So wird Zeitung gemacht

Schülerinnen und Schüler des Mallinckrodt-Gymnasiums besuchen das Pressehaus der Ruhr Nachrichten

Von Marie Katsarava, Nina Katsarava, Annika Collas, Jakob Simon, Paul Kockmann, Nele Uibel, Abemnwi Chungong, Tom Rundholz, Pascal Quosig, Marc Vedder, Janine Brodrick, Emma Aschenbrenner, Catharina Althaus und Carlotta Cremer, Klasse 8d, Mallinckrodt-Gymnasiums

DORTMUND Wie kommen die Themen in die Tageszeitung? Und wer ist dafür zuständig? Diesen Fragen ging die Klasse 8 d des Mallinckrodt-Gymnasiums auf den Grund. Beim Besuch des Pressehauses der Ruhr Nachrichten an der Silberstraße erhielten die Schüler und deren Lehrer Lara Wiermann und Fabian Weimer von 8.40 Uhr bis 11.30 Uhr einen Einblick in den beschäftigten Alltag der Zeitungsredakteure.

Morgenkonferenz um 9 Uhr: Das Team der Lokalredaktion bespricht die Ausgabe – und die Klasse 8d ist dabei. RN-FOTO KALLENBACH

Empfangen wurde die Schulticker-Klasse von Redakteurin Annette Kallenbach. Sie holte uns am Eingang ab und begleitete die Gruppe zunächst zur Lokalredaktion Dortmund. Hier beschäftigen sich viele Redakteure und weitere Mitarbeiter ausschließlich mit den Ereignissen in der Stadt. Um neun Uhr wurden die 29 Kinder der Klasse 8 d Zeugen der täglichen Morgenkonferenz, bei der sich das Team der Lokalredaktion versammelte und die Zeitung vom Vortag und die Ausgabe des nächsten Tages besprach. Weiterlesen

Interessiert und ehrlich sein

Personaler-Tipps

Von Florian Resener, Daniel Stagis, Mert Gecgel, Chantal Tillmann, Alissa Neuber und Eva Maria Vedel, 10. Jahrgang der Martin-Luther-King-Gesamtschule

DORTMUND: 90 Unternehmen folgten auch in diesem Jahr der Einladung der IHK zum Azubi-Speed-Dating Kerstin Degen, Personalleiterin von Mercedes Benz, und Frank Bastkowski, Ausbildungsmeister bei Bilfinger Technologies, stellten sich den Fragen von Florian Resener, Daniel Stagis, Mert Gecgel, Chantal Tillmann, Alissa Neuber und Eva Maria Vedel.

Frau Degen, warum nimmt Mercedes Benz am Azubi-Speed-Dating der IHK teil?
Das Azubi-Speed-Dating ist eine tolle Gelegenheit, zukünftige Ausbildungskandidaten persönlich kennen zu lernen. Online-Bewerbungen sind anonym. Bei der heutigen Kontaktbörse kann man sofort erkennen, ob ein Bewerber zu unserem Unternehmen passt oder eher nicht.

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Werbung in eigener Sache

IHK-Expertin rät zu Individualität statt allgemeinen Floskeln

Von Damir Jusic, Jesko Krause, 10. Jahrgang der Martin-Luther-King-Gesamtschule

DORTMUND: Wertvolle Tipps, wie eine gute Bewerbung aussieht, haben die Zehntklässler der Martin-Luther-King-Gesamtschule von Ursula Siedenburg, Ausbildungsberaterin bei der Industrie- und Handelskammer (IHK), erhalten.

Die wichtigste Frage, auf die jeder Bewerber zuerst eine Antwort haben sollte, lautet: Welche Ausbildung bzw. welcher Beruf passt zu mir?
Erst wenn ein Jugendlicher weiß, welche Interessen und fachlichen Stärken er hat, machen die Ausbildungsplatzsuche und Bewerbung Sinn. Hat ein Bewerber geeignete Stellenanzeigen gefunden, gilt es, mit einer sehr guten Bewerbungsmappe Werbung in eigener Sache zu machen.

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Der erste Eindruck zählt

14-jähriger macht beim Speed-Dating mit

Von Joshua Helleberg, 10. Jahrgang der Martin-Luther-King-Gesamtschule

DORTMUND: Eine Traube lärmender Menschen. Das ist das erste, was ich bemerke, als ich die Mercedes-Benz-Niederlassung an der Wittekindstraße betrete. Mit mir wollen sich viele andere Bewerber dem Wettbewerb um einen Ausbildungsplatz unter dem Motto „Der erste Eindruck zählt“ stellen. Ich weiß, ich werde für mein Kennenlern-Date nur zehn Minuten Zeit haben, um mein Gegenüber davon zu überzeugen, dass gerade ich der beste Kandidat für den freien Ausbildungsplatz bin.

Diese Schülerinnen fiebern ihrem ersten Bewerbungsgespräch entgegen. FOTO Seyb

Erst cool, dann nervös

Viele Stände sind übervoll. Einige scheinen besonders beliebt, denn die Warteschlangen vor den Stellwänden sind dort lang. Manche Bewerber sitzen, andere stehen, nur wenigen sieht man ihre Nervosität nicht an.

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Abkürzung zum Traumberuf

Gesamtschüler suchen den schnellen Weg zum Wunschunternehmen

Von Chantal Tillmann, Alissa Neuber, Eva Maria Vedel, 10. Jahrgang der Martin-Luther-King-Gesamtschule

In zehn Minuten zum Erfolg: Während Daniel (r.) gerade versucht, bei Bilfinger im Bereich Anlagenmechanik zu punkten, muss Marco (l.) noch auf seine Chance beim Azubi-Speed-Dating warten. FOTO Seyb

DORTMUND: 20 Schüler des 10. Jahrgangs der Martin-Luther-King-Gesamtschule durften auf Einladung der Industrie- und Handelskammer (IHK) und Schulticker am Azubi-Speed-Dating in der Mercedes-Benz-Niederlassung teilnehmen. Die IHK, Veranstalter dieser großen Kontaktbörse, brachte mittlerweile zum dritten Mal Jugendliche und Ausbildungsbetriebe zusammen. Jedes Unternehmen war durch einen eigenen Stand vertreten, vor dem es je nach Ausbildungsangebot unterschiedlich lange Wartezeiten gab. Rund 600 künftige Schulabgänger nutzten die Möglichkeit, sich im Zehn-Minuten-Takt persönlich bei Unternehmensvertretern ihrer Wahl vorzustellen. Für 70 verschiedene Ausbildungsberufe waren freie Lehrstellen im Angebot.

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1,4 Millionen Euro für Dortmunder Kultur, Soziales und Sport

DORTMUND: Lena Rumpf, Jule Brodde und Selime Atay vom 8mk-Kunstkurs sprachen mit Wolfgang Bödeker, Ansprechpartner für Kunst und Kultur bei DEW21.

Von Lena Rumpf, Jule Brodde und Selime Atay, Kunstkurs 8mk, Johann-Gutenberg-Realschule

Was ist Ihre Aufgabe bei DEW21?
Ich kümmere mich um das Sponsoring. Wir sind ein großes Unternehmen und ein Teil des verdienten Geldes wird wieder ausgegeben für Dortmunder Kultur, Soziales und Sport. Das sind rund 1,4 Millionen Euro pro Jahr. Mit dem DEW-Kunstpreis werden Künstler gefördert, die aus dem Ruhrgebiet kommen oder hier arbeiten.

Welche Art von Kunst sieht man in der DEW-Kunstpreisausstellung und welches sind die Themen?
Alle Sparten der Kunst sind hier vertreten. Es gibt Bilder, die an der Wand hängen, es gibt Videoinstallationen, Skulpturen – wir schließen keine Kunstform aus. Man kann Kunst nicht thematisch eingrenzen.

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Alles entwickelt sich weiter

DORTMUND: Schülerinnen des Kunstkurs 8mk sprachen mit der Künstlerin Adriane Wachholz.

Von Amira Dabashi, Amber Harrmann und Nisa Yalcinkaya, Kunstkurs 8mk, Johann-Gutenberg-Realschule

Wie sind Sie Künstlerin geworden?
Ich habe zunächst nach der Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht und dann habe ich mich entschieden: Malen, Zeichnen und Bauen, das habe ich immer gerne gemacht. Deshalb habe ich an der Kunstakademie in Münster studiert.

Können Sie Ihre Art von Kunst beschreiben?
Ich arbeite mit Medien, dem Zeichnen, mit Video und mache Installationen. Ich schaffe Raumcollagen aus beiden Medien. Wenn ihr euch zum Beispiel ein Bild im Museum anguckt, dann ist ja das Bild immer ganz klar definiert. Ihr habt einen Rahmen und in dem Rahmen ist etwas abgebildet. Ich frage danach: Wo hört eigentlich so eine Abbildung auf, inwieweit kann der Raum auch Teil eines Bildes sein? Inwieweit kann auch der Betrachter, also eure Perspektive und eure Ideen, Teil der Arbeit werden? Was ich male oder zeichne, sind Naturlandschaften.

Im Gespräch mit Adriane Wachholz. Foto: Kunstkurs 8mk

Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Kunstwerke?
Die Inspiration kommt aus den Werken selbst. Wenn ich eine Arbeit mache, dann kommt die nächste. Alles entwickelt sich weiter.

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Verrückte Instrumenteaus Gummibändern

Drei Workshops zur Ausstellung

Von Amber Harrmann, Nisa Yalcinkaya, Amira Dabaschi, Melina Brenken, Kunstkurs 8mk, Johann-Gutenberg-Realschule

DORTMUND: Im ersten Workshop geht es darum, zu einem ausgewählten Kunstwerk in der Ausstellung ein „Hörspiel“ zu machen. Die Gruppe erzeugt Geräusche und nimmt sie auf, um sie dann in einer Geschichte zusammen zu schneiden. Hier wurde mit Nudeln und Schüsseln nach dem „richtigen“ Regengeräusch gesucht, Salz gestreut, Plastik geknistert und vieles mehr. „Es war schwer, den Regen hinzubekommen, aber zusammen haben wir das geschafft“, so Melissa Moesch.

Nach den Workshops ging`s zum Gruppenbild auf das Dach des Dortmunder U. FOTO Werner

Im zweiten Workshop „Geräuschemacher“ werden aus verschiedenen Alltagsgegenständen, wie zum Beispiel einem Becher, einem Zahnstocher und einem Gummiband, Klanginstrumente gestaltet. Es gibt aber auch verrückte und lustige Instrumente. Weiterlesen

Ein Pfiff – und Kunst lebt!

Schüler der Johann-Gutenberg-Realschule arbeiten zu Klang und Schall

Von Amber Harrmann, Nisa Yalcinkaya, Amira Dabaschi, Melina Brenken sowie Aber und Melissa, Kunstkurs 8mk, Johann-Gutenberg-Realschule

DORTMUND: Der Kunstkurs 8mk der Johann-Gutenberg-Realschule besuchte auf Einladung des Schulticker-Partners DEW21 die Ausstellung „DEW-Kunstpreis“ im Dortmunder U. Nach dem Rundgang setzten sich die Schüler in Workshops mit den Themen Klang und Schall praktisch und künstlerisch auseinander.

Endlich! Es ist soweit: Adriane Wachholz, Kunstpreis-Gewinnerin aus dem Jahr 2009, führt uns ins Museum auf die sechste Etage. Zunächst schauen wir uns ein Werk von Julius Stahl an, dem Kunstpreis-Gewinner aus dem Jahr 2015. Dieses Werk wird von Beamern auf eine weiße Wand gestrahlt. Zu sehen sind Quadrate und Rechtecke, die sich leicht vibrierend verschieden bewegen. In diesem einzigartigen Moment hört man rein gar nichts in diesem vollen Raum.

Schüler im Gespräch mit Wolfgang Bödeker (DEW21) vor der „Vogelwand“ der Künstlerin Beate Höing. FOTO Werner


Der Kurs ist ganz still und nimmt die Stimmung auf. Man hört auf einmal Geräusche, die man sonst nicht wahrnimmt. Das ist eine neue Erfahrung und genau das macht den Künstler Julius Stahl interessant. Die Schüler versuchen herauszufinden, wie das Vibrieren entsteht. Adriane Wachholz erklärt die Technik ganz praktisch. Weiterlesen

Wir brauchen starke Kinder

Ein Gespräch mit Malies Bollmann-Nolte über die DEW21-Förderung

Dortmund. Malies Bollmann-Nolte von DEW 21 sprach mit Junes, Pia, Erik, Alina, Damini, Soufian und Connor.

Malies Bollmann-Nolte Foto: Schütze

Malies Bollmann-Nolte Foto: Schütze

Was ist ihre Aufgabe hier?
Malies Bollmann-Nolte: Ich bin Projektleiterin für Bildungsprojekte im Unternehmen. Die DEW21 fördert das Schultickerprojekt. Ihr seid die einzige Schultickerklasse, die über diese Ausstellung schreibt.

Was ist die DEW21?
Malies Bollmann-Nolte: Die DEW21 ist das Energieunternehmen der Stadt Dortmund. Es ist für die Strom- und Wasserversorgung zuständig.

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„Das Museum ist auch für Kinder da“

Schüler der Klasse 4 der Emschertal-Grundschule Zu Besuch im Museum Ostwall

Dortmund. Junes, Pia, Erik, Alina, Damini, Soufian und Connor interviewten die stellvertretende Direktorin des Museums Ostwall im Dortmunder U, Regina Selter, und Sabine Held, Künstlerin und Projektmanagerin.

Regina Selter Foto: Schuetze

Regina Selter Foto: Schuetze

Wie heißen Sie und was ist Ihre Aufgabe hier?
Regina Selter: Ich bin die stellvertretende Chefin vom Museum Ostwall im Dortmunder U. Eine Aufgabe von mir ist die Leitung des Bereichs Bildung und Kunstvermittlung. Ich denke mir Ideen aus, was für Kinder und Jugendliche spannend ist.
Sabine Held: Ich bereite Ausstellungen mit vor, die Kinder und Jugendliche interessant finden.

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Kunst aus Schuhsohlen

Zwei Workshops zum Thema Struktur und Farbe

Dortmund. In den Werkstatträumen der UZWEI haben die Grundschüler aus den Materialien, die sie um das Dortmunder U herum gesammelt haben, und mit Oberflächen, die sie selbst erstellt haben, eigene Kunstwerke gestaltet. Hier sind die Berichte aus den Workshops.

Station 1 Wir haben Strukturen in der Umgebung des Dortmunder Us gesucht. Wir haben buntes Papier auf die Strukturen gelegt, mit Ölkreide darübergerieben und hatten am Ende viele verschiedene Muster.

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Schüler erforschen Kunst

Kinder experimentieren im Museum Ostwall mit Alltagsmaterialien

Vor dem Workshop führt Matthias Plenkmann die Grundschüler durch die Ausstellung. RN-FOTO Kallenbach

Vor dem Workshop führt Matthias Plenkmann die Grundschüler durch die Ausstellung. RN-FOTO Kallenbach

Dortmund. Wie kommen Künstler überhaupt auf ihre Ideen? Welche Materialien verwenden sie und wie wird daraus Kunst? Mit diesen Fragen hat sich die Klasse 4 der Emschertal-Grundschule beschäftigt.

DEW21 hat die Schüler eingeladen, im Museum Ostwall selbst zu Materialforschern zu werden und mit Alltagsmaterialien zu experimentieren. Dabei ging es um Oberflächen, Materialien und Strukturen, mit denen wir täglich in Berührung kommen.

In den Werkstatträumen der UZWEI haben die Grundschüler eigene Kunstwerke gestaltet. Ab dem 30. September werden die Arbeiten aus dem Kunstprojekt für insgesamt 900 Dortmunder Schüler in einer gemeinschaftlichen Installation im Museumsfoyer ausgestellt.

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„Es wird nie langweilig“

Interview mit Rewe-Mitarbeiter Frank Kottschlag

Frank Kottschlag, stellvertretenden Marktleiter Foto: Rewe

Frank Kottschlag, stellvertretender Marktleiter Foto: Rewe

Dortmund. Die Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule interviewten den stellvertretenden Marktleiter Frank Kottschlag (Foto).

Gehört das Geschäft Ihnen?
Frank Kottschlag: Ich bin ein Mitarbeiter, das Geschäft gehört mir nicht.

Seit wie vielen Jahren arbeiten sie hier schon?
Frank Kottschlag: Seit 1986 arbeite ich bei Rewe und seit zwei Jahren bin ich stellvertretender Marktleiter.

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Der unsichtbare Plan

Waren werden in verschiedenen Bereichen angeboten

Dortmund. Nicolas Bräutigam, Leiter der Verkaufsberatung, hat bei unserem Besuch im Rewe erklärt, wie der Supermarkt aufgebaut ist. Es gibt nämlich einen unsichtbaren Plan.

Marktinaber Serhat Bas im Gespräch mit Schülern. FOTO Rewe

Marktinhaber Serhat Bas im Gespräch mit Schülern. Foto: Rewe

Zuerst kommt die Obst- und Gemüseabteilung. Die ist wie eine Visitenkarte des Supermarkts, hier wird ein Teil des Umsatzes erwirtschaftet. Dann kommt das Kühlwandregal. Alles, was wir zu Hause im Kühlschrank lagern sollten, wird hier angeboten. Der dritte Bereich ist die Frischeabteilung, also die Fleisch- und Wursttheke sowie die Käsetheke.

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Unterricht im Supermarkt

Anne-Frank-Gesamtschüler erkunden Rewe-Markt an der Bülowstraße

Dortmund. Nach welchem Konzept ist ein Supermarkt aufgebaut? Warum ist die Obst- und Gemüseabteilung ganz am Anfang? Auf diese und andere Fragen haben die Schüler der Klasse 6 der Anne-Frank-Gesamtschule beim Schulticker-Termin im Rewe-Markt an der Bülowstraße Antworten erhalten. Auf die Rallye, fertig, los!

Die Schüler dürfen Probesitzen an der Kasse. FOTO Kunitschke

Die Schüler dürfen Probesitzen an der Kasse. FOTO Kunitschke

Als wir bei Rewe ankamen, wurden wir schon vom Rewe-Team begrüßt. Herr Bräutigam hat uns bei der Supermarktführung viele Dinge erzählt. Zum Beispiel hat er uns verschiedene Obst- und Gemüsesorten erklärt. Es gibt hier nämlich viele davon. Von jedem Kontinent kommt mindestens eine Sorte.

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Tolle Erlebnisse für Schüler

Schulticker-Partnerklassen schauen im Unterricht hinter die Kulissen

Dortmund. Willkommen beim Schulticker 2016/17. Am 26. September startet die neue Runde des ausgezeichneten Medienprojektes. Mehrere hundert Klassen – von der Grundschule bis zur Oberstufe – nutzen die Ruhr Nachrichten wieder ein Jahr lang als aktuelles Schulbuch.

Die Zeitung ordnet ein, bietet Hintergründe und Analysen. Lehrer können das für ihren Unterricht nutzen, wenn sie mit ihrer Klasse beim Schulticker mitmachen.

Sechs Partner bieten außerdem ein Schuljahr lang ihren Partnerklassen Recherchetermine an. Die BVB-Stiftung „leuchte auf“ verschenkt wieder tolle Erlebnisse. Das BVB-Quiz für 09-malkluge macht`s möglich! Den Gewinner-Klassen winken u.a. ein Klassensatz Tickets für ein BVB-Heimspiel, der Besuch von Maskottchen Emma und zwei Plätze für einem Förderkurs der Evonik-Fußball-Schule. Profi Erik Durm ist wieder Schulticker-Pate!

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Privatsphäre respektieren

Hans-Jürgen Robertz leitet seit 22 Jahren das Altenzentrum

Dortmund. Hans-Jürgen Robertz ist seit 22 Jahren Leiter des Altenzentrums St. Ewaldi. Er hat auf Lehramt studiert und hatte zunächst andere berufliche Vorstellungen. Als er aber Einblick in die Arbeit mit alten Menschen bekam und feststellte, dass er seine Ziele auch dort verfolgen konnte, blieb er. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Verwaltung, Leitung und Förderung des Personals.
St. Ewaldi sieht sich nicht als geschlossene Gesellschaft, jeder kann kommen und gehen, wann er möchte. Hans-Jürgen Robertz betont, wie wichtig es ist, die Privatsphäre der Menschen zu respektieren. Man sollte die Bewohner mit ihrem Nachnamen ansprechen und an der Tür klopfen, wenn man in ihr Zimmer kommt.

Rundgang der Schülergruppe mit Chef Hans-Jürgen Robertz: Das St. Ewaldi-Altenzentrum bietet seinen Bewohnern viel Lebensqualität. Dazu gehören neben einem grünen Garten mit Teich auch eine Dachterrasse. FOTO Hagemeister

Rundgang der Schülergruppe mit Chef Hans-Jürgen Robertz: Das St. Ewaldi-Altenzentrum bietet seinen Bewohnern viel Lebensqualität. Dazu gehören neben einem grünen Garten mit Teich auch eine Dachterrasse. FOTO Hagemeister

Und das bietet das Altenzentrum:

  • 120 vollstationäre Plätze in 98 Einzel- und elf Doppelzimmern
  • Zwölf Kurzzeitpflegeplätze in sechs Einzel- und drei Doppelzimmern
  • Zimmer mit Vor- und Wohnschlafraum, Dusche, WC, Telefon, TV, Notrufanlage
  • Seelsorgliche Betreuung, Hauskapelle
  • Soziale Betreuung, Freizeitangebote
  • Fußpflege, Frisör, Schneiderei
  • Getränke-, Wäsche- und Reinigungsservice
  • 30 altengerechte Wohnungen
  • Caféteria mit angeschlossenem Mittagstisch

Von Kamer Türkmen, Christina Banasiak und Melina Veelmann aus der Klasse 10a der Droste-Hülshoff-Realschule

Von Langeweile keine Spur

Jung trifft Alt im Caritas-Altenzentrum St. Ewaldi

Dortmund. „Ein Altenzentrum muss sich nach außen öffnen, um am Leben teilzunehmen“, sagt Hans-Jürgen Robertz. Er ist der Leiter des Caritas-Altenzentrums St. Ewaldi in Aplerbeck und hat uns Schülern der Klasse 10 a der Droste-Hülshoff-Realschule einiges über seine Arbeit erklärt.

Schulticker-Partner Caritasverband Dortmund hat uns eingeladen, die Einrichtung zu besuchen und Bewohner und Mitarbeiter kennenzulernen. 1987 eröffnete das Altenzentrum St. Ewaldi. Die Bewohner kommen aus dem Umkreis und freuen sich, wenn sie von der Dachterrasse des Hauses die Umgebung erblicken können: Aplerbeck, Berghofen, Innenstadt, Schwerte, Schüren und Lünen.

89 Jahre im Durchschnitt

Zunächst wohnten 189 Bewohner mit einem Durchschnittsalter von 80 Jahren im Altenzentrum. Da es aber von 2011 bis 2013 umgebaut wurde, um die Privatsphäre zu erhalten, gibt es jetzt mehr Einzelzimmer. Heute leben hier 132 Bewohner mit einem Durchschnittsalter von 89 Jahren.
Für viele Menschen ist die Kurzzeitpflege der erste Einblick ins Altenzentrum. Senioren, die nach einem Krankenhausaufenthalt vorübergehend gepflegt werden müssen oder deren pflegende Familienmitglieder für kurze Zeit ausfallen, lernen die Einrichtung kennen und können sich umso besser entscheiden, ob sie dort einziehen möchten. Es gibt vier Etagen, auf jeder Etage zwei Esszimmer mit einer eigenen Küche, und jedes Zimmer hat einen eigenen Balkon.

Einrichtungsleiter Hans-Jürgen Robertz führt die Schülerinnen der Droste-Hülshoff-Realschule durch das Altenzentrum St. Ewaldi. FOTO Hagemeister

Einrichtungsleiter Hans-Jürgen Robertz führt die Schülerinnen der Droste-Hülshoff-Realschule durch das Altenzentrum St. Ewaldi. Foto: Hagemeister

Im Altenzentrum St. Ewaldi gibt es ein sehr vielfältiges Programmangebot, an dem auch Leute von außerhalb teilnehmen können. Es werden Musikfeste und Trödelmärkte oft auch im Garten angeboten. Es gibt eine Kegelbahn und eine Kapelle. Zudem gibt es einen eigenen Chor und einen Gedächtniskurs. Außerdem werden Fußballspiele in einem Raum gezeigt, wo auch Gymnastikkurse angeboten werden. Dienstagmorgens werden im Altenzentrum Kinder im Alter von null bis drei Jahren betreut. Daran haben auch die älteren Menschen viel Spaß.

Pfleger aus verschiedenen Ländern

Die Altenpfleger kommen aus unterschiedlichen Ländern in Europa und Afrika. Daher werden im Altenzentrum auch unterschiedliche Sprachen gesprochen. Denn in St. Ewaldi ist jeder willkommen.

Wir fanden die Exkursion sehr aufschlussreich und können mit Überzeugung sagen, dass die oft erwähnten Klischees, wie ein langweiliges Leben im Altenheim, nicht der Wahrheit entsprechen.

Von Kamer Türkmen, Christina Banasiak und Melina Veelmann, Klasse 10a, Droste-Hülshoff-Realschule

Wie soziale Medien ticken

Uni-Referentin Kristina Strehlow verriet Tipps und Tricks zum Schutz im Internet

Wer weiß, wie soziale Medien ticken, hat weniger Ängste und kann auch die Chancen der neuen Medien für sich nutzen.

Wir, die Klasse 8 b des Bert-Brecht-Gymnasiums, hatten die Gelegenheit, auf Einladung des Schultickers und Partner Dokom21 an einer Schulung über soziale Netzwerke und Cybermobbing teilzunehmen. Referentin Kristina Strehlow von der Technischen Universität Dortmund (TU) begrüßte uns im Schulungsraum in der Druckerei Lensing in Dorstfeld.

Viel über den Schutz im Internet und gegen Cybermobbing haben die Schüler der Klasse 8b des Bert-Brecht-Gymnasiums bei der Social Media-Schulung von TU-Referentin Kristian Strehlow (4.v.r.) gelernt. Mit dabei waren auch Jenny Schnitter (Dokom21) (2.v.r) und Lehrer Jan Kottsieper (r.).  Foto: Kallenbach

Viel über den Schutz im Internet und gegen Cybermobbing haben die Schüler der Klasse 8b des Bert-Brecht-Gymnasiums bei der Social Media-Schulung von TU-Referentin Kristian Strehlow (4.v.r.) gelernt. Mit dabei waren auch Jenny Schnitter (Dokom21) (2.v.r) und Lehrer Jan Kottsieper (r.).
Foto: Kallenbach

Zu Beginn ging es um die Sicherheit in sozialen Netzwerken. Kristina Strehlow erklärte uns, dass die sehr begehrte App „WhatsApp“ Risiken in Bezug auf Datensicherheit aufweist und es eine sicherere App gibt, die „Threema“ heißt. Aufgrund der verbesserten Sicherheit bei „Threema“ muss diese App einmalig kostenpflichtig erworben werden.

Außerdem lernten wir von der Uni-Referentin, wie man sich besser im Internet schützen kann. Einfach, indem man das Passwort verlängert und mit mehreren unterschiedlichen Zeichen erstellt. Oder man denkt sich als Alternative einen sogenannten „Pass-Satz“ aus. Auch die Gefahren des Onlinestellens von Fotos sprach Kristina Strehlow an.

Zwischendurch gab sie uns Aufgaben zu den jeweiligen Themen, bei denen wir zum Beispiel entscheiden mussten, wie die Schüler sich fühlen würden, wenn das eigene Gesicht ohne Zustimmung im Internet veröffentlicht würde.

Mobbing-Film

Zum Schluss erfuhren wir mehr zum Thema Cybermobbing und seine Auswirkungen auf junge Menschen. Wir sahen einen Kurzfilm, in dem ein Junge die Gewalt von Cybermobbing am eigenen Leib erfahren musste und nur durch die Hilfe von seinen Eltern und Lehrern alles überstehen konnte.

Nachdem Ideen ausgetauscht wurden, wie gegen Cybermobbing agiert werden sollte, war die sehr informative Veranstaltung beendet.

Klasse 8 b des Bert-Brecht-Gymnasiums

Jugendliche auf Gefahren hinweisen

Sinnvoller Umgang mit Instagram und Co.

Das Medienprojekt Schulticker und der Partner Dokom21 haben uns eingeladen, den sinnvollen Umgang mit Instagram und Co. zu lernen. Philipp Rother, Jonas Kopsch, Max Balzer, Anes Smajic und Frederik Romanus sprachen darüber mit Jenny Schnitter, (Foto) zuständig für Marketing bei Dokom21.

Viele Fragen stellten die Schüler Dokom21-Mitarbeiterin Jenny Schnitter (r.) im Interview. Foto: Kallenbach

Viele Fragen stellten die Schüler Dokom21-Mitarbeiterin Jenny Schnitter (r.) im Interview.
Foto: Kallenbach


Warum bietet Dokom21 derartige Schulungen an?
Es ist enorm wichtig, die sozialen Medien den Leuten näher zu bringen und auf ihre Gefahren hinzuweisen. Dokom21 ist Partner des Schulticker-Projekts der Ruhr Nachrichten, um vor allem Jugendliche für diese Gefahren zu sensibilisieren, da sie diese oft nicht wahrnehmen. Dieses Engagement ist Teil unseres Projektes „schlau & fit – Verantwortung für die Region“, mit dem wir Kinder und Jugendliche in unserem Anschlussgebiet fördern wollen.

Was sind sonstige Tätigkeitsbereiche von Dokom21?
Dokom21 ist ein regionaler Telekommunikationsdienstleister. Neben diesen Schulungen bieten wir Dienstleistungen vom Telefonanschluss über den Internetzugang bis zu Mobilfunk an. Darüber hinaus umfasst das Angebot Online-Datensicherung und Rechenzentrumsdienstleistungen sowie Multimedia-Dienste für die Wohnungswirtschaft. Abgerundet wird das Portfolio durch Kabel-TV.

Klasse 8 b des Bert-Brecht-Gymnasiums

Mobbing ruiniert Leben

Aufklärung ist wichtig /Das Internet vergisst nichts

Obwohl überall zunehmend über Mobbing und Cybermobbing aufgeklärt wird, kommt es trotzdem immer wieder vor, dass Personen über einen längeren Zeitraum mithilfe von Internet- und Mobiltelefondiensten absichtlich bedroht, bloßgestellt oder belästigt werden.

Oft handeln die Täter anonym, sodass das Opfer nicht weiß, von wem die Angriffe stammen. Genau das ist es, was Cybermobbing so gefährlich macht: Wegen der Anonymität kennen die Täter und Beteiligten keine Grenzen. Auch zeitlich lässt sich Cybermobbing nicht einschränken. „Normales“ oder „Offline“ Mobbing endet meist nach dem direkten Kontakt zu dem Täter, doch Cybermobber können ihre Opfer Tag und Nacht terrorisieren. Deshalb sollten Opfer sich so schnell wie möglich wehren.

Als erstes sollte man eine Vertrauensperson aufsuchen, das kann ein Vertrauenslehrer sein oder die Eltern. Außerdem kann es hilfreich sein, die Handynummer zu wechseln oder in extremen Fällen auch die Polizei einzuschalten. Denn Betroffene können zwar YouTube-Videos melden oder WhatsApp-Nutzer blockieren, aber im Netz verbreiten sich gemeine Kommentare, Videos und Fotos schnell, und es ist fast unmöglich, sie wieder ganz zu löschen.

Das Internet vergisst nichts und Mobbing ruiniert Leben. Deshalb ist es auch so wichtig, weiter über Cybermobbing aufzuklären und dagegen vorzugehen.

Klasse 8b des Bert-Brecht-Gymnasiums

Achtet unbedingt auf sichere Einstellungen

Schüler befragen ihre Mitschüler

Nach der Schulung, in der die Schüler über Gefahren durch soziale Netzwerke aufgeklärt wurden, befragte eine Gruppe von Schülern der Klasse 8 b ihre Mitschüler über die Eindrücke der Schulung.

Simon Haoua berichtete, dass ihm die Schulung sehr gut gefallen habe, da er viel über Sicherheit im Umgang mit Medien lernen konnte. Er und sein Schulkamerad Ilja Reinke (Foto) sind sich einig, dass man verstärkt auf die Sicherheitseinstellungen bei Nachrichtendiensten wie „WhatsApp“ achten sollte. Status und Profilbild sollten nur für eigene Kontakte sichtbar sein.

Außerdem lernten sie, dass es sicherere Alternativen zu dem Nachrichtendienst „WhatsApp“ gibt wie die App „Threema“. Auch beim Thema Cybermobbing sind Simon und Ilja übereinstimmend der Meinung, dass Cybermobbing noch deutlich schlimmer als das „normale“ Mobben ist. „Cybermobber sind besonders feige Mobber“ , findet Ilja Reinke. Simon war überrascht, wie schwierig es beim Cybermobbing sein kann, aufgrund der Anonymität des Internets, den Täter ausfindig zu machen.

Abschließendes Resümee von Simon: Die Schulung war ein sehr interessanter und informativer Ausflug, bei dem er und seine Klasse viel für die Zukunft und den Umgang mit sozialen Netzwerken gelernt hätten.

Klasse 8 b des Bert-Brecht-Gymnasiums

Neuer Traumberuf: Redakteur in der Sportredaktion

Mallinckrodt-Schüler im Pressehaus

Die Klasse 8c des Mallinckrodt-Gymnasiums besuchte das Pressehaus der Ruhr Nachrichten. Unser erster Weg führte uns in die Lokalredaktion, wo wir an einer Konferenz teilnahmen.

Kurz nach 9 Uhr versammelten sich die Mitarbeiter, um die Ausgabe der Zeitung zu besprechen. Es wurden auch Fehler kritisiert. Anschließend wurde die Ausgabe des nächsten Tages geplant. Danach besprachen die Schüler in einem Seminarraum den Aufbau einer Tageszeitung und verfassten selber eine Meldung. Anschließend besuchten wir die Sportredaktion: Drei große TV-Bildschirme übertrugen Sportnachrichten, auf dem Desk-Tisch standen Kaffeetassen. die Stimmung war sehr locker. Wir fühlten uns direkt wohl – und jede unserer Fragen wurde geduldig beantwortet.

Viel Spaß beim Besuch bin der Sportredaktion hatten die Schüler der Klasse 8 c mit Sportchef Sascha Klaverkamp (vorne r.) und Redakteur Thimo Mallon.  Foto: Kallenbach

Viel Spaß beim Besuch bin der Sportredaktion hatten die Schüler der Klasse 8 c mit Sportchef Sascha Klaverkamp (vorne r.) und Redakteur Thimo Mallon.
Foto: Kallenbach


Wir erfuhren, dass die Sportredakteure ihre Arbeit viel besser planen können als die übrigen Journalisten – die meisten großen sportlichen Ereignisse sind ja langfristig bekannt.

Marie Breuer, Klasse 8c, Mallinckrodt-Gymnasium

Aubameyang ist ein cooler Typ

Sportchef Sascha Klaverkamp im Interview

Emily Volbert sprach mit Sascha Klaverkamp, Leiter der Sportredaktion.

Sascha Klaverkamp Foto: Kallenbach

Sascha Klaverkamp Foto: Kallenbach

Wie lange arbeitest du in der Sportredaktion?
Angefangen habe ich vor 15 Jahren als Vertretung. Ich bin dann doch etwas länger geblieben.

Wer ist dein Lieblingsspieler?
Aubameyang. Ist ja auch ein cooler Typ.

Welche sind die beliebtesten Sportarten, über die ihr berichtet?
Eine Umfrage hat ergeben, dass Fußball mit Abstand am beliebtesten ist. An dritter Stelle steht nach Handball die Leichtathletik. Für andere Sportarten wurde ungefähr gleich abgestimmt.

Wie schafft ihr es, die Ergebnisse so schnell bekannt zu geben?
Auf unserer Internetseite können wir aktuelle Spielstände sofort bekannt geben. Für die Papierzeitung schreiben die Reporter die Berichte schon während des Spiels live aus dem Stadion.

Emily Volbert, Klasse 8c, Mallinckrodt-Gymnasium