Hungrig nach Raum

14 Künstler und ihre aktuellen Werke sind bei der Ausstellung zum DEW21 Kunstpreis zu sehen. Realschüler arbeiten in Workshops.

Von Lukas Kühne

Dortmund. Die Kunstkurse 8mk und 9mk der Johann-Gutenberg-Realschule besuchten auf Einladung des Schulticker-Partners DEW21 die Ausstellung „DEW21 Kunstpreis“ im Dortmunder U. Der Preis bietet jährlich Künstlern aus dem Ruhrgebiet ein Ausstellungsforum und fördert ihre Arbeiten. Beim Streifzug durch die aktuelle Ausstellung stand den Schülern die Künstlerin Adriane Wachholz zur Seite.

Gruppenbild mit Kunst: Die Schüler der Johann-Gutenberg-Realschule vor einem Kunstwerk von Jáchym Fleig, Kunstpreis-Preisträger 2016. RN-Foto: Kallenbach

Sie zeigte uns Skulpturen und Installationen von Jáchym Fleig Diese sehen ein bisschen aus wie Bienenstöcke. Sie sind an sehr gut ausgewählten Plätzen angebracht, zum Beispiel an Säulen oder zwischen Wänden, an Ecken und auf der Erde aufgebaut.
Ein Kunstwerk ist sogar in der Herrentoilette zu sehen. Das hat unwohle Gefühle ausgelöst. Der Raum soll ja sonst sauber und steril sein und das Kunstwerk wirkt ganz seltsam dort.

Stroh und Katzenstreu

Nachdem wir uns noch einige andere Skulpturen von Jáchym Fleig auf der 6. Etage angeschaut und Ideen dazu gesammelt und Skizzen gemacht haben, ging es los mit den Workshops.

Es gab drei Workshops zur Auswahl. Einer beschäftigt sich mit dem Thema Relief, ein zweiter mit Räumen oder Landschaft und ein dritter mit einer Welt im Glas.

Ich ging in den Relief-Workshop zum Relief. Dort war die Aufgabe, auf einer Holzplatte ein Relief mit vielen Strukturen und verschiedenen Materialien zu gestalten. Es gab eine große Auswahl an Materialien: Modelliermasse, Zahnstocher, Stroh, Katzenstreu, Heißkleber, Farben, und Schaumstoff.

Wir hatten aber auch „Werkzeuge“, um Abdrücke in die Modelliermasse zu machen: Glasmurmeln, Steine, Schrauben, Rohre, Stempel, Rollen und noch vieles mehr.

Ich habe mich also an die Arbeit gemacht. Dafür habe ich ein Stück Styropor genommen und aus Kleber, Stroh und Katzenstreu eine Mischung für den Klotz gemacht. Mit dem Ton umrundete ich ihn. Ich habe Abdrücke wie Pfoten hineingedrückt. Es sieht ein bisschen aus wie ein Wald mit Fußabdrücken.

Ich fand den Ausflug zum DEW21 Kunstpreis und die Workshops im Dortmunder U super und würde gerne noch mal mitmachen.

Eine Million Euro fließt zurück

Wolfgang Bödeker von DEW21

Von Havin Celik, Sophie Domme, Elias Feldhoff, Vivien Gnatowski, Muhammed Dursum

Dortmund. Was hat die DEW21 mit Kunst zu tun? Wir fragten Wolfgang Bödeker von DEW21.

Wolfgang Bödeker Foto: privat

Wollten Sie schon immer bei der DEW21 arbeiten?
Ich bin ausgebildeter Historiker. DEW21 wollte vor rund zwanzig Jahren etwas über die Geschichte der Energieversorgung in Dortmund schreiben. Das durfte ich dann machen. Danach blieb ich bei DEW21 in der Presse- und in der Werbeabteilung. Nun arbeite ich glücklich seit 22 Jahren bei der DEW21.

Wie viele Mitarbeiter arbeiten bei DEW21 und welche Aufgabe haben Sie?
900 Mitarbeiter arbeiten in verschiedenen Bereichen zum Beispiel Wasser und Strom. Ich bin für Kultur und Sponsoring zuständig. Wir sind ein großes Unternehmen und ein Teil des verdienten Geldes wird wieder ausgegeben für Dortmunder Kultur, Soziales und Sport. Das sind rund eine Millionen Euro pro Jahr. Über einen Teil des Geldes bestimmt unsere Geschäftsführung, ein anderer Teil wird jedes Jahr neu von mir verteilt.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonders Spaß?
Ich finde es toll, dass ich Sachen wie einen Bandwettbewerb unterstützen kann.

Mitmachen bringt Spaß

Schüler werden im Workshop selber zu Künstlern. Und stellen fest, dass das gar nicht so einfach ist.

Von Batul Mousa, Alaa Kleit, Clarissa Orminski und Yaren Öztürk, Hamidou Soumare, Blessing Osadolor, Recep-Can Özer, Dänni Sadulin

Dortmund. Im Museum am Ostwall im Dortmunder U haben wir nicht nur viele Kunstwerke gesehen, sondern auch an einem Kunstworkshop teilgenommen.
Am Anfang sahen wir einen kurzen Film. In diesem Film beobachteten wir Menschen, die in Stoffe eingepackt waren und Kunstwerke darstellten. Dann wurden Ismail und Mert ausgesucht, in einem roten und in einem blauen Sack diese Szenen nachzustellen. Sie sollten versuchen, Figuren darzustellen, die wie Sieger und Verlierer oder Angreifer und Verteidiger aussahen. Wir mussten diese Figuren auf einem roten oder blauen Papier zeichnen.

Erst formen, dann sprühen. Foto: Overhageböck

Nun gingen wir in einen Kunstraum, wir bekamen ein Stück Ton und wir nahmen die Skizzen, auf denen wir die Figuren als Vorlage gezeichnet hatten und formten sie aus dem Ton nach. Danach sprühten wir die Figuren mit Farbe an und konnten zwischen den Farben Pink, Blau oder Schwarz wählen. Anschließend legten wir unsere Figuren zum Trocknen auf ein Brett.

Ausstellung

Als wir alle im Sitzkreis saßen und die Steine sahen, haben wir nicht damit gerechnet, dass Steine was mit Kunst zu tun haben. Dann haben wir uns „Die Gottesanbeterin“ von Germaine Richier angeschaut und wir fanden sie irgendwie hässlich. Ein Schüler unserer Klasse sagte, sie sehe aus wie ein Alien. Aber wir haben verstanden, was die Figur darstellen soll.

Als zwei Mitschüler von uns Sieger und Verlierer in einem Stofftuch darstellten, haben alle laut lachen müssen. Die Tonfiguren, die wir gebastelt haben, waren cool, aber es war auch schwer, sie zu formen. Man stellt es sich immer so leicht vor.

Am Donnerstag, 14 Dezember, 17 Uhr, wurde eine Ausstellung im Museum am Ostwall eröffnet. Dort wurden all unsere Figuren ausgestellt und wir waren sogar eingeladen.

Schüler in Bewegung

Schüler der Klasse 6 b der Albert-Schweitzer-Realschule werden im Kunstprojekt zu Künstlern. Ihre Werke werden auch ausgestellt.

Von Lisa Marie Feierabend, Leonie Franzen, Sylvester Mensah und Cyril Ismail und Rumeysa Akdemir

Dortmund. Wir, die Schüler der Klasse 6 b der Albert-Schweitzer-Realschule, waren im Museum am Ostwall im Dortmunder U und haben am Schulklassenprojekt „Körper in Bewegung – Skulptur/Plastik“ teilgenommen. Eingeladen haben uns Schulticker und DEW21. Im Projekt drehte sich alles um menschliche Figuren: Wir Schüler konnten sie anschauen, selbst zu einer Figur werden und eine Figur gestalten.

Museumspädagogin Jutta Schmidt mit zwei Schülern in Aktion. Foto: Overhageböck

Erzählrunde

Als erstes haben wir Jutta Schmidt kennengelernt und uns in einem Sitzkreis in einer Museumshalle mitten in der Ausstellung zwischen Skulpturen versammelt. Frau Schmidt arbeitet als Museumspädagogin und führte uns durch die Ausstellung. Zunächst legte sie auf eine Museumsdecke in der Mitte des Sitzkreises viele unterschiedliche Gegenstände, von denen sich jeder Schüler einen spannenden aussuchen durfte. Diesen Gegenstand sollten wir mit geschlossenen Augen fühlen und darüber nachdenken, an was er uns erinnert. In der Erzählrunde ist zum Beispiel ein Stein vorgestellt worden, der uns an eine Sprechblase erinnert hat.

Daraufhin haben wir uns „Die Gottesanbeterin“ von Germaine Richier angeschaut und wir sollten nun unseren Gegenstand nah an die Gottesanbeterin heranlegen, wenn er ihr irgendwo ähnlich war und weiter entfernt, wenn es keine Ähnlichkeit gab. So hatten manche Steine eine Form wie der Kopf der Gottesanbeterin und wurden nah an sie herangelegt.

Als nächstes schauten wir uns „Den Abschied“ von Henry Laurent an und zeichneten dazu Skizzen. Wir bekamen dann eine gefüllte Stoffrolle und sollten eine eigene Knubbelfigur daraus formen und davon eine Skizze zeichnen.

Am Ende der Führung schauten wir uns die Skulptur „Singender Mann“ an. Wir haben viel über ihn erfahren.

Am Youpoint können Jugendliche chillen

Klasse 10 a der Johann-Gutenberg-Realschule darf den neuen Jugendtreff am Phoenix-See mitgestalten

Von Alexander Schlickmann und Marcel Stopel

Dortmund. Unter der Brücke der B236 am Phoenix-See entsteht ein neuer Jugendtreff, der Youpoint. Die Schüler der Klasse 10 a der Johann-Gutenberg-Realschule (JGR) waren von der Stadt Dortmund eingeladen, ihre Ideen zum künftigen Standort des neuen Freiluft-Jugendtreffs beizutragen. Wir sprachen darüber mit Martin Ruhrmann vom Jugendamt, Büro für Kinder- und Jugendinteressen.

Fatima und ihre Mitschüler aus der Klasse 10 a sammeln Ideen für den Youpoint. Foto: JGR

Woher kommt das Geld, das in den Youpoint investiert wird?

Wir haben einen Förderantrag gestellt beim Land. Von dort kommt auch das Geld. Ein Teil des Geldes muss auch die Stadt Dortmund aufbringen. Das sind 20 Prozent der gesamten Fördersumme. Die gesamte Fördersumme beläuft sich auf 400.000 Euro.

Gibt es oder gab es freiwilliges Engagement?

Ja, viele Jugendliche haben in den Schulen im Vorfeld bei einer Umfrage zur der Gestaltung des neuen Treffpunktes am Phoenixsee mitgemacht. Eure Klasse ist ja auch hier, um sich zu beteiligen. Das ist ja auch freiwilliges Engagement. Heute Nachmittag kommen Politiker und auch Anwohnerinnen und Anwohner. Auch diese Bürgerinnen und Bürger engagieren sich, da sie sich an der Planung beteiligen.

An welche Altersgruppe richtet sich das Angebot am Youpoint?

Das wird ein Jugendplatz, also richtet sich dieser Treffpunkt Youpoint an Jugendliche. Für Kinder gibt es am Phoenixsee schon drei Spielplätze.

Was kann man als Jugendlicher hier machen?

Die Planung sollt ihr als Jugendliche selber begleiten. Somit könnt ihr die Inhalte natürlich auch mitbestimmen. Es werden wahrscheinlich die Themen „sportliche Aktivitäten“, „Abhängen“ und „Chillen“ im Vordergrund stehen. Diese standen bei der Befragung auch ganz weit vorne. Ebenso sollen Wlan und Strom angeboten werden. Zum Laden der Handys und so weiter. Im Grunde genommen seid ihr selber verantwortlich, was dann nachher auf die Fläche kommt. Wir versuchen, das bestmöglich umzusetzen.

Soll das Eintritt kosten?

Nein. Der Treffpunkt ist offen und natürlich ohne Eintritt, für jeden kostenfrei. Essen und Trinken muss man selber mitbringen und ansonsten ist alles umsonst.

Sind noch weitere Standorte geplant?
Nein. Das ist hier die Fläche, die uns zur Verfügung steht.

Wie wird der Platz auf die Jugendlichen wirken? Was für eine Reaktion erhoffen Sie sich?

Eine positive natürlich. Dafür seid ihr ja auch hier, um das so zu gestalten, damit das gut wird und dann werdet ihr auch in eurer Freizeit kommen.

Papier ist so schwer wie zehn Elefantenbabys

Schulticker-Klasse der OGS-Jungferntal besucht die Druckerei Lensing.

Dortmund. Die Schulticker-Klasse der OGS-Jungferntal war zu Besuch in der Druckerei Lensing, um den Druck einer Zeitung hautnah mitzuerleben.

Ruhr Nachrichten-Mitarbeiterin Annette Schmidt nahm die Kinder in Empfang, führte sie in einen Konferenzraum, beantwortete Fragen und berichtete über den Tagesablauf der Zeitungsmitarbeiter.

Nach dem Besuch der Druckerei wissen die Schüler der OGS-Jungferntal, hier mit OGS-Mitarbeiterin Susanne Comuth, wie Zeitungen gedruckt werden. Foto: Jungferntal

Ausgerüstet mit Kopfhörern zur Verständigung, führte sie die Kinder durch die Druckerei. Sie zeigte den Kindern unterschiedliche Maschinen. Einige davon waren sehr laut. Die Zeitungsachterbahn faszinierte die Drittklässler am meisten. Das ist eine Maschine, mit der Zeitungen durch die gesamte Druckerei transportiert werden. In einem Teil der Druckerei waren Papierrollen, die zum Zeitungsdruck dienen. Eine Rolle wiegt etwa 1250 bis 1500 Kilogramm. Das ist ungefähr so viel wie ein kleines Auto oder zehn Elefantenbabys.

Farben für den Druck

In einem anderen Teil der Druckerei wurde den Kindern gezeigt, wie Druckplatten für den Zeitungsdruck hergestellt werden und welche Farben für die Zeitung verwendet werden. Das typische Ruhr Nachrichten Cyanblau , Magenta-Rot, Gelb und Schwarz. Auf dem Weg durch die Druckerei schauten die Kinder den Sortierern über die Schulter. Diese ordneten Prospekte in die Zeitungen.

Die Drittklässler der OGS-Jungferntal aus Rahm bedanken sich herzlich bei allen Mitarbeitern für einen informativen Vormittag mit bleibenden Eindrücken in der Druckerei Lensing.

Artisten trainieren drei Mal pro Woche

Um Fritzantino-Mitglied werden zu können, müssen Kinder nicht sportlich sein. Wichtig ist vor allem der Spaß am Zirkus.

Von Carlotta Gnägy, Heidi Smikalla, Lina Orwat, Mia Sommer, Elif Erdemli, Rênas Kaygun, Joris Greifsmühlen, Niklas Havers, Lennert Claßen, Anna Milke, Pauline Wallmeyer, Yasmine Triki und Klea Myftari, Lena Westphal, Hazel Rausch

Dortmund. Wir haben nach der Zirkusvorstellung zwei Zirkuskinder interviewt. Sie sind 11 und 17 Jahre alt. Die 17-jährige Jenny erzählte uns, dass sie zum Zirkus gekommen ist, weil sie sich auf einem Sommerfest eine Vorstellung besucht hat, die sie super fand.

Die Schülerin Jenny ist 17 Jahre. RN-Foto: Kallenbach

Die 11-jährige Lucy berichtete, dass sie in der Zirkus-Vorstellung einer Freundin war und ihr die Vorstellung so gut gefallen hat, dass sie sich auch beim Zirkus Fritzantino anmeldete. Wir fragten die beiden, ob man gut im Sport sein muss, um im Zirkus mitzumachen. Sie antworteten uns, dass man für manche Kunststücke gut im Sport sein muss, es aber auch noch andere Nummern gibt, für die man nicht besonders sportlich sein muss. Die Mädchen trainieren zwischen ein- und dreimal in der Woche. Vor Auftritten auch öfter. Ob sie den Beruf Artistin einmal ausüben wollen, wussten die beiden noch nicht.

Lucy (11) geht in Dortmund zur Schule. RN-Foto: Kallenbach

Außerdem haben wir Marvin (25) interviewt. Marvin war schon als Kind vom Zirkus begeistert und er hatte immer den Traum, Berufsartist zu werden. Marvin ist in Dortmund geboren und aufgewachsen. Er hat viele Jahre beim Zirkus Fritzantino mitgemacht. Vor kurzem hat er eine Zirkusschule, die „Etage“ in Berlin, beendet und arbeitet seit zwei Monaten als freier Künstler. Bei der Jubiläumsvorstellung des Zirkus Fritzantino war er natürlich auch dabei.

Marvin ist jetzt Berufsartist. RN-Foto: Kallenbach

Eine Million Euro fließt zurück

Wolfgang Bödeker von DEW21

Von Klea Myftari, Lena Westphal, Hazel Rausch

Dortmund. Unsere Klasse wurde von DEW21 und Schulticker in den Zirkus Fritzantino eingeladen. Wir sprachen nach der Vorstellung mit Wolfgang Bödeker. Er arbeitet bei DEW21 in der Unternehmenskommunikation und ist für das Sponsoring verantwortlich. Er selbst kennt den Zirkus schon seit 40 Jahren.

Wolfgang Bödeker sagte uns, dass die DEW 21 den Zirkus Fritzantino sponsert, weil DEW21 ein großes Unternehmen ist und ein Teil des verdienten Geldes wieder ausgibt für Dortmunder Kultur, Soziales und Sport. Das sind rund eine Millionen Euro pro Jahr für alle Projekte.
Wir Schüler aus der Landgrafengrundschule bedanken uns bei der DEW21 und bei Schulticker, dass wir den Zirkus besuchen durften.

180 Kinder warten auf einen Platz

Zirkusleiterin Nicole Voß berichtet

Von Anna Milke, Pauline Wallmeyer, Yasmine Triki

Nicole Voß leitet den Zirkus. Foto: Kallenbach

Dortmund. Wir haben die Leiterin des Zirkus Fritzantino, Nicole Voß, interviewt. Sie erzählte uns, dass der Zirkus Fritzantino 1977 nach einem Sommerfest des Fritz-Henßler-Hauses gegründet wurde. Den Kindern, die damals mitgemacht haben, hatte es so gut gefallen, dass sie weitermachen wollten. So ist der Zirkus entstanden. Nun gibt es ihn schon seit 40 Jahren.
Nicole Voß leitet den Zirkus seit zwei Jahren. Auf unsere Frage, ob sie auch Artistin sei, antwortete sie: „Nein, ich bin Sozial- und Theaterpädagogin.“ Nicole Voß erzählte uns, dass Kinder ab sechs Jahren beim Zirkus mitmachen dürfen. Im Moment warten zirka 180 Kinder auf einen Platz im Zirkus. Zurzeit machen 154 Kinder und Jugendliche beim Zirkus mit. Jedes Kind darf alles ausprobieren und nach seinen Fähigkeiten mitmachen.

Kinder machen Zirkus

Schüler der Klasse 4 b der Landgrafen Grundschule besuchen die Gala-Vorstellung des Zirkus Fritzantino. Und sind verzaubert.

Von Mika Zachlod, Jan Firley, Kaan Aksu, Oskar Hernekamp, Alexander Steder, Alessa Bauer und Frederike Evers, Josef Sonne, Lina Rasche, Philipp Wormstall, Munib Moatacim, Rebecca Gorodetski

Dortmund. Wir, die Schüler der Klasse 4 b der Landgrafen Grundschule, besuchten die Jubiläumsvorstellung des Zirkus Fritzantino im Fritz-Henßler-Haus, da der Zirkus seit 40 Jahren besteht. Weil wir bei dem Projekt Schulticker mitmachen, konnten wir an der Zirkusvorstellung teilnehmen, um auf der Schultickerseite darüber zu berichten.

Bühne frei für die Klasse 4 b der Landgrafen Grundschule: Nach der Vorstellung im Theater im Fritz-Henßler-Haus zeigten Nicole Voß (Zirkus Fritzantino), Wolfgang Bödeker (DEW21), Berufsartist Marvin (von links) und Ensemblemitglieder den Grundschülern, wie Zirkusartisten richtig auf der Bühne stehen. Foto: Kallenbach

Der Zirkus Fritzantino ist ein Mitmachzirkus für Kinder und Jugendliche. Nachdem wir im Fritz-Henßler-Haus angekommen waren, hat uns eine nette Frau empfangen, uns alles erklärt und uns unsere Plätze im Theater gezeigt. Als erstes wurden Kunststücke mit Einrädern aufgeführt, danach kamen noch viele weitere Auftritte. Auch eine Zaubershow gab es.

Fall aus großer Höhe
Wir staunten nicht schlecht über die verschiedenen Kunststücke und waren total begeistert. Bei allen Auftritten fieberten wir mit und hielten die Luft an bei den aufregenden Nummern. Die besten Momente der Zirkusvorstellung waren für uns die Luftakrobatik, die Zaubervorführung und die Bänderakrobatik. Bei der Luft- und Vertikaltuch-Akrobatik gab es viele aufregende Situationen, zum Beispiel ließen sich die Artistinnen und Artisten aus großer Höhe fallen. Die Zaubervorführung war besonders lustig, denn bevor die eigentliche Vorführung begann, tanzte ein Zauberer zu witziger Musik auf der Bühne.

Ebenfalls sehr gut gefielen uns die Jongleure, die mit leuchtenden Kegeln jongliert haben. Die Jonglage war ein großartiger Abschluss der Zirkusvorstellung. Während die Jongleure mit den leuchtenden Kegeln jonglierten, war es im Theatersaal ganz dunkel. So kam eine tolle Atmosphäre auf. Für uns waren die genannten Vorführungen die Highlights, weil uns diese Kunststücke besonders fasziniert haben.

Uns hat die Vorstellung super gefallen und wir können den Zirkus nur weiter empfehlen.

Überglücklich und heiser mit dem BVB in die Winterpause

Klasse 7 c der Ricarda-Huch-Realschule erlebt BVB-Heimspiel im Stadion.

Von Emina, 7c, Ricarda-Huch-Realschule

Dortmund. Am 16. Dezember 2017 war es endlich soweit, wir, die Schüler der Klasse 7 c der Ricarda-Huch-Realschule, lösten unseren Hauptgewinn beim BVB-Quiz für 09-malkluge ein: ein Besuch der gesamten Klasse beim BVB-Heimspiel gegen Hoffenheim.

Die Klasse 7c vor dem SIGNAL IDUNA Park. Foto: Haage

Nachzügler am Eingang
Bevor unsere Klassenlehrerin sich auf das Spiel konzentrieren konnte, mussten erst ein paar Hindernisse überwunden werden. Denn drei Schüler schafften es nicht, pünktlich am vereinbarten Treffpunkt zu sein. Wir wollten aber nicht warten, sondern ins Stadion, damit wir nichts verpassen. Also zogen alle Schüler los. Kaum in Block 66 angekommen, erfuhren wir, dass draußen drei verzweifelte Siebtklässler ohne Eintrittskarten warteten. Denn die hatte unsere Lehrerin! Nachdem die Nachzügler eingesammelt waren, ging das Spiel los.

Was für eine Stimmung. Es war einfach super! Nach nur 21 Minuten fiel das erste Tor für Hoffenheim. Die Enttäuschung bei einigen Klassenkameraden war groß. Gleichzeitig wuchs der Ehrgeiz, unseren BVB anzufeuern. Erst in der 63. Minute durch einen Elfmeter von Auba kam zumindest der Ausgleich, aber das reichte uns nicht. Wir sangen und riefen und feuerten an, spät, aber nicht zu spät, kam der Siegtreffer. Pulisic machte unseren Stadionbesuch zu einem unvergesslich schönen Erlebnis.

Überglücklich und manche Schüler heiser machten wir uns auf den Heimweg, mit einem Sieg und Platz 3 in der Tabelle!

Bewerbung – so klappt`s

Schulticker-Partner Rewe hilft Schülern mit Unterrichtsmaterialien bei der Bewerbung.
Und verlost für eine Klasse ein exklusives Training.

Von Annette Kallenbach

Dortmund. Die erste Bewerbung ist eine Herausforderung“, weiß Andreas Schmidt, Vorstandsvorsitzender von Rewe Dortmund. Deshalb hat das Schulticker- Projektbüro mit  Schulticker- Partner Rewe Unterrichtsmaterial zu diesem Thema entwickelt und gibt außerdem mit einem exklusiven Bewerbungstraining Hilfestellungen für den Berufseinstieg.

Tipps aus erster Hand zum Thema Berufsausbildung erhält eine Klasse beim Bewerbungstraining bei Rewe. Foto: Kallenbach

 

Das Unterrichtsmaterial für Schulklassen reicht von der Suche nach interessanten Firmen und Stellen über die Analyse der eigenen Qualifikationen, Stärken und Schwächen bis zum Bewerbungsschreiben. Der Lebenslauf und die Beschäftigung mit dem Vorstellungsgespräch sind ein weiterer Schwerpunkt. Einige Parallelen finden sich dabei im Zusatzmaterial für Projekttage, Ganztagsangebote, Arbeitsgemeinschaften und Vertretungsstunden.
Das Rewe-Unterrichtsmaterial ist fächerunabhängig einsetzbar. Mustertexte und Übungsaufgaben machen den Schülern den Jobeinstieg leichter. Das Material ist als Download auf der Schulticker-Homepage unter www.ticker4u.de verfügbar. und unter dem Punkt „Jahrgang 8-11“ zu finden.

Einblick aus erster Hand
Über das Unterrichtsmaterial hinaus bietet Rewe den Schülern im Rahmen des Schulticker einen Wettbewerb an, bei dem sie ein exklusives Bewerbungstraining gewinnen können. Die Gewinnerklasse ist in das Rewe-Schulungszentrum in Asseln eingeladen und wird dort fit für den Einstieg in die Ausbildung gemacht. Den Termin stimmen Rewe und die Schule gemeinsam ab. Er wird voraussichtlich im April sein.

Mitmachen lohnt sich, denn bei diesem Termin erhalten die Schüler einen umfangreichen Einblick aus erster Hand in die Anforderungen an Bewerbungen und das Bewerbungsverfahren. Die Schüler erleben zum Beispiel in einem Rollenspiel, wie man ein Vorstellungsgespräch führen kann. Außerdem gibt es Antworten auf die Fragen

  • Online-Bewerbung, was ist das eigentlich?
  • Worauf muss ich achten, wenn ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werde?
  • Welches Outfit zieht man an?

Interessierte Klassen bewerben sich schriftlich über den Lehrer. Tipps zur richtigen Bewerbung gibt es im Rewe-Unterrichtsmaterial. Unter allen Einsendungen wählt Rewe die Gewinner-Klasse aus. Dabei wird auch darauf geachtet, wie originell die Bewerbung ist. Einsendeschluss ist am letzten Schultag vor den Osterferien, Freitag, 23. März 2018.

Zum Unterrichtsmaterial geht es hier.

Manege frei in der Schule

Der Zirkus Sperlich kommt am 17. Juni 2017 wieder an die Eintracht-Grundschule

Von Tom Kirberg, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Auch am 3. September 2012 war es so weit. Der Zirkus Sperlich, der für die Zeit des Projektes nur noch „Zirkus Holzantino“ genannt wurde, traf wie alle fünf Jahre an der Eintracht-Grundschule ein. Mit ihm kamen nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch ein riesiges Zelt.

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Ein Tag in Florenz

Eine Reisereportage

Von Tara Wendel, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Vor dem Dom. Foto: Tara Wendel

Überfüllte Straßen mit Autos und Touristenbussen, Motorradfahrer, die sich durch die Mengen schlängeln, und Menschenmassen, die sich auf den Bürgersteigen voreinander herschieben. Doch alle haben das gleiche Ziel, alle steuern sie auf das eindrucksvolle Zentrum dieser berühmten, antiken Stadt zu. Majestätisch und imposant ragt die beeindruckende Kuppel der „Santa Maria del Fiore“ über die Stadt. Die Sonne lässt die schneeweißen Kacheln des Doms hell erstrahlen. Straßenränder gepflastert mit unzähligen Ständen und kleinen Shops, Hotels, die mit ihren großen Leuchtschildern die Aufmerksamkeit zu erregen versuchen.

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Wo der Kamin zur Nase wird

Imposante Kunstwerke im Theater-Museum Dalí in Figueres

Von Melissa Philipp, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Das Theater-Museum Dalí in Figueres ist das einzige surrealistische Museum der Welt. Und neben dem Prado gehört es zu Spaniens meistbesuchten Museen. Es befindet sich im ehemaligen Stadttheater, einem Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, welches am Ende des spanischen Bürgerkriegs zerstört wurde. Salvador Dalí entschloss sich im Jahr 1960, auf den Ruinen des Theaters ein Museum zu erbauen.

Das Theater-Museum Dalí. Foto: Melissa Philipp

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Schwerter Jugend lässt für die Zukunft hoffen

Weibliche U16 des VV Schwerte erreicht Westdeutsche Meisterschaft.

Von Pia Mohr, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Am 12. Februar qualifizierte sich die weibliche U16 des VV Schwerte beim Ausscheidungsturnier in Erkelenz für die Westdeutsche Meisterschaft am 18. und 19. März in Dormagen.

Die erfolgreiche U16 des VV Schwerte mit ihrer Trainerin Dagmar Berg. Foto: Pia Mohr

In einem Interview nach dem letzten Spiel gegen Borken-Hoxfeld zeigte sich Erfolgstrainerin Dagmar Berg sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen: „Die Mädels haben sich sehr gut geschlagen und es sich absolut verdient, zu den Westdeutschen Meisterschaften zu fahren.“ Weiterlesen

Palma de Mallorca geschmückt mit flatterndem Papier

Ein ReiseBericht

Von Mira Neumann, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

25.Juli 2016: Lautes Hupen, dichtes Auffahren und gestikulierende Fahrer. Wir sind in Palma de Mallorca angekommen. 35°Celsius im Schatten, beste Voraussetzung für eine Stadtbesichtigung.
 Als Erstes schauen wir uns die Kathedrale der Heiligen Maria an. Im Volksmund heißt sie La Seu. Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahr 1230.

Die Kathedrale La Seu. Foto: Mira Neumann

Neben der Kathedrale liegt der Palast, der dem König als Sommerresidenz dient. Die Kathedrale wirkt von außen sehr imposant. Bei der Betrachtung des Kirchenschiffs oder auch der großen Rosette, die aus 1236 Glasstücken besteht, empfindet man so etwas wie Ehrfurcht. Weiterlesen

Ruhr-Cup in Schwerte

Rettungssportveranstaltung der DLRG-Jugend.

Von Marija Kovacevic, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Rettungsschwimmer beim Wettkampf. Foto: Marija Kovacevic

Am 28. Januar 2017 fand im Stadtbad Schwerte der 13. Ruhr-Cup statt. Für Schwerte erzielte Stefan Kovacevic in der AK 15/16 männlich über 100 m Hindernis mit einer guten Zeit von 1:04,51 min den zweiten Platz in der Disziplin. Marco Hetfeld aus Lette lag ihm paar Punkt voraus. Auch Jonas von Werne aus Schwerte schwamm mit einer beeindruckenden Zeit von 1:10,69 min über 100 m k Retten in der AK 17/18 männlich.

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Abseilen, Leitern aufstellen – und Menschen retten

Freiwillige Jugendfeuerwehr in Schwerte-Geisecke steht allen Jugendlichen offen.

Vom Luca Schulz, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Feuerwehrmänner sind cool. Selber in die Rolle eines Feuerwehrmannes zu schlüpfen ist noch cooler! In Schwerte-Geisecke ist dies möglich. Im Gerätehaus Schwerte-Geisecke treffen sich die Jugendlichen mittwochs um 17 Uhr mit einem ausgebildeten Feuerwehrmann, der ihnen die wichtigsten Sachen beibringt. Zusätzlich dazu werden auch Übungen durchgeführt. Weiterlesen

Die Westdeutsche Meisterschaft außer Reichweite

Volleyball-Quali B der männlichen U16: VVS mit zwei Niederlagen und einem Sieg gegen den Gastgeber

Von Alexander Voß, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Schwerte. Wie von Trainerin Diana Ufer bereits im Vorfeld angekündigt, traf der VVS in der ersten Begegnung mit dem technisch überlegenen FCJ Köln auf einen starken Gegner. Die Schwerter kamen nicht so recht ins Spiel und verloren den ersten Satz mit 9:25. Im zweiten Satz lief es nicht viel besser. Die Schwerter machten zu viele Fehler in Standardsituationen und verloren trotz einiger hart erkämpfter Bälle auch den zweiten Satz mit 15:25.

Die U16 mit Trainerin Diana Ufer. Foto: Tanja Schulenburg

Im zweiten Spiel gegen die Solingen Volleys machten die Schwerter einen deutlich wacheren Eindruck, sahen sich allerdings einem Gegner mit sichtbar älteren Spielern gegenüber. Doch so leicht ließen sich die Schwerter nicht abschütteln. Solingen wollte mit kraftvollen Angriffsschlägen punkten. Der VVS wehrte sich mit dem knapp 2 Meter großen Luis Kirsch im Block und einem äußerst präsenten Christian Specht, der immer wieder längst verloren geglaubte Bälle holte. Am Ende reichte es dennoch nicht für einen Satzgewinn. Schwerte musste sich 17:25 und 13:25 geschlagen geben.

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Dahlhausen unter Dampf

Beim Dampftag in Bochum-Dahlhausen schnaubten die Stahlrösser.

Von Joel Leininger, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Das Eisenbahnmuseum ist einen Besuch wert. Foto: Joel Leininger

Bochum. Im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen waren zum Dampftag am 13. April 2014 alle museumseigenen Dampf- und Dieselloks ausgestellt. Die Dampfloks standen aufgereiht vor dem Ringlokschuppen. Am Nachmittag wurden sie einzeln auf der Drehscheibe präsentiert. Auf dem ganzen Gelände waren Waggons und Eisenbahnfahrzeuge zur Ansicht verteilt.

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Stars und Sternchen auf dem Ocean Drive

Die berühmte Flaniermeile in Miami Beach wird immer bekannter.

Von Justin Zientz, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Miami. Die Sonne geht über Miami auf, auch am Ocean Drive. Schon früh am Morgen sind ein paar Menschen hier zu sehen – sie joggen, skaten oder schauen sich den Sonnenaufgang an. Dabei genießen sie gerade wahrscheinlich auch die Stille am Ocean Drive. Das ist hier aber nicht immer so. Oftmals werden hier Filmaufnahmen für Filme oder Musikvideos gedreht. Manchmal finden hier auch Fotoshootings statt. Weiterlesen

Eurobike 2016 hatte fast 80.000 Besucher

FahrradProfis und -begeisterte treffen sich auf der größten Bikemesse der Welt in Friedrichshafen

Von Till Lutermann, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Die Bikemesse Friedrichshafen gilt mit ihrer Funktionalität und Architektur als eines der modernsten Messegelände und globale Leitmesse für das Bike-Business. Stattgefunden hat sie Anfang September 2016 auf dem 85.000 qm großen Friedrichshafener Flughafen. Das Messegelände erstreckt sich über zwölf Hallen und zwei große Multifunktions-Foyers, außerdem zwei Freigelände und etliche Parkplätze. Viel Grün, Holz und Glas bieten hierbei eine natürliche und lichtdurchflutete Atmosphäre. Es präsentierten sich 1.350 Aussteller aus 48 Ländern der Medienwelt, und da sich letztendlich alles um den radbegeisterten Konsumenten dreht, boten die Messemacher 2016 ein paar umfassende Konzeptänderungen.

Kein Wunder, dass rund 34.000 Besucher und 42.000 Fachbesucher aus 106 Nationen zur 25. Jubiläumsauflage der Fahrradmesse erschienen sind, um Trends und bahnbrechende Innovationen der Fahrradbranche zu sehen. „In den letzten Jahrzehnten erlebten wir einen nahezu kontinuierlichen Anstieg unserer Besucherzahlen. Erstmals registrieren wir nun einen Rückgang, primär bei den deutschen Fachbesuchern“, äußert sich Eurobike-Bereichsleiter Stefan Reisinger.

Zu den diesjährigen Konzeptänderungen zählte eine einmalige Verlängerung der Festival Days auf fünf Tage, von denen drei für das Fachpublikum geöffnet waren; für Besucher bot die Eurobike am Wochenende ein volles Programm. Hierzu gehörte die Neueinführung der sogenannten Demo Area, einer Testzone für die rund 3000 von der Messe bereitgestellten Fahrrädern.

Außerdem waren Stuntshows mit berühmten Mountainbikern, Wettkämpfe und letztendlich Musikaufführungen auf der dafür bereitgestellten Bühne Teil des Programms.

Die Eurobike 2016 wird mit zwei Festival-Days einmalig bleiben. 2017 wird wie in den Vorjahren wieder nur ein Festival-Day stattfinden und 2018 werden die Pforten der Eurobike für Besucher gänzlich geschlossen bleiben.

Reitstunde mit Pia

Ein Tag auf dem Hof Holtschmitt

Von Hannah Markmann, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Auch mit dreckigen Händen kann man Spaß haben. Fotos: Hannah Markmann

Schwerte-Ergste. „Hallo Pia! Warte einen Moment, dann holen wir Phillipp“, begrüßt man uns sofort. Wenn man nach Sonnenregen zum Hof Holtschmitt fährt, wo der Reitunterricht erteilt wird und man viel vom Ehrenamt profitiert, sieht man je nach Wetter als Erstes einige Pferde auf den Koppeln stehen. Danach sieht man das ganze Treiben auf dem Hof, gerade an einem Samstag wie diesem werden überall Pferde hin und her geführt, geputzt, gefegt und gemistet. Man sieht sofort: Hier hilft jeder mit. Susanne Pöbstl-Kunze, welche heute die Reitstunde mit Pia durchführt, betont: „Hier steht der Spaß an erster Stelle.“ So kommt es auch, dass Pia es beim Hufesäubern gar nicht mehr so schlimm findet, dass ihre Hände dreckig geworden sind. Letztendlich lachen Susanne und Pia über ihre dreckigen Hände und haben einen riesigen Spaß. Doch die zwei werden bald von ihrer Arbeit unterbrochen, denn heute ist kein normaler Sonntag. Nein, heute kommt ein neues Pony, welches den Schulpferdbestand von Sonnenregen erweitern würde.

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Kein leichtes Spiel

Königsborner „Bulldogs“ siegen gegen die „Crazy Crows“ aus Krefeld

Von Greta Makros, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Schwerte. Der Sieg der Königsborner „Bulldogs“ des JEC Unna gegen die „Crazy Crows“ des DSC Krefeld war in diesem Spiel nicht so deutlich wie im Hinspiel, das die „Bolldogs“ mit 7:0 gewonnen haben, er war aber nicht unverdient.

Der Eishockey-Frauenclub aus Unna-Königsborn besiegte die Krefelder Eishockeyfrauen in diesem Spiel mit 3:1 (1. Drittel 2:0, 2. Drittel 0:0, 3. Drittel 1:1). Janis Freitag, der Trainer der „Bulldogs“, äußerte sich zu diesem Spiel wie folgt: „Wir waren heute weitestgehend überlegen, aber beide Teams haben es sich gegenseitig richtig schwer gemacht.“

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