Mehr als 20 Auszubildende gesucht

Aurubis braucht Nachwuchs und rät allen Bewerbern zur Probearbeit

Von Pascal Buth, Linus Scharna, Jonas Adler, Dirk Weiner, Kiara Reinhold, Tommy Prott, Gisele Naleschinski, und Michael Lütke Volksbeck

Schüler der 8. Klassen 8c, 8D und 8E der Selma-Lagerlöf-Sekundarschule in Selm besuchten im Rahmen des Schulticker-Projektes das Recyclingzentrum der Aurubis AG in Lünen. Die Firma ist Schulticker-Partner und betreibt eine reine Recyclinganlage mit einer hohen Wiederverarbeitungsquote.

Die Kathode – ein 50 bis 80 Kilogramm schweres Kupferquadrat – hat später einen Kupfergehalt von über 99,9 Prozent. Das heißt, Aurubis produziert aus Kupferkonzentrat und Recyclingmaterialien hochreines und hochwertiges Kupfer und verarbeitet es teilweise zu Vorprodukten weiter. Altkupfer und andere Recyclingmaterialien werden so wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. Der Lüner Standort ist der weltgrößte Kupferrecycler. Aurubis spezialisiert sich aber nicht nur auf Kupfer, sondern auch auf Stoffe wie Zinn, Silber, Gold, Schwefelsäure und Selen.

Der Standort Lünen hat cirka 600 Mitarbeiter, darunter 41 Auszubildende. Diese Zahl an Auszubildenden soll sich noch steigern, erklärte uns Ausbildungsleiter Peter Lossin. Aurubis habe eine Übernahmequote von 90 Prozent. Im nächsten Jahr, so Lossin, will das Unternehmen mehr als 20 Auszubildende einstellen, um die Arbeitsplätze auch zukünftig mit qualifizierten Fachkräften besetzen zu können. In diesem Jahr werden von den 41 Auszubildenden 13 ihre Ausbildung erfolgreich beenden und weitere 19 junge Menschen ihre Ausbildung bei Aurubis beginnen.

Online bewerben

„Online-Bewerbungen sollten schon ein Jahr im Voraus eingereicht werden, da die Ausbildungsplätze immer sehr schnell vergeben sind“, riet uns der Ausbildungsleiter. Nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch erhalte man für einige Ausbildungsberufe die Möglichkeit, bei der Probearbeit einen Tag bei Aurubis zu erleben. Das Probearbeiten sollte in jedem Fall genutzt werden, um festzustellen, ob der gewählte Beruf und das Arbeitsumfeld wirklich das ist, was man sich vorstellt. „Hierbei können Bewerber und Firma sehr gut feststellen, ob man zusammenpasst“.

Die verschiedenen Ausbildungsgänge, vom Kaufmann/Kauffrau bis zum Mechatroniker, dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Derzeit gebe es leider nur sehr wenige Bewerber auf dem Markt, weswegen es immer schwieriger werde, gute Auszubildende zu finden, weiß Peter Lossin. Ein Großteil der Aurubis-Mitarbeiter arbeite im technischen Bereich, wie in der Instandhaltung oder als Prozessmitarbeiter. Unterstützt wird der Ausbildungsleiter von den Ausbildern Cedric Grube und Dietmar Stotten sowie Ausbildungsbeauftragten in den Betrieben.

Wir Schüler hatten von der Aurubis AG in Lünen einen offenen, sicheren, professionellen, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten und umweltbewussten Eindruck. Wir fanden den Recherchetermin sehr informativ und interessant.

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