom Stephan, Timo Henkies, Finnja Huf

Schlendert man weiter durch die Ausstellung, wird der Blick unweigerlich auf einen Riesenlaptop gelenkt. Auf diesem laufen Filme aus den Neunzigern, die den richtigen Umgang mit Computern demonstrieren. Dass diese mittlerweile lange überholt sind, ist kein Geheimnis.

Verschiedene digitale Spiegel passen da besser in unser Zeitalter. Diese sind ebenso auf der Ausstellung vertreten. Einer scannt den Betrachter, ein anderer rät das Alter. Diese Spiegel sind nicht unfehlbar und schätzen oft falsch. Sie sind jedoch stellvertretend für die Entwicklung, die in den letzten Jahren stattgefunden hat. Wir machen uns gläsern, geben alle Daten preis, sehen auf der anderen Seite alles durch bestimmte Filter. Erkennen wir in dem einen Spiegel noch unser vertrautes Abbild, sind wir im nächsten schon verzerrt und verschwommen.

Tipp: Hingehen

Wer sich für Medien und das digitale Zeitalter interessiert, ist mit der neuen Ausstellung gut beraten. Es lohnt sich, einfach mal reinzuschauen. Wir als Medienscouts hatten jedenfalls jede Menge Spaß!

Hier geht’s zur Ausstellung und zu den Medienscouts

  • Die Ausstellung ist Teil der Dasa Arbeitswelt Ausstellung. Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund.
  • “Neue Medien” ist für Schüler ab Klasse 10 geeignet.
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, Wochenende und Feiertage, 10-18 Uhr.
  • Schüler zahlen 2 Euro Eintritt, Begleitpersonen sind frei. Info unter www.dasa-dortmund.de
  • Infos über die Arbeit der Medienscouts an der Johann-Gutenberg-Realschule unter www.jgr-dortmund.de

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