Privatsphäre respektieren

Hans-Jürgen Robertz leitet seit 22 Jahren das Altenzentrum

Dortmund. Hans-Jürgen Robertz ist seit 22 Jahren Leiter des Altenzentrums St. Ewaldi. Er hat auf Lehramt studiert und hatte zunächst andere berufliche Vorstellungen. Als er aber Einblick in die Arbeit mit alten Menschen bekam und feststellte, dass er seine Ziele auch dort verfolgen konnte, blieb er. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Verwaltung, Leitung und Förderung des Personals.
St. Ewaldi sieht sich nicht als geschlossene Gesellschaft, jeder kann kommen und gehen, wann er möchte. Hans-Jürgen Robertz betont, wie wichtig es ist, die Privatsphäre der Menschen zu respektieren. Man sollte die Bewohner mit ihrem Nachnamen ansprechen und an der Tür klopfen, wenn man in ihr Zimmer kommt.

Rundgang der Schülergruppe mit Chef Hans-Jürgen Robertz: Das St. Ewaldi-Altenzentrum bietet seinen Bewohnern viel Lebensqualität. Dazu gehören neben einem grünen Garten mit Teich auch eine Dachterrasse. FOTO Hagemeister

Rundgang der Schülergruppe mit Chef Hans-Jürgen Robertz: Das St. Ewaldi-Altenzentrum bietet seinen Bewohnern viel Lebensqualität. Dazu gehören neben einem grünen Garten mit Teich auch eine Dachterrasse. FOTO Hagemeister

Und das bietet das Altenzentrum:

  • 120 vollstationäre Plätze in 98 Einzel- und elf Doppelzimmern
  • Zwölf Kurzzeitpflegeplätze in sechs Einzel- und drei Doppelzimmern
  • Zimmer mit Vor- und Wohnschlafraum, Dusche, WC, Telefon, TV, Notrufanlage
  • Seelsorgliche Betreuung, Hauskapelle
  • Soziale Betreuung, Freizeitangebote
  • Fußpflege, Frisör, Schneiderei
  • Getränke-, Wäsche- und Reinigungsservice
  • 30 altengerechte Wohnungen
  • Caféteria mit angeschlossenem Mittagstisch

Von Kamer Türkmen, Christina Banasiak und Melina Veelmann aus der Klasse 10a der Droste-Hülshoff-Realschule

Von Langeweile keine Spur

Jung trifft Alt im Caritas-Altenzentrum St. Ewaldi

Dortmund. „Ein Altenzentrum muss sich nach außen öffnen, um am Leben teilzunehmen“, sagt Hans-Jürgen Robertz. Er ist der Leiter des Caritas-Altenzentrums St. Ewaldi in Aplerbeck und hat uns Schülern der Klasse 10 a der Droste-Hülshoff-Realschule einiges über seine Arbeit erklärt.

Schulticker-Partner Caritasverband Dortmund hat uns eingeladen, die Einrichtung zu besuchen und Bewohner und Mitarbeiter kennenzulernen. 1987 eröffnete das Altenzentrum St. Ewaldi. Die Bewohner kommen aus dem Umkreis und freuen sich, wenn sie von der Dachterrasse des Hauses die Umgebung erblicken können: Aplerbeck, Berghofen, Innenstadt, Schwerte, Schüren und Lünen.

89 Jahre im Durchschnitt

Zunächst wohnten 189 Bewohner mit einem Durchschnittsalter von 80 Jahren im Altenzentrum. Da es aber von 2011 bis 2013 umgebaut wurde, um die Privatsphäre zu erhalten, gibt es jetzt mehr Einzelzimmer. Heute leben hier 132 Bewohner mit einem Durchschnittsalter von 89 Jahren.
Für viele Menschen ist die Kurzzeitpflege der erste Einblick ins Altenzentrum. Senioren, die nach einem Krankenhausaufenthalt vorübergehend gepflegt werden müssen oder deren pflegende Familienmitglieder für kurze Zeit ausfallen, lernen die Einrichtung kennen und können sich umso besser entscheiden, ob sie dort einziehen möchten. Es gibt vier Etagen, auf jeder Etage zwei Esszimmer mit einer eigenen Küche, und jedes Zimmer hat einen eigenen Balkon.

Einrichtungsleiter Hans-Jürgen Robertz führt die Schülerinnen der Droste-Hülshoff-Realschule durch das Altenzentrum St. Ewaldi. FOTO Hagemeister

Einrichtungsleiter Hans-Jürgen Robertz führt die Schülerinnen der Droste-Hülshoff-Realschule durch das Altenzentrum St. Ewaldi. Foto: Hagemeister

Im Altenzentrum St. Ewaldi gibt es ein sehr vielfältiges Programmangebot, an dem auch Leute von außerhalb teilnehmen können. Es werden Musikfeste und Trödelmärkte oft auch im Garten angeboten. Es gibt eine Kegelbahn und eine Kapelle. Zudem gibt es einen eigenen Chor und einen Gedächtniskurs. Außerdem werden Fußballspiele in einem Raum gezeigt, wo auch Gymnastikkurse angeboten werden. Dienstagmorgens werden im Altenzentrum Kinder im Alter von null bis drei Jahren betreut. Daran haben auch die älteren Menschen viel Spaß.

Pfleger aus verschiedenen Ländern

Die Altenpfleger kommen aus unterschiedlichen Ländern in Europa und Afrika. Daher werden im Altenzentrum auch unterschiedliche Sprachen gesprochen. Denn in St. Ewaldi ist jeder willkommen.

Wir fanden die Exkursion sehr aufschlussreich und können mit Überzeugung sagen, dass die oft erwähnten Klischees, wie ein langweiliges Leben im Altenheim, nicht der Wahrheit entsprechen.

Von Kamer Türkmen, Christina Banasiak und Melina Veelmann, Klasse 10a, Droste-Hülshoff-Realschule

Allein zu Hause

Erst Geräusche aus der Küche, dann Stromausfall

An einem Tag gingen meine Eltern zu einer Feier. Sie fragten mich, ob ich mit will, aber ich blieb alleine zu Hause. Draußen wurde es immer dunkler und ich machte den Fernseher in meinem Zimmer an, da ich die ungewohnte Stille im Haus nicht länger ertragen konnte.

Auf einmal kamen aus der Küche komische Geräusche, ich bekam tierische Angst. In meinem Magen kribbelte es vor Anspannung, langsam und vorsichtig ging ich in die Küche. Aber dort war nichts. Ich musste mich verhört haben.

Ich ging zurück in mein Zimmer, dort steckte ich das Ladekabel meines Handys in die Steckdose, da der Akku leer war. Doch plötzlich fiel der Strom aus, alles war dunkel. Ich bekam unglaubliche Angst und kroch schnell unter meine Bettdecke. Auf einmal erinnerte ich mich, dass auf meinem Nachtschrank noch eine Taschenlampe stand. Ich nahm sie, machte sie an und schlich mich langsam zum Stromkasten und machte den Strom wieder an. Ängstlich ging ich wieder nach oben und rief meine Mutter an, aber sie ging nicht ans Telefon, egal wie häufig ich es auch probierte. Ein Glück, dass meine Eltern um 0:30 Uhr nach Hause kamen.

Nico Fehrenberg, Enes Gedikli, Glenn Plessmann, Mehmet Ali Seker, 6a, Gesamtschule Schermbeck

Das Ungeheuer im Wald

Wie aus Sammys Hund ein Werwolf wurde

Meine Freundinnen und ich haben uns in der Schule unterhalten. Ich hatte mit Marie abgesprochen, dass wir uns heute verabreden. Als ich mit nach Hause ging und wir dort ankamen, haben wir so schnell gegessen, dass ich Bauchweh bekam. Aber es hatte einen guten Grund. Es ging nämlich ein Gerücht um, dass ein Werwolf im Wald war. Als wir da waren, hatte ich so große Angst, dass ich ein bisschen geweint habe. Ich spürte, dass meine Freundin auch Angst hat. „Lass uns jetzt schnell in den Wald gehen, sonst überlegen wir es uns noch anders.“ Da hörten wir, dass jemand schrie. Ich hatte diesen Schrei schon einmal gehört: ,,Es ist unsere Freundin Sammy, komm schnell, Marie.“

Als wir ankamen, fanden wir Sammy; sie sah so verstört aus, als wenn sie den Werwolf gesehen hätte. Sie sagte schluchzend: ,,Mein Hund ist weggelaufen. Ich weiß nicht, was ich tun soll.“ Aber ich sagte ihr: ,,Du brauchst keine Angst haben. Marie und ich werden dir helfen, deinen Hund zu finden.“ Schnell begannen wir ihn zu suchen. Wir suchten und suchten, aber wir fanden ihn nicht. Da begann es dunkel zu werden. Wir machten uns Sorgen. „Wo kann er nur sein?“, fragte Sammy. „Hoffentlich hat der Werwolf ihn nicht gefressen.“ Da kam irgendetwas auf uns zu. „Was ist das?“, rief Sammy. Wir wurden alle abgeschleckt und wurden auch angesprungen. Es war gruselig. „Was ist das?“, dachten wir alle, aber Sammy sagte: ,,Das ist mein Hund, daher kommt auch das Gerücht, dass es hier einen Werwolf gibt. Er ist mir schon neulich abgehauen und eine Frau dachte, es ist ein Werwolf, doch mein Hund ist kein Werwolf.“

Samantha Latzel, Marie Rosen, Marie-Sophie Willeke, 6a, Gesamtschule Schermbeck

Zwei Beine, vier Hufe – ein Team!

Gedanken einer jungen Reiterin

Ich sah mich um und konnte eine Menge Pferde mit ihren Reitern erkennen. Mein Herz pochte, denn ich wusste, dass ich gleich dran bin. History, mein Pferd, fühlte meine Aufregung und wieherte. Ich stellte mich in die erste Reihe und sah die Teilnehmerin vor mir, die gerade das letzte Hindernis überquerte.

Und dann war es endlich so weit, es war Aufregung pur! Die Jury rief History und mich auf und bat uns, zum Startpunkt zu reiten. Ich merkte die Aufregung von History und sprach zu ihm: „Wir sind ein Team, wir schaffen das! Ich vertraue dir – und du vertraust mir!“ Ich nahm die Zügel an und ritt los.

Sarah Tamme auf ihrem Pferd. Foto: Silvia Tamme

Sarah Tamme auf ihrem Pferd. Foto: Silvia Tamme


Ich spürte seinen Atemzug und er galoppierte an. Und da war es, das erste Hindernis. Schon wieder spürte ich dieses aufregende Kribbeln im Bauch. Ich positionierte mich in den leichten Sitz, gab ihm Zügel und wir sprangen zusammen über das erste Hindernis. Geschafft! Die Hindernisse wurden von Sprung zu Sprung höher und meine Aufregung wuchs mit ihnen. Als das letzte Hindernis kam, sprach ich leise zu History: „Gleich haben wir es geschafft!“

Wir sprangen den ganzen Parcours in Bestzeit. Am Ende unseres Ritts trabte ich mit History raus, wir waren erleichtert, es endlich geschafft zu haben. Alle Leute jubelten, ein unglaubliches Gefühl. Am Ende des Tages gewannen wir den ersten Platz. Ich bekam einen Pokal und History eine Schleife an seine Trense und zusätzlich als kleine Belohnung Leckerchen und Möhrchen. (Die Möhrchen teilten wir uns und wir waren soooooo glücklich.)

WIR SIND EIN UNSCHLAGBARES TEAM!

Anne-Sophie Ostermann, Sarah Tamme, Luna Zöberer, 6a, Gesamtschule Schermbeck

Die Klassenarbeit

Zeugnisnote gerettet

Am Montag nach den Ferien schrieb Jan seine letzte Arbeit im Fach Deutsch. Er war sehr aufgeregt und hatte viel geübt, denn von dieser Arbeit hing seine Deutsch-Note auf dem Zeugnis ab. Jan kam mit großer Angst in den Klassenraum. Als er ihn betrat, stand dort schon sein Lehrer mit den Klassenarbeiten in der Hand. Jan setzte sich auf seinen Platz, sein Herz schlug immer schneller.

Der Lehrer verteilte die Arbeiten, besprach kurz die einzelnen Aufgaben und sagte schließlich: ,,Ihr habt 45 Minuten Zeit. Viel Erfolg!“ Es ging los, die ersten beiden Aufgaben erledigte er mit Leichtigkeit. Aber ab der dritten Nummer kam er ins Schwitzen …

Schnell war die Zeit um – und er hatte nur fünf von sechs Aufgaben gelöst. Am Ende der letzten Unterrichtsstunde ging er betrübt nach Hause. Als er von seiner Mutter gefragt wurde, was denn los sei, erzählte er ihr traurig von der schlechten Arbeit.

Eine Woche später …

Jan ging aufgeregt zur Schule, heute sollte es die Klassenarbeiten zurückgeben. Schnell setzte er sich hin und wartete. Endlich kam der Lehrer mit den Arbeiten unter dem Arm durch die Tür herein. Er sah nicht zufrieden aus. Dann wurden die Arbeiten ausgeteilt. Jan öffnete sein Heft und sah ein „Gut (2)“. Er freute sich riesig.

Nach der letzten Stunde rannte er wie ein Verrückter nach Hause und zeigte die Arbeit stolz seinen Eltern.

Verfasst von: Florian Döing, Leon Hilgenberg, Nico Hilgenberg, Jan Scholthoff, Niklas Stenkamp, 6a, Gesamtschule Schermbeck

Wo ist das Kaninchen?

Ein neuer Freund für Kolda

An einem Samstag suchten mein Freund und ich das kleine Kaninchen Kolda. Wir riefen das Kaninchen überall, doch es kam nicht. Es hatte seine Möhre nicht gegessen, deswegen waren wir uns sicher, dass es weg ist. Ich hatte ein sehr schlechtes Gefühl im Bauch. Mein Freund Hannes rief: „Ey, ich habe was gefunden!“ Ich ging flink zu ihm. Er hatte Spuren gefunden. Ich sagte: „Das ist die Spur von Kolda, er muss heute Morgen hier langgehoppelt sein.“ Wir folgten den Spuren, bis mein Freund wieder etwas gefunden hatte. Diesmal war es aber nur ein Stein. Ich war so verzweifelt: „Was soll ich nur Mama sagen?“ Wir gingen an Bäumen, Steinen, Rehen und Höhlen vorbei, bis wir ein wenig Fell von Kolda gefunden hatten. Hannes sagte: „Ist er etwa tot?“

Wir wollten gerade aufgeben, als plötzlich das Gebüsch raschelte. Wir hatten Angst, dass uns gleich ein Wildschwein umrennen würde. Das Kribbeln wurde immer heftiger. Ich schloss meine Augen und machte sie erst wieder auf, als ich meinen Freund rief: „Das ist Kolda, kein Wildschwein!“ Ich freute mich, als ich Kolda wieder in meine Arme schließen konnte. Ich fragte mich, warum er weggehoppelt war, doch da fiel mir auf, dass hinter Kolda noch ein Kaninchen war. Kolda sprang von mir runter und hoppelte zu dem anderen Kaninchen. Mochte Kolda das andere Kaninchen? Wir schauten uns verwundert an. Schließlich entschlossen wir uns, dass andere Kaninchen mitzunehmen. Hannes nannte es Koldrin. Seit dem haben wir quasi eine Kaninchenfarm.

Das war das Beste, was uns je passiert ist.

Max-Jonas Haase, Connor Konietzka, Clemens Meier, 6a, Gesamtschule Schermbeck

Elternpetztag

Schwindelei aus Angst vor Ärger

Ich ging am Montagmorgen wie immer in die Schule. Auf meinem Tisch sah ich einen Zettel und guckte ihn mir an: Oh nein, es war der Elternsprechtagszettel, auf den meine Mutter – im Gegensatz zu mir – schon sehnsüchtig wartete!

Als ich nach Hause ging, fragte meine Mutter natürlich wieder, ob wir die Einladung zum Elternprechtag nicht endlich mal bekommen hätten. Ich antwortete ohne groß zu überlegen, jedoch mit Bauchschmerzen: „Den haben wir noch nicht bekommen.“ In den nächsten Tagen quetschte meine Mutter mich immer wieder aus. Schließlich gab ich ihr den Zettel, gab jedoch vor, dass unsere Mathelehrerin krank sei und sie deshalb nicht zu ihr könne. Sie antwortete: „Na schön, dann gehe ich halt nur zu deinem Klassenlehrer.“ Ein Stein fiel mir vom Herzen.

Als ich den Zettel jedoch am nächsten Morgen in der Schule meinem Klassenlehrer gab, fragte er mich: „Diesmal nicht bei Frau Schneider in Mathe?“ Ich antwortete leise mit einem ganz schlechten Gewissen: „Ne, diesmal nicht.“

Als ich zwei Tage später von der Schule nach Hause kam, war meine Mutter nicht da, aber es lag ein Zettel auf dem Küchentisch: „Hallo Johanna, mach dir die Nudeln warm, ich geh direkt von der Arbeit zum Elternsprechtag.“ Ich dachte nur: „MIST!“, und machte mir mürrisch das Essen warm. Lustlos mampfte ich die trockenen Nudeln. Fluchend piekste ich die letzte Frikadelle auf. Ich verkroch mich in meinem Zimmer und wartete auf den Ärger. Es klingelte und ich ging mit pochendem Herzen zur Haustür. Aber es war nur der Briefträger und ich nahm das Paket an. In dem Moment schoss das Auto meiner Mutter um die Ecke. Stocksauer trampelte meine Mutter auf mich zu. Noch bevor ich etwas sagen konnte, knallte sie die Tür zu und schrie mir ins Gesicht: „Was hast du dir nur dabei gedacht?!?“ Ich fing an zu weinen und schluchzte: „Es tut mir leid! Ich hatte nur Angst, dass du sauer bist, wenn ich schlechte Noten habe!“

Sie sagte: „Ach, Zuckerwürfelchen. Über deine schlechten Noten bin ich nicht sauer, sondern darüber, dass du mich angelogen hast – und ich hoffe, dass das nie wieder passieren wird.“ Sie nahm mich in den Arm und küsste mir auf die Wange.

Jasmin Cappell, Jan Daunheimer, Alicia Hilgenberg, Nils Lewerenz, Anne-Lena Ostermann, Johanna Timmermann, 6a, Gesamtschule Schermbeck

Blinde Liebe

Entschluss nach durchwachter Nacht

Isabel und Emma liefen durch die Stadt. Emma sagte: „Du weißt ja, ich muss noch einkaufen. Wartest du hier oder kommst du mit?“ „Ich warte hier“, sagte Isabel und setzte sich mit ihrem Handy auf eine Bank.

Etwas später bemerkte sie auf einmal einen Jungen, der mit geschlossenen Augen neben ihr saß. Sie fand es witzig, so zu tun, als wenn sie ihn boxen würde, doch dann kam eine Antwort: „Ich spüre das trotzdem.“ Sie erschrak. „Wieso hast du dann die Augen zu?“ „Meine Augen sind zu, weil ich blind bin, aber das bedeutet nicht, dass ich dich nicht spüren kann.“ „Blind?“, fragte Isabel und rückte ein Stück weg.

Plötzlich kam Emma mit einer großen Einkaufstüte um die Ecke: „Oh Paul, was machst du denn hier? Anscheinend habt ihr euch schon kennengelernt. Also Isabel, das ist Paul – und Paul, das ist Isabel, wir sind Nachbarn. Wir müssen jetzt aber gehen, denn wir essen gleich. Hast du vielleicht Lust, mitzukommen?“ „Gerne.“

Nach dem Essen brachte Isabel Paul nach Hause: „Bis dann, Paul, wir sehen uns morgen.“ Nach diesen Worten drehte sie sich um und wollte gehen, doch als sie merkte, dass Paul noch etwas sagt, blieb sie stehen und hörte heimlich zu. „Isabel, als wir uns heute getroffen und geredet haben, hatte ich so ein Kribbeln im Bauch.“

In Isabels Kopf spielten die Gedanken verrückt, als sie endgültig nach Hause lief. Sie dachte nur noch an Paul. Sie erzählte Emma nichts davon, weil sie sich schämte. Aber sie war auch unglaublich glücklich. Am liebsten hätte sie es ihm auch gesagt, aber sie traute sich nicht. „Er ist doch blind! Kann das was werden?“, dachte sie sich. Und auch Emma konnte in dieser Situation nicht helfen. Isabel lag die ganze Nacht wach und dachte darüber nach, ob sie Paul sagen soll, dass sie ihn auch mag.

Am Ende der Nacht stand ihr Entschluss: „Ja, ich trau mich, es zu wagen!“

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Marie Huf, Mariella Kruse, Amelie Rotering, Leonie Wieschus, 6a, Gesamtschule Schermbeck

Mathematik verursacht Kribbeln im Bauch …

Zehnjährige Ann-Kristin bestritt landesweiten Wettbewerb

Am Samstag, dem 13. Februar 2016, um 9.45 Uhr trafen sich etwa 100 Schüler der 4. Klassen einiger Dortmunder Grundschulen in der Holte-Grundschule in Lütgendortmund zum landesweiten Mathematikwettbewerb. Nach der überstandenen ersten Runde mussten sie in der zweiten Runde mit Stift und Papier einen weiteren Test bearbeiten.

Wir interviewten Ann-Kristin Distelrath (10). Sie berichtete, dass sie ein großes Kribbeln im Bauch hatte. Vor Aufregung wurde ihr sogar ein bisschen übel. Sie erzählte, dass ihr bei der Ankunft beinahe schlecht wurde und dass sie mit ihrem Test fertig wurde, als gerade mal eine Stunde vergangen war. Nach zwei Stunden waren dann alle Schüler fertig und gingen nach Hause. Ann-Kristin fühlte sich am Ende sehr erleichtert. Auf die Frage, ob sie an einem solchen Mathematik-Wettbewerb noch einmal teilnehmen würde, antwortete sie mit einem strahlenden und erleichterten Lächeln, dass sie ganz sicher wieder teilnehmen würde.

Klasse von Sonja Berkemann, Grundschule am Dorney

Adrenalin pur: Trau dich!

Angst überwinden und den Moment genießen

Kennst du das Gefühl, dass du so glücklich bist, dass du schreien könntest? So ist das Gefühl von Adrenalin. Man kriegt so ein starkes Bauchkribbeln, dass man platzen könnte!

Das ist so wie tausend kleine Stiche, aber es sind tolle Stiche! Man hat Kribbeln im Bauch, wenn man verliebt ist, zum Beispiel in einen hübschen Jungen oder in ein hübsches Mädchen.

Man hat Kribbeln im Bauch, wenn man vor einem Abgrund steht und springen will.

Man hat Kribbeln im Bauch, wenn man in einer Achterbahn sitzt und sie losfährt. Und natürlich, wenn man im Schwimmbad auf dem 3er oder 10er steht und man nur denkt: Mist, bei „TV total Turmspringen“ sieht das voll einfach aus.

Noch mal ein kleiner Tipp von der 7b: Selbst wenn du Kribbeln im Bauch hast, weil du Angst hast, musst du dich einfach konzentrieren und deine Angst überwinden und Spaß haben, denn sonst denkst du nur: Mist, warum habe ich mich nicht getraut.

Sevval Kulik und Maik Girnth (Text) sowie Sevval Kulik (Zeichnungen), 7b, Droste-Hülshoff-Realschule

Was ist Kribbeln im Bauch?

Hunger, Glück, Erregung

Zeichnung: Ilayda Topcu

Zeichnung: Ilayda Topcu

Das Kribbeln im Bauch kann vieles bedeuten, zum Beispiel Hunger, Glücksgefühle, sexuelle Erregung, dass man verliebt oder aufgeregt ist. Oft wird es auch mit dem Ausdruck „Schmetterlinge im Bauch haben“ bezeichnet. Übrigens: Im Bauch werden viele Botenstoffe erzeugt, die für unsere Gefühle verantwortlich sind. Und das kann sich dann wie ein Kribbeln anfühlen.

Nicki Rose und Marc Kuhn, 7b, Droste-Hülshoff-Realschule

Wann hattest du zuletzt Kribbeln im Bauch?

Von Deutscharbeit bis Elfmeter

Wann hattest du zuletzt Kribbeln im Bauch?

Sevval: … na, als wir die Deutscharbeit geschrieben haben.

Sky: … als ich Achterbahn gefahren bin. Ich dachte, dass ich runterfliege.

Joline: … als wir neulich in der 5. Stunde anklopfen mussten und die ganze Klasse schon im Raum war.

Justin: … ganz ehrlich? Als ich verliebt war.

Amelia: … als ich mit meinem Freund zusammen war, aber ihn lange nicht gesehen hatte.

Kimberly: … als ich im Fußballspiel einen Elfmeter schießen musste.

Kübra Babur, 7b, Droste-Hülshoff-Realschule

Pro und Kontra

Ist Kribbeln im Bauch ein gutes oder ein schlechtes Gefühl?

Pro:

„Kribbeln im Bauch ist ein gutes Gefühl, weil man es häufig in der Liebe hat.“ Lukas Lotze

„Kribbeln im Bauch ist ein gutes Gefühl, wenn man sich auf etwas besonders freut.“ Marcel Nowak

„Manchmal hat man Kribbeln im Bauch, wenn man sich gut fühlt oder wenn man aufgeregt ist. Das ist natürlich gut.“ Berdan Yildirim

Foto: Lukas Lotze

Foto: Lukas Lotze

Kontra:

„Man kann Kribbeln im Bauch auch in ungünstigen Situationen bekommen.“ Lukas Lotze

„Manchmal ist Kribbeln im Bauch kein gutes Gefühl, weil man es nicht kontrollieren kann.“ Marcel Nowak

„Manchmal ist Kribbeln im Bauch nicht so gut, zum Beispiel wenn man es mit Fehlern verbindet, die man gemacht hat.“ Berdan Yildirim

Lukas Lotze, Berdan Yildirim, Marcel Nowak, 7b, Droste-Hülshoff-Realschule

Kribbeln im Bauch

Am besten, man entscheidet sich für das, was sich gut anfühlt

Nils kam aus der Schule und erzählte seiner Mutter, was er mit den Freunden aus seiner Klasse besprochen hatte.
„Mama, wir gehen morgen in einen Freizeitpark. Darf ich mit? Bitte?“

„Ja, klar!“

Die Nacht ging vorbei, er hatte nicht schlafen können, weil er so aufgeregt war. Das Kribbeln im Bauch wollte einfach nicht aufhören. Er war auf all den Achterbahnen, von denen die anderen so fachmännisch sprachen, nämlich noch nie gewesen. Nils packte schnell die letzten Sachen in seine Tasche. Da rief ihn seine Mutter: „Komm! Wir müssen fahren.“

Am Freizeitpark standen auch schon seine Freunde und begrüßten ihn fröhlich. Sie gingen zuerst auf die Wildwasserbahn.
Dann zu dem TOWER!!!!

Nils fühlte sich auf einmal nicht wohl, aber er traute sich nicht, etwas zu sagen. Er fürchtete, dass seine Freunde ihn dann auslachen würden, und dachte sich: OOOH, nein, was soll ich jetzt nur tun? Doch seine Füße gingen mit, wie von selbst. Schon standen alle am Eingang. Da, plötzlich, haute Nils ab. Er lief einfach weg, nahm den Bus und fuhr nach Hause.

Seine Mutter fragte ihn, warum er jetzt schon da sei.
„Na ja, ich wollte nicht mit auf den Tower“, gab er schließlich zu.
„Das hättest du deinen Freunden ruhig sagen können. Die wären schon nicht sauer gewesen!“
Nils nahm sich vor, sich am nächsten Tag in der Schule zu entschuldigen und den anderen alles zu erklären.

Tatsächlich, sie waren nicht böse auf ihn. Darum verabredeten sie sich noch einmal für den Freizeitpark. Und dieses Mal durfte Nils entscheiden, auf welche Achterbahnen sie gemeinsam gingen.

Die Moral: Man sollte das machen, was man will, und immer mit den Freunden darüber reden. Ende gut, alles gut.

Kimberly Becker, 7b, Droste-Hülshoff-Realschule

Ein ganz alter Witz … oder?

Unerwarteter Besuch von Roman

Ich hörte wie immer mein Lieblingslied im Bus: „One call away!“ Aber irgendwie fühlte ich mich von jemandem beobachtet. Vielleicht war es Florian? Oder Roman?

Nein, das konnte nicht sein. Sie waren YouTuber aus dem Let’s Play-Bereich! Aber Lars guckte auch auffällig! Er war ein guter Freund von Roman und Flo! Hm …

Da hörte ich so ein unangenehmes Geräusch. Ich schaute auf mein Handy, waaaas? 7:00 Uhr? Alles war nur geträumt? Ich ging traurig in die Schule. Als ich um 11:35 Uhr wiederkam, wartete ich noch eine Stunde und 25 Minuten auf das Video von Roman. Und als Mama mich zum Essen rief, sagte sie auch gleich noch, Roman sei da. Ich antwortete gelangweilt, dass der Witz alt sei!

Damit verschwand sie aus der Tür. Aber keine halbe Minute später kam Roman in mein Zimmer. Mama sagte, er sei der Sohn ihrer Freundin. Ich konnte es nicht fassen! ER?

Zuerst dachte ich: Das sagst du sofort Lina … oder. Nein, es bleibt geheim! Das war ein Kribbeln im Bauch!

Neele Kowalke, 7b, Droste-Hülshoff-Realschule

Kribbeln im Bauch

Ein Familientag im „Phantasialand“

„Aufstehen“, rief mein Vater und ich rappelte mich langsam auf. „Warum soll ich denn so früh aufstehen?“ Da fiel es mir wieder ein. Wir fahren ja in das Phantasialand!

Rasch zog ich meine Hose an und rannte ins Bad. Noch nie war ich so schnell mit Waschen und Zähneputzen fertig. Auf der Autofahrt sang ich Lieder aus dem Radio. Als wir endlich da waren, hörte ich schon Juchzer aus den Achterbahnen. Ich war so aufgeregt und wollte unbedingt in den Park … und gleich auf die „Black Mamba“! Doch mein Vater wollte erst einmal zu der neuen Achterbahn. Sie war so hoch, dass mir schon ganz schummrig wurde. Aber ich traute mich dann doch hinein. Es war so cool, ich fuhr dreimal mit. Dann durfte ich endlich auf die „Black Mamba“, das ist eine richtig coole und schnelle Achterbahn.

Der Tag war noch so schön und als wir abends wieder gingen nach der tollen Abschluss-Show, freute ich mich schon auf das nächste Mal!

Nelli Kopitzke, Joline Illinger und Amelia Nowak, 7b, Droste-Hülshoff-Realschule

Das große Kribbeln im Bauch

Mit dem Pony Viva aufs Siegertreppchen

Philine Stephan mit ihrem Pony Kantje’s Ramona. Foto: Charlott Stephan

Philine Stephan mit ihrem Pony Kantje’s Ramona. Foto: Charlott Stephan

Kribbeln im Bauch – ja, das braucht man als Reiterin. Aber so ein großes Kribbeln hatte ich wohl noch nie!

Ich habe mit meiner Ponystute Kantje’s Ramona, die alle immer nur Viva rufen, an einer Ponystilprüfung der Klasse A* an unserem Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen teilgenommen. Meine erste Prüfung in dieser Klasse – uff! Ich war so schon aufgeregt, aber als ich dann gehört habe, dass viele der anderen Teilnehmer schon höher gesprungen sind, wurde das Kribbeln langsam, aber sicher stärker … Es waren einige Teilnehmer vor mir dran – auch viele, von denen, die mir vorher erzählt haben, dass sie schon höher gesprungen sind –, und viele Pferde verweigerten den Sprung und waren raus oder bekamen Strafpunkte. Das machte mich verdammt nervös!

Als ich in die Halle ritt und alle klatschten, hatte ich das Gefühl, dass mein Herz mir gleich in die Hose rutscht. „Hals und Beinbruch“ hörte ich eine Freundin rufen. Das macht man ja so – aber in diesem Moment dachte ich wirklich, es passiert gleich. Augen zu und durch. Als ich mit dem Parcours fertig war, klatschten alle laut und jubelten. Ich habe tatsächlich keinen Fehler gemacht, eine gute Wertenote bekommen und mich mit neun anderen Teilnehmern für die nächste Runde – ein A**-Springen – qualifiziert. Ich fiel zuerst Viva um den Hals, dann meiner Mutter und zu guter Letzt meiner Freundin. Auch in diesem Moment spürte ich ein wahnsinniges Kribbeln im Bauch. Von der zweiten Runde, die drei Stunden später anfing, erwartete ich nicht so viel – ich war froh mich qualifiziert zu haben.

Doch dann ging es los. Und da war es wieder, dieses wahnsinnige Kribbeln im Bauch. Bei der Besichtigung des Parcours klopfte mein Herz noch schneller als beim ersten Mal. Die Sprünge waren so viel höher, so hoch bin ich noch nie gesprungen. Meine Mama, deren Herz vermutlich noch schneller als meins schlug, sagte zu mir, dass ich nicht starten müsste, wenn ich zu große Angst hätte. Aber das große Kribbeln und mein Kampfgeist hatten mich gepackt: Ich wollte unbedingt springen! Und es hat sich gelohnt: Ich wurde Erste! Ich bekam eine goldene Schleife und eine tolle Pferdedecke. Und damit nicht genug: Es ging noch weiter, in das Finale um die Kreismeisterschaft. Ich hatte noch nie so ein starkes Kribbeln im Bauch wie an diesem Tag. Und wieder ging es höher. Doch auch das schafften mein Pony und ich – wir wurden Zweite! Somit war ich Vizekreismeisterin.

Das große Kribbeln im Bauch war perfekt. Am Abend hatte ich ein bisschen Bauchschmerzen von so viel Kribbeln im Bauch … Ich bin so unendlich stolz auf mein Pony und auch wenn ich heute an diesen Moment denke, bekomme ich ein bisschen Kribbeln im Bauch.

Alena Stephan und Philine Stephan, 7e, Gesamtschule Schermbeck

Wie soziale Medien ticken

Uni-Referentin Kristina Strehlow verriet Tipps und Tricks zum Schutz im Internet

Wer weiß, wie soziale Medien ticken, hat weniger Ängste und kann auch die Chancen der neuen Medien für sich nutzen.

Wir, die Klasse 8 b des Bert-Brecht-Gymnasiums, hatten die Gelegenheit, auf Einladung des Schultickers und Partner Dokom21 an einer Schulung über soziale Netzwerke und Cybermobbing teilzunehmen. Referentin Kristina Strehlow von der Technischen Universität Dortmund (TU) begrüßte uns im Schulungsraum in der Druckerei Lensing in Dorstfeld.

Viel über den Schutz im Internet und gegen Cybermobbing haben die Schüler der Klasse 8b des Bert-Brecht-Gymnasiums bei der Social Media-Schulung von TU-Referentin Kristian Strehlow (4.v.r.) gelernt. Mit dabei waren auch Jenny Schnitter (Dokom21) (2.v.r) und Lehrer Jan Kottsieper (r.).  Foto: Kallenbach

Viel über den Schutz im Internet und gegen Cybermobbing haben die Schüler der Klasse 8b des Bert-Brecht-Gymnasiums bei der Social Media-Schulung von TU-Referentin Kristian Strehlow (4.v.r.) gelernt. Mit dabei waren auch Jenny Schnitter (Dokom21) (2.v.r) und Lehrer Jan Kottsieper (r.).
Foto: Kallenbach

Zu Beginn ging es um die Sicherheit in sozialen Netzwerken. Kristina Strehlow erklärte uns, dass die sehr begehrte App „WhatsApp“ Risiken in Bezug auf Datensicherheit aufweist und es eine sicherere App gibt, die „Threema“ heißt. Aufgrund der verbesserten Sicherheit bei „Threema“ muss diese App einmalig kostenpflichtig erworben werden.

Außerdem lernten wir von der Uni-Referentin, wie man sich besser im Internet schützen kann. Einfach, indem man das Passwort verlängert und mit mehreren unterschiedlichen Zeichen erstellt. Oder man denkt sich als Alternative einen sogenannten „Pass-Satz“ aus. Auch die Gefahren des Onlinestellens von Fotos sprach Kristina Strehlow an.

Zwischendurch gab sie uns Aufgaben zu den jeweiligen Themen, bei denen wir zum Beispiel entscheiden mussten, wie die Schüler sich fühlen würden, wenn das eigene Gesicht ohne Zustimmung im Internet veröffentlicht würde.

Mobbing-Film

Zum Schluss erfuhren wir mehr zum Thema Cybermobbing und seine Auswirkungen auf junge Menschen. Wir sahen einen Kurzfilm, in dem ein Junge die Gewalt von Cybermobbing am eigenen Leib erfahren musste und nur durch die Hilfe von seinen Eltern und Lehrern alles überstehen konnte.

Nachdem Ideen ausgetauscht wurden, wie gegen Cybermobbing agiert werden sollte, war die sehr informative Veranstaltung beendet.

Klasse 8 b des Bert-Brecht-Gymnasiums

Jugendliche auf Gefahren hinweisen

Sinnvoller Umgang mit Instagram und Co.

Das Medienprojekt Schulticker und der Partner Dokom21 haben uns eingeladen, den sinnvollen Umgang mit Instagram und Co. zu lernen. Philipp Rother, Jonas Kopsch, Max Balzer, Anes Smajic und Frederik Romanus sprachen darüber mit Jenny Schnitter, (Foto) zuständig für Marketing bei Dokom21.

Viele Fragen stellten die Schüler Dokom21-Mitarbeiterin Jenny Schnitter (r.) im Interview. Foto: Kallenbach

Viele Fragen stellten die Schüler Dokom21-Mitarbeiterin Jenny Schnitter (r.) im Interview.
Foto: Kallenbach


Warum bietet Dokom21 derartige Schulungen an?
Es ist enorm wichtig, die sozialen Medien den Leuten näher zu bringen und auf ihre Gefahren hinzuweisen. Dokom21 ist Partner des Schulticker-Projekts der Ruhr Nachrichten, um vor allem Jugendliche für diese Gefahren zu sensibilisieren, da sie diese oft nicht wahrnehmen. Dieses Engagement ist Teil unseres Projektes „schlau & fit – Verantwortung für die Region“, mit dem wir Kinder und Jugendliche in unserem Anschlussgebiet fördern wollen.

Was sind sonstige Tätigkeitsbereiche von Dokom21?
Dokom21 ist ein regionaler Telekommunikationsdienstleister. Neben diesen Schulungen bieten wir Dienstleistungen vom Telefonanschluss über den Internetzugang bis zu Mobilfunk an. Darüber hinaus umfasst das Angebot Online-Datensicherung und Rechenzentrumsdienstleistungen sowie Multimedia-Dienste für die Wohnungswirtschaft. Abgerundet wird das Portfolio durch Kabel-TV.

Klasse 8 b des Bert-Brecht-Gymnasiums

Mobbing ruiniert Leben

Aufklärung ist wichtig /Das Internet vergisst nichts

Obwohl überall zunehmend über Mobbing und Cybermobbing aufgeklärt wird, kommt es trotzdem immer wieder vor, dass Personen über einen längeren Zeitraum mithilfe von Internet- und Mobiltelefondiensten absichtlich bedroht, bloßgestellt oder belästigt werden.

Oft handeln die Täter anonym, sodass das Opfer nicht weiß, von wem die Angriffe stammen. Genau das ist es, was Cybermobbing so gefährlich macht: Wegen der Anonymität kennen die Täter und Beteiligten keine Grenzen. Auch zeitlich lässt sich Cybermobbing nicht einschränken. „Normales“ oder „Offline“ Mobbing endet meist nach dem direkten Kontakt zu dem Täter, doch Cybermobber können ihre Opfer Tag und Nacht terrorisieren. Deshalb sollten Opfer sich so schnell wie möglich wehren.

Als erstes sollte man eine Vertrauensperson aufsuchen, das kann ein Vertrauenslehrer sein oder die Eltern. Außerdem kann es hilfreich sein, die Handynummer zu wechseln oder in extremen Fällen auch die Polizei einzuschalten. Denn Betroffene können zwar YouTube-Videos melden oder WhatsApp-Nutzer blockieren, aber im Netz verbreiten sich gemeine Kommentare, Videos und Fotos schnell, und es ist fast unmöglich, sie wieder ganz zu löschen.

Das Internet vergisst nichts und Mobbing ruiniert Leben. Deshalb ist es auch so wichtig, weiter über Cybermobbing aufzuklären und dagegen vorzugehen.

Klasse 8b des Bert-Brecht-Gymnasiums

Achtet unbedingt auf sichere Einstellungen

Schüler befragen ihre Mitschüler

Nach der Schulung, in der die Schüler über Gefahren durch soziale Netzwerke aufgeklärt wurden, befragte eine Gruppe von Schülern der Klasse 8 b ihre Mitschüler über die Eindrücke der Schulung.

Simon Haoua berichtete, dass ihm die Schulung sehr gut gefallen habe, da er viel über Sicherheit im Umgang mit Medien lernen konnte. Er und sein Schulkamerad Ilja Reinke (Foto) sind sich einig, dass man verstärkt auf die Sicherheitseinstellungen bei Nachrichtendiensten wie „WhatsApp“ achten sollte. Status und Profilbild sollten nur für eigene Kontakte sichtbar sein.

Außerdem lernten sie, dass es sicherere Alternativen zu dem Nachrichtendienst „WhatsApp“ gibt wie die App „Threema“. Auch beim Thema Cybermobbing sind Simon und Ilja übereinstimmend der Meinung, dass Cybermobbing noch deutlich schlimmer als das „normale“ Mobben ist. „Cybermobber sind besonders feige Mobber“ , findet Ilja Reinke. Simon war überrascht, wie schwierig es beim Cybermobbing sein kann, aufgrund der Anonymität des Internets, den Täter ausfindig zu machen.

Abschließendes Resümee von Simon: Die Schulung war ein sehr interessanter und informativer Ausflug, bei dem er und seine Klasse viel für die Zukunft und den Umgang mit sozialen Netzwerken gelernt hätten.

Klasse 8 b des Bert-Brecht-Gymnasiums

Neuer Traumberuf: Redakteur in der Sportredaktion

Mallinckrodt-Schüler im Pressehaus

Die Klasse 8c des Mallinckrodt-Gymnasiums besuchte das Pressehaus der Ruhr Nachrichten. Unser erster Weg führte uns in die Lokalredaktion, wo wir an einer Konferenz teilnahmen.

Kurz nach 9 Uhr versammelten sich die Mitarbeiter, um die Ausgabe der Zeitung zu besprechen. Es wurden auch Fehler kritisiert. Anschließend wurde die Ausgabe des nächsten Tages geplant. Danach besprachen die Schüler in einem Seminarraum den Aufbau einer Tageszeitung und verfassten selber eine Meldung. Anschließend besuchten wir die Sportredaktion: Drei große TV-Bildschirme übertrugen Sportnachrichten, auf dem Desk-Tisch standen Kaffeetassen. die Stimmung war sehr locker. Wir fühlten uns direkt wohl – und jede unserer Fragen wurde geduldig beantwortet.

Viel Spaß beim Besuch bin der Sportredaktion hatten die Schüler der Klasse 8 c mit Sportchef Sascha Klaverkamp (vorne r.) und Redakteur Thimo Mallon.  Foto: Kallenbach

Viel Spaß beim Besuch bin der Sportredaktion hatten die Schüler der Klasse 8 c mit Sportchef Sascha Klaverkamp (vorne r.) und Redakteur Thimo Mallon.
Foto: Kallenbach


Wir erfuhren, dass die Sportredakteure ihre Arbeit viel besser planen können als die übrigen Journalisten – die meisten großen sportlichen Ereignisse sind ja langfristig bekannt.

Marie Breuer, Klasse 8c, Mallinckrodt-Gymnasium