Palma de Mallorca geschmückt mit flatterndem Papier

Ein ReiseBericht

Von Mira Neumann, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

25.Juli 2016: Lautes Hupen, dichtes Auffahren und gestikulierende Fahrer. Wir sind in Palma de Mallorca angekommen. 35°Celsius im Schatten, beste Voraussetzung für eine Stadtbesichtigung.
 Als Erstes schauen wir uns die Kathedrale der Heiligen Maria an. Im Volksmund heißt sie La Seu. Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahr 1230.

Die Kathedrale La Seu. Foto: Mira Neumann

Neben der Kathedrale liegt der Palast, der dem König als Sommerresidenz dient. Die Kathedrale wirkt von außen sehr imposant. Bei der Betrachtung des Kirchenschiffs oder auch der großen Rosette, die aus 1236 Glasstücken besteht, empfindet man so etwas wie Ehrfurcht.

Nach dieser Besichtigung geht es mit der Altstadt von Mallorca weiter. Diese umfasst 50 Hektar verwinkelte Gassen. Viele Touristen tummeln sich auf den Straßen. Auf den verschiedenen Plätzen werden wir von Straßenkünstlern unterhalten. Teilweise ist dies wirklich sehr lustig. In den Monaten Juni bis August findet das Fest „Bajada de la Virgen“ statt.

Auch in Palma sind die kleinen Gassen mit einer Art weißen Papierfähnchen geschmückt. Diese rascheln, sobald sich ein Lüftchen bewegt. Dadurch entsteht eine besondere Atmosphäre. Seit dem Jahr 1680 findet dieses Fest alle fünf Jahre statt. In dieser Zeit werden viele Umzüge, Tänze und Konzerte durchgeführt. Der nächste Termin ist leider erst wieder 2020.

Geschmückte Gassen beim Bajada.
Foto: Mira Neumann

Zuletzt schauen wir uns die Stierkampfarena „Plaza de toros de Palma“ an. Gebaut wurde sie ab 1928 und es finden 11620 Zuschauer in ihr Platz. Die Arena wirkt sehr imposant, aber auch ein bisschen erschreckend. Mir persönlich hat sie nicht so gut gefallen, da mir immer wieder die gequälten Tiere in den Sinn kamen.

Ich finde Palma eine sehr schöne Stadt und werde sie auf jeden Fall wieder besuchen.

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