Pippi Langstrumpf als Vorbild

Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 a der Johann-Gutenberg-Realschule waren Teil der TrashUp-Konferenz im Depot. Sie diskutierten und hinterfragten mit Experten das Thema Nachhaltigkeit.

Von den Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 a der Johann-Gutenberg-Realschule

Die Klasse 10 a der Johann-Gutenberg-Realschule und Lehrerin Claudia Werner besuchten die TrashUp-Konferenz im Depot. Für die Schülerinnen und Schüler begann der Tag mit ihrer Redaktionssitzung und der Arbeitsverteilung,  indem sie in Interview-, Foto-, Artikel- oder Zeichnungsgruppen aufgeteilt wurden. Außerdem wurden einige Schülerinnen und Schüler als Teilnehmer in die Workshops geschickt. Um 9.30 Uhr ging es für alle ins Plenum zur Begrüßung und zum Fishbowlgespräch. Es wurden die Nachhaltigkeitsthemen des Tages vorgestellt, diskutiert und hinterfragt.

Einen spannenden und lehrreichen Tag verbrachten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a mit Lehrerin Claudia Werner im Depot. Foto: JGR

Besonderer Gast im ersten Plenum war Prof. Dr. Marcel Hunecke. Sein Spezialgebiet ist die „Psychologie der  Nachhaltigkeit und die psychischen Ressourcen zur Förderung nachhaltiger Lebensstile“. Es geht darum, dass es gar nicht so einfach ist, gegen den Strom zu schwimmen und nachhaltig zu leben. Woher nimmt man die Kraft? Außerdem dabei: Dunja Karabaic von „Ökorausch“. Ihre besondere Herangehensweise ist die Pippi Langstrumpf-Methode nach dem Motto „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Ihrer Meinung nach sollte man auch über scheinbar Unmögliches nachdenken, um auf gute Ideen zu kommen.

Wolfgang Schürings vertritt die Gemeinwohlökonomie. Er findet, dass es nicht in erster Linie in der Wirtschaft um das Bruttosozialprodukt gehen sollte, sondern wie eine Firma seine Mitarbeiter behandelt oder wie nachhaltig sie ist.

Nun ging es in die sechs Workshops zusätzlich zu den Themen, wie die Stadt etwas für die Nachhaltigkeit tun kann  der über das neue Gesetz zu Lieferketten sowie das Thema „Städte für die Zukunft“. In der Schüler-Redaktion qualmten in der Zwischenzeit schon die Köpfe. Die Interviewteams machten Termine mit den besonderen Gästen und Veranstaltern aus, die ersten Fotos wurden gesichtet und ausgewählt, die ersten Mitschnitte abgetippt. Sogar Zeichnungen entstanden zu den Themen des Tages. Auch unsere Eindrücke aus der Redaktion wurden abgefragt und die Workshopteilnehmer befragt.

Noch nachhaltiger leben

Um 16.15 Uhr pünktlich ging es dann in die Abschlussrunde. In lockerer Runde wurden die Ergebnisse auf den Punkt gebracht. Unsere Chefredakteurin Marie sprach das aus, was alle dachten: „Wir möchten uns dafür bedanken, dass wir hier an der Konferenz teilnehmen durften. Wir haben heute viele Ideen gehört und wir werden versuchen, noch nachhaltiger zu leben.“

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