Tipps aus erster Hand

Neuntklässler der Johann-Gutenberg-Realschule im Rewe-Schulungszentrum

Von Inga Heller, Klasse 9c, Johann-Gutenberg-Realschule

DORTMUND Während in unserer Schule gerade die Klingel zur 4. Stunde läutet, sitzen wir woanders. Papier raschelt, Kugelschreiber klicken, alle Augen richten sich neugierig auf die Referentinnen. Das Thema: Bewerbungen. Schulticker und Partner Rewe Dortmund haben uns Schüler der Klasse 9 c der Johann-Gutenberg-Realschule zum Bewerbungstraining in das neue Schulungszentrum der Rewe Dortmund am Asselner Hellweg eingeladen. Julia Mahltig und Romina Manig, Mitarbeiterinnen der Personalentwicklung, erklären, wie man ein Vorstellungsgespräch führen kann, und zeigen den Schülern, welche Vorteile eine Ausbildung bei Rewe hat.

Berufswahltest

Tipps aus erster Hand zum Thema Berufsausbildung erhalten die Realschüler von den Rewe-Mitarbeiterinnen Romina Manig und Julia Mahltig (vorne v.l.) auch im Rollenspiel. Hier wird ein Bewerbungsgespräch vorgeführt. FOTO Kallenbach

Doch was sind eigentlich die Vorteile einer solchen Ausbildung? „Ein großer Vorteil ist die Unabhängigkeit von den Eltern“, erklärt Julia Mahltig uns. Klar, wer sein eigenes Geld verdient, ist natürlich unabhängig, doch nicht nur das lockt immer mehr Jugendliche zu einer Ausbildung. Besonders unentschlossene Leute sehen durch die praktische Erfahrung, ob der Job zu ihnen passt oder nicht. Weiterlesen

Zusammenhalt unter den Azubis ist gut

Gespräch mit der Auszubildenden im zweiten Lehrjahr Svenja Meeuwhsen.

Von Marie Wand, Albert Günther und Louis Vellmer, Klasse 9c, Johann-Gutenberg-Realschule

DORTMUND Marie Wand, Albert Günther und Louis Vellmer sprachen mit Svenja Meeuwhsen, Auszubildende zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel.

Wie sind Sie zum Unternehmen Rewe gekommen?
Bei Internetrecherchen bin ich auf die Homepage der Rewe Dortmund aufmerksam geworden.

Welcher Abschluss ist Voraussetzung, um eine Ausbildung bei Rewe als Kauffrau im Groß- und Außenhandel zu machen?
Ein gutes Fachabitur. Die Ausbildung dauert zwei Jahre.

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Gutes Outfit und typische Fragen an den Bewerber

Tipps für den Vorstellungstermin

Von Inga Heller, Klasse 9c, Johann-Gutenberg-Realschule

DORTMUND

› Online-Bewerbung, was ist das eigentlich?
Eine Bewerbungsmappe, die man online auf der Homepage des Wunschunternehmens ausfüllt. Auf der Bewerbungsseite von Rewe sehen wir verschiedene Informationen zu den jeweiligen Ausbildungsberufen. Wann beginnt die Ausbildung? Was hat der Azubi für Aufgaben? Welche Kompetenzen braucht man für den Beruf? Und noch viel wichtiger: Was bietet der Betrieb den Bewerbern für Möglichkeiten während und nach der Ausbildung? Weiterlesen

Gute Vorbereitung ist wichtig

Gespräch mit der Personalentwicklerin Romina Manig

Vom Jonas Schierenberg und Tim Schneider, Klasse 9c, Johann-Gutenberg-Realschule

DORTMUND Jonas Schierenberg und Tim Schneider sprachen im Rewe-Schulungszentrum mit Romina Manig, Mitarbeiterin der Personalentwicklung.

Haben Sie sich für eine Stelle in der Personalabteilung beworben oder haben Sie vorher anderweitig bei Rewe gearbeitet?
Ich habe 2007 meine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei Rewe gemacht und studierte ab 2012 Business Administration. Nach einigen internen Fortbildungen bekam ich die Chance auf eine Stelle in der Personalentwicklung.

Ist es möglich, sich neben der Bewerbung durch das Online-Formular Ihrer Website auch schriftlich oder per E-Mail zu bewerben und macht dies einen Unterschied?
Die Bewerbung durch das Online-Formular ist für uns leichter zu verarbeiten. Schriftliche Bewerbungen müssen zur korrekten Sichtung eingescannt und E-Mails konvertiert werden. Einen Unterschied bei der Wahl des Auszubildenden macht dies allerdings nicht.

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1,4 Millionen Euro für Dortmunder Kultur, Soziales und Sport

DORTMUND: Lena Rumpf, Jule Brodde und Selime Atay vom 8mk-Kunstkurs sprachen mit Wolfgang Bödeker, Ansprechpartner für Kunst und Kultur bei DEW21.

Von Lena Rumpf, Jule Brodde und Selime Atay, Kunstkurs 8mk, Johann-Gutenberg-Realschule

Was ist Ihre Aufgabe bei DEW21?
Ich kümmere mich um das Sponsoring. Wir sind ein großes Unternehmen und ein Teil des verdienten Geldes wird wieder ausgegeben für Dortmunder Kultur, Soziales und Sport. Das sind rund 1,4 Millionen Euro pro Jahr. Mit dem DEW-Kunstpreis werden Künstler gefördert, die aus dem Ruhrgebiet kommen oder hier arbeiten.

Welche Art von Kunst sieht man in der DEW-Kunstpreisausstellung und welches sind die Themen?
Alle Sparten der Kunst sind hier vertreten. Es gibt Bilder, die an der Wand hängen, es gibt Videoinstallationen, Skulpturen – wir schließen keine Kunstform aus. Man kann Kunst nicht thematisch eingrenzen.

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Alles entwickelt sich weiter

DORTMUND: Schülerinnen des Kunstkurs 8mk sprachen mit der Künstlerin Adriane Wachholz.

Von Amira Dabashi, Amber Harrmann und Nisa Yalcinkaya, Kunstkurs 8mk, Johann-Gutenberg-Realschule

Wie sind Sie Künstlerin geworden?
Ich habe zunächst nach der Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht und dann habe ich mich entschieden: Malen, Zeichnen und Bauen, das habe ich immer gerne gemacht. Deshalb habe ich an der Kunstakademie in Münster studiert.

Können Sie Ihre Art von Kunst beschreiben?
Ich arbeite mit Medien, dem Zeichnen, mit Video und mache Installationen. Ich schaffe Raumcollagen aus beiden Medien. Wenn ihr euch zum Beispiel ein Bild im Museum anguckt, dann ist ja das Bild immer ganz klar definiert. Ihr habt einen Rahmen und in dem Rahmen ist etwas abgebildet. Ich frage danach: Wo hört eigentlich so eine Abbildung auf, inwieweit kann der Raum auch Teil eines Bildes sein? Inwieweit kann auch der Betrachter, also eure Perspektive und eure Ideen, Teil der Arbeit werden? Was ich male oder zeichne, sind Naturlandschaften.

Im Gespräch mit Adriane Wachholz. Foto: Kunstkurs 8mk

Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Kunstwerke?
Die Inspiration kommt aus den Werken selbst. Wenn ich eine Arbeit mache, dann kommt die nächste. Alles entwickelt sich weiter.

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Verrückte Instrumenteaus Gummibändern

Drei Workshops zur Ausstellung

Von Amber Harrmann, Nisa Yalcinkaya, Amira Dabaschi, Melina Brenken, Kunstkurs 8mk, Johann-Gutenberg-Realschule

DORTMUND: Im ersten Workshop geht es darum, zu einem ausgewählten Kunstwerk in der Ausstellung ein „Hörspiel“ zu machen. Die Gruppe erzeugt Geräusche und nimmt sie auf, um sie dann in einer Geschichte zusammen zu schneiden. Hier wurde mit Nudeln und Schüsseln nach dem „richtigen“ Regengeräusch gesucht, Salz gestreut, Plastik geknistert und vieles mehr. „Es war schwer, den Regen hinzubekommen, aber zusammen haben wir das geschafft“, so Melissa Moesch.

Nach den Workshops ging`s zum Gruppenbild auf das Dach des Dortmunder U. FOTO Werner

Im zweiten Workshop „Geräuschemacher“ werden aus verschiedenen Alltagsgegenständen, wie zum Beispiel einem Becher, einem Zahnstocher und einem Gummiband, Klanginstrumente gestaltet. Es gibt aber auch verrückte und lustige Instrumente. Weiterlesen

Ein Pfiff – und Kunst lebt!

Schüler der Johann-Gutenberg-Realschule arbeiten zu Klang und Schall

Von Amber Harrmann, Nisa Yalcinkaya, Amira Dabaschi, Melina Brenken sowie Aber und Melissa, Kunstkurs 8mk, Johann-Gutenberg-Realschule

DORTMUND: Der Kunstkurs 8mk der Johann-Gutenberg-Realschule besuchte auf Einladung des Schulticker-Partners DEW21 die Ausstellung „DEW-Kunstpreis“ im Dortmunder U. Nach dem Rundgang setzten sich die Schüler in Workshops mit den Themen Klang und Schall praktisch und künstlerisch auseinander.

Endlich! Es ist soweit: Adriane Wachholz, Kunstpreis-Gewinnerin aus dem Jahr 2009, führt uns ins Museum auf die sechste Etage. Zunächst schauen wir uns ein Werk von Julius Stahl an, dem Kunstpreis-Gewinner aus dem Jahr 2015. Dieses Werk wird von Beamern auf eine weiße Wand gestrahlt. Zu sehen sind Quadrate und Rechtecke, die sich leicht vibrierend verschieden bewegen. In diesem einzigartigen Moment hört man rein gar nichts in diesem vollen Raum.

Schüler im Gespräch mit Wolfgang Bödeker (DEW21) vor der „Vogelwand“ der Künstlerin Beate Höing. FOTO Werner


Der Kurs ist ganz still und nimmt die Stimmung auf. Man hört auf einmal Geräusche, die man sonst nicht wahrnimmt. Das ist eine neue Erfahrung und genau das macht den Künstler Julius Stahl interessant. Die Schüler versuchen herauszufinden, wie das Vibrieren entsteht. Adriane Wachholz erklärt die Technik ganz praktisch. Weiterlesen