Highlight: Kupfer selber gießen

Zu Besuch in der Ausbildungswerkstatt von Aurubis

Von Christopher Krüger, Luca Pascal Lampowski, Marvin Jankowiak und Albert Grdjalija

Wir Schüler der Klasse 8c berichten über die neu errichtete Ausbildungswerkstatt und die Möglichkeit, dort Kupfer schmelzen zu dürfen.

Nachdem wir bei Aurubis über das Werksgelände geführt wurden und die Bereiche der Metallverarbeitung aus nächster Nähe gesehen haben, durften wir das Kupferschmelzen auch in kleinem Maßstab selbst ausprobieren und selber flüssiges Kupfer gießen.

Schutzkleidung ist wichtig, wenn man selbst ans Kupfer darf.

Hierzu sind wir in die neue Ausbildungswerkstatt gegangen. Das neu errichtete Gebäude trägt den Namen „ATASI“. Diese Abkürzung steht für Ausbildung, Technik und Arbeitssicherheit. Der Neubau bietet dem größten Kupferrecycler der Welt über 2000 Quadratmeter Fläche für Ausbildungs- und Arbeitssicherheitswerkstatt sowie Büroräumen. Damit investiert Aurubis in die Zukunft des Standorts Lünen.

Wir haben einen silbernen Anzug erhalten, der vor Hitze schützt. Dort gab es in verschiedenen Kabinen Öfen, die bis zu 2000 Grad Celsius heiß werden können. Es gab in jeden Ofen einen Behälter mit festen Kupferstücken.

Das Kupfer im Behälter schmilzt bei cirka 1200 Grad Celsius. Nach dem Schmelzen gossen wir das Kupfer in eine Form um. Hierbei sollten wir das Kupfer schnell und über die starke Hand gießen, um Sicherheit beim Gießen zu gewährleisten. Dann haben wir das Kupfer kurz abkühlen lassen. So konnten wir anschließend eine Kupfer-Anode aus der Form gewinnen. Mit dem gegossenen Kupfer sind wir zur Sandstrahl-Maschine gegangen und haben das gegossene Kupfer gesäubert, indem wir mit Sand und Druckluft den Schmutz entfernt haben.

Die Anode durften wir als Andenken an den sehr interessanten Tag mitnehmen.

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