Abkürzung zum Traumberuf

Gesamtschüler suchen den schnellen Weg zum Wunschunternehmen

Von Chantal Tillmann, Alissa Neuber, Eva Maria Vedel, 10. Jahrgang der Martin-Luther-King-Gesamtschule

In zehn Minuten zum Erfolg: Während Daniel (r.) gerade versucht, bei Bilfinger im Bereich Anlagenmechanik zu punkten, muss Marco (l.) noch auf seine Chance beim Azubi-Speed-Dating warten. FOTO Seyb

DORTMUND: 20 Schüler des 10. Jahrgangs der Martin-Luther-King-Gesamtschule durften auf Einladung der Industrie- und Handelskammer (IHK) und Schulticker am Azubi-Speed-Dating in der Mercedes-Benz-Niederlassung teilnehmen. Die IHK, Veranstalter dieser großen Kontaktbörse, brachte mittlerweile zum dritten Mal Jugendliche und Ausbildungsbetriebe zusammen. Jedes Unternehmen war durch einen eigenen Stand vertreten, vor dem es je nach Ausbildungsangebot unterschiedlich lange Wartezeiten gab. Rund 600 künftige Schulabgänger nutzten die Möglichkeit, sich im Zehn-Minuten-Takt persönlich bei Unternehmensvertretern ihrer Wahl vorzustellen. Für 70 verschiedene Ausbildungsberufe waren freie Lehrstellen im Angebot.

Jeder Speed-Dater wollte den bestmöglichen Eindruck hinterlassen, um mit seinen Bewerbungsunterlagen und viel Selbstbewusstsein zu punkten. Wer erfolgreich war, konnte auf eine Einladung zum Einstellungstest oder zur nächsten Vorstellungsrunde hoffen. Für einige Bewerber war das Speed-Dating der Erstkontakt mit potenziellen Arbeitgebern. War es auch nicht für jeden der erfolgreiche Start in eine berufliche Zukunft, so haben doch alle wichtige Erfahrungen gesammelt.

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