Am Youpoint können Jugendliche chillen

Klasse 10 a der Johann-Gutenberg-Realschule darf den neuen Jugendtreff am Phoenix-See mitgestalten

Von Alexander Schlickmann und Marcel Stopel

Dortmund. Unter der Brücke der B236 am Phoenix-See entsteht ein neuer Jugendtreff, der Youpoint. Die Schüler der Klasse 10 a der Johann-Gutenberg-Realschule (JGR) waren von der Stadt Dortmund eingeladen, ihre Ideen zum künftigen Standort des neuen Freiluft-Jugendtreffs beizutragen. Wir sprachen darüber mit Martin Ruhrmann vom Jugendamt, Büro für Kinder- und Jugendinteressen.

Fatima und ihre Mitschüler aus der Klasse 10 a sammeln Ideen für den Youpoint. Foto: JGR

Woher kommt das Geld, das in den Youpoint investiert wird?

Wir haben einen Förderantrag gestellt beim Land. Von dort kommt auch das Geld. Ein Teil des Geldes muss auch die Stadt Dortmund aufbringen. Das sind 20 Prozent der gesamten Fördersumme. Die gesamte Fördersumme beläuft sich auf 400.000 Euro.

Gibt es oder gab es freiwilliges Engagement?

Ja, viele Jugendliche haben in den Schulen im Vorfeld bei einer Umfrage zur der Gestaltung des neuen Treffpunktes am Phoenixsee mitgemacht. Eure Klasse ist ja auch hier, um sich zu beteiligen. Das ist ja auch freiwilliges Engagement. Heute Nachmittag kommen Politiker und auch Anwohnerinnen und Anwohner. Auch diese Bürgerinnen und Bürger engagieren sich, da sie sich an der Planung beteiligen.

An welche Altersgruppe richtet sich das Angebot am Youpoint?

Das wird ein Jugendplatz, also richtet sich dieser Treffpunkt Youpoint an Jugendliche. Für Kinder gibt es am Phoenixsee schon drei Spielplätze.

Was kann man als Jugendlicher hier machen?

Die Planung sollt ihr als Jugendliche selber begleiten. Somit könnt ihr die Inhalte natürlich auch mitbestimmen. Es werden wahrscheinlich die Themen „sportliche Aktivitäten“, „Abhängen“ und „Chillen“ im Vordergrund stehen. Diese standen bei der Befragung auch ganz weit vorne. Ebenso sollen Wlan und Strom angeboten werden. Zum Laden der Handys und so weiter. Im Grunde genommen seid ihr selber verantwortlich, was dann nachher auf die Fläche kommt. Wir versuchen, das bestmöglich umzusetzen.

Soll das Eintritt kosten?

Nein. Der Treffpunkt ist offen und natürlich ohne Eintritt, für jeden kostenfrei. Essen und Trinken muss man selber mitbringen und ansonsten ist alles umsonst.

Sind noch weitere Standorte geplant?
Nein. Das ist hier die Fläche, die uns zur Verfügung steht.

Wie wird der Platz auf die Jugendlichen wirken? Was für eine Reaktion erhoffen Sie sich?

Eine positive natürlich. Dafür seid ihr ja auch hier, um das so zu gestalten, damit das gut wird und dann werdet ihr auch in eurer Freizeit kommen.

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