Ein Tag in Florenz

Eine Reisereportage

Von Tara Wendel, 8b, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte

Vor dem Dom. Foto: Tara Wendel

Überfüllte Straßen mit Autos und Touristenbussen, Motorradfahrer, die sich durch die Mengen schlängeln, und Menschenmassen, die sich auf den Bürgersteigen voreinander herschieben. Doch alle haben das gleiche Ziel, alle steuern sie auf das eindrucksvolle Zentrum dieser berühmten, antiken Stadt zu. Majestätisch und imposant ragt die beeindruckende Kuppel der „Santa Maria del Fiore“ über die Stadt. Die Sonne lässt die schneeweißen Kacheln des Doms hell erstrahlen. Straßenränder gepflastert mit unzähligen Ständen und kleinen Shops, Hotels, die mit ihren großen Leuchtschildern die Aufmerksamkeit zu erregen versuchen.

Nun teilen sich die vielen Touristen auf die kleinen Straßengassen auf und strömen auf den „Piazza del Duomo“, den großen Platz im Zentrum von Florenz, zu. Dort angekommen laufen sie in verschiedene Richtungen. Einige setzen sich erst in eines der zahlreichen Straßencafés und essen Eis oder trinken einen Cappuccino, andere steuern direkt zielstrebig auf die „Santa Maria del Fiore“ zu. Vor dem großen Dom tummeln sich die Menschenmassen. Sie schießen Fotos und manche stellen sich an der langen Schlange an und warten dort Stunden, um einen Blick in diese Sehenswürdigkeit werfen zu dürfen.

In den Uffizien. Foto: Tara Wendel

Ein weiteres unglaublich begehrtes Ziel sind die Uffizien. Sie liegen zwischen dem Rathaus und dem Fluss Arno und auch davor stehen unzählige Touristen und warten auf ihren Einlass. In den Uffizien, die sich auf drei Stockwerke ausbreiten, sind sehr teure und kostbare Gemälde und einige Statuen aus dem 13. bis 18. Jahrhundert von Künstlern aus aller Welt ausgestellt. Die Touristen, die diese lange Zeit nicht warten wollen, können etwas mehr als den normalen Eintrittspreis bezahlen und warten dann nur halb so lang oder bestellen ihre Eintrittskarten schon Tage vorher. Nur einige Meter von den Uffizien entfernt stehen viele Touristen, schauen auf das sich im Sonnenlicht spiegelnde Wasser des Arnos und manche machen Fotos von sich und ihren Liebenden. Um den Arno zu überqueren müssen sie über die „Ponte Vecchio“. Diese ist besetzt mit unzähligen Schmuckgeschäften, in denen sicherlich jeder Besucher etwas Passendes findet.

Insgesamt sind die Sehenswürdigkeiten in Florenz alle gut zu Fuß zu erreichen. Einige Touristen fahren zwar auch mit Autos durch einige kleine Gassen. Allerdings mieten die meisten, die nicht zu Fuß gehen wollen, Segways an. Auf den größeren Plätzen stehen auch Pferdekutschen für die Besucher zur Verfügung. Viele Touristen, die den Tag perfekt beenden wollen, gehen in eine Trattoria, um eine Florentina (Steak) zu essen, oder in eine Pizzeria.

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