Werbung in eigener Sache

IHK-Expertin rät zu Individualität statt allgemeinen Floskeln

Von Damir Jusic, Jesko Krause, 10. Jahrgang der Martin-Luther-King-Gesamtschule

DORTMUND: Wertvolle Tipps, wie eine gute Bewerbung aussieht, haben die Zehntklässler der Martin-Luther-King-Gesamtschule von Ursula Siedenburg, Ausbildungsberaterin bei der Industrie- und Handelskammer (IHK), erhalten.

Die wichtigste Frage, auf die jeder Bewerber zuerst eine Antwort haben sollte, lautet: Welche Ausbildung bzw. welcher Beruf passt zu mir?
Erst wenn ein Jugendlicher weiß, welche Interessen und fachlichen Stärken er hat, machen die Ausbildungsplatzsuche und Bewerbung Sinn. Hat ein Bewerber geeignete Stellenanzeigen gefunden, gilt es, mit einer sehr guten Bewerbungsmappe Werbung in eigener Sache zu machen.

Die Bewerbungsunterlagen sind erst vollständig, wenn sie ein Anschreiben, ein Deckblatt mit Foto, den Lebenslauf mit aktuellem Datum und Unterschrift beinhalten. Auch dürfen Zertifikate wie Zeugnisse oder Praktikums- bzw. Lehrgangsbescheinigungen nicht fehlen. Sehr wichtig ist dabei, dass das Bewerbungsschreiben individuell ist und keine nichtssagenden Formulierungen beinhaltet. Die Kopien bzw. Scans der Zertifikate sollten von guter Qualität sein.

Eine schriftliche Bewerbung kann auf verschiedenen Wegen das Wunschunternehmen erreichen: per Post, als E-Mail, online oder sogar persönlich vorbeigebracht.

Im Idealfall bekommt der Bewerber nach kurzer Zeit eine Einladung. Im Einstellungstest soll festgestellt werden, wie der Bewerber sich unter Druck verhält. Im Assessment-Center wird das Gruppen- und Sozialverhalten des Bewerbers beobachtet.

Sollte statt der erhofften Zusage doch eine Absage kommen, hier der allerwichtigste Tipp von Ursula Siedenburg: „Weiter bewerben!“

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