Mitmachen bringt Spaß

Schüler werden im Workshop selber zu Künstlern. Und stellen fest, dass das gar nicht so einfach ist.

Von Batul Mousa, Alaa Kleit, Clarissa Orminski und Yaren Öztürk, Hamidou Soumare, Blessing Osadolor, Recep-Can Özer, Dänni Sadulin

Dortmund. Im Museum am Ostwall im Dortmunder U haben wir nicht nur viele Kunstwerke gesehen, sondern auch an einem Kunstworkshop teilgenommen.
Am Anfang sahen wir einen kurzen Film. In diesem Film beobachteten wir Menschen, die in Stoffe eingepackt waren und Kunstwerke darstellten. Dann wurden Ismail und Mert ausgesucht, in einem roten und in einem blauen Sack diese Szenen nachzustellen. Sie sollten versuchen, Figuren darzustellen, die wie Sieger und Verlierer oder Angreifer und Verteidiger aussahen. Wir mussten diese Figuren auf einem roten oder blauen Papier zeichnen.

Erst formen, dann sprühen. Foto: Overhageböck

Nun gingen wir in einen Kunstraum, wir bekamen ein Stück Ton und wir nahmen die Skizzen, auf denen wir die Figuren als Vorlage gezeichnet hatten und formten sie aus dem Ton nach. Danach sprühten wir die Figuren mit Farbe an und konnten zwischen den Farben Pink, Blau oder Schwarz wählen. Anschließend legten wir unsere Figuren zum Trocknen auf ein Brett.

Ausstellung

Als wir alle im Sitzkreis saßen und die Steine sahen, haben wir nicht damit gerechnet, dass Steine was mit Kunst zu tun haben. Dann haben wir uns „Die Gottesanbeterin“ von Germaine Richier angeschaut und wir fanden sie irgendwie hässlich. Ein Schüler unserer Klasse sagte, sie sehe aus wie ein Alien. Aber wir haben verstanden, was die Figur darstellen soll.

Als zwei Mitschüler von uns Sieger und Verlierer in einem Stofftuch darstellten, haben alle laut lachen müssen. Die Tonfiguren, die wir gebastelt haben, waren cool, aber es war auch schwer, sie zu formen. Man stellt es sich immer so leicht vor.

Am Donnerstag, 14 Dezember, 17 Uhr, wurde eine Ausstellung im Museum am Ostwall eröffnet. Dort wurden all unsere Figuren ausgestellt und wir waren sogar eingeladen.

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