Waldspaziergang im Bruder Jordan-Haus

Senioren haben noch im hohen Alter Freude an der Bewegung und der Gemeinschaft

Von Justin Drost, Joel Klepsch, Nathanael Krawcyk, Max Wesselbaum

Im Rahmen unseres Besuches im Bruder-Jordan-Haus waren wir in der vierten Etage, wo die etwas vergesslichen Bewohner untergebracht sind. Dort gab uns Birgit Neuhäuser die Möglichkeit, das Spiel ,,Waldspaziergang“ mit den Senioren zu spielen. Es gab verschiedene Kategorien, in denen es darum ging, Rätsel zu lösen, von alten Zeiten zu erzählen oder zu singen.

Die Schüler der Klasse 8B tauschen den Schulunterricht gegen den Besuch im Seniorenheim. Foto: Max-Born-Realschule

Die Senioren haben erfolgreich alle Aufgaben gelöst. Das Spiel soll helfen, das Gedächtnis auf Trab zu halten und die Motorik, also die Beweglichkeit, zu stärken. Die Bewohner haben außerdem viel von ihren Erinnerungen an früher erzählt, zum Beispiel dass sie gerne Verstecken gespielt haben. Es wurde auch viel vom früheren Alltag berichtet. Am Sonntag war Kirchtag, da mussten die jetzigen Senioren mit ihren Eltern in die Kirche gehen, danach gab es ein spezielles Sonntagsessen und nachmittags wurde dann immer draußen mit Freunden gespielt. Wie es sich für das Spiel gehört, wurde auch viel über den Wald gesprochen, da kam das Wissen der Senioren und unser Wissen zum Tragen.

Wir wurden auch speziell gefragt, was sich so verändert hat im Vergleich zu der Jugend der Senioren. Es wurde auch sehr viel über Gerichte gesprochen und wie man diese zubereitet, darin haben die Senioren gute Kenntnisse. Die Lieblingsspiele früher waren auch ein großes Thema. Fußball, Verstecken oder Himmel und Hölle waren die Klassiker. Die Bewohner hatten viel Spaß beim Spielen des Spiels und das ist auch wichtig, damit sie sich wohlfühlen.

Die Senioren haben uns herzlich fürs Kommen gedankt, weil sie selten Besuch von Jugendlichen bekommen. Uns hat es sehr gefreut, dass wir das Bruder-Jordan-Haus besuchen durften.

Von Mert Alakazli, Malik Ali, Marcel Foit, James Read

Es sind viele fitte Bewohner im 1. Stock untergebracht, die auch imstande sind, Sport und Spiel zu betreiben. Wir haben in einem Stuhlkreis mit einem großen blauen aufblasbaren Ball Fuß- und Handball gespielt und dabei verschiedene Gymnastikübungen durchgeführt. Wir staunten, wie gut die Senioren sich in diesem Alter noch bewegen können. Besonders eine ehemalige Grundschullehrerin war richtig fit, sodass Frau Horsmanns, die anleitende Motopädin, sie damit aufzog, dass sie in ihrer Abwesenheit selbst die Übungen leiten könnte.

Wir hatten alle dort das Gefühl, dass die Senioren Spaß daran haben und es ihnen nie langweilig wurde. Uns hat es persönlich auch viel Spaß gemacht und waren beeindruckt zu erleben, dass man auch im hohen Alter noch Freude an der Bewegung und der Gemeinschaft hat. Das ist doch das, was am Ende des Tages zählt.

Wir könnten uns gut vorstellen, dass unsere Großeltern auch irgendwann mal dahin gehen können, weil wir uns keine Sorge machen müssten, da die Senioren dort gut behandelt werden.

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