„Fußball ist mehr als 1:0“

Ein Gespräch mit Nils Hotze

Von Aleksandra Tyrsky, Indira Kolodziej, Edisa Durut und Viviane Eirich, Klasse 8a, Heisenberg Gymnasium

DORTMUND Aleksandra Tyrsky, Indira Kolodziej, Edisa Durut und Viviane Eirich sprachen mit Nils Hotze, Leiter Gästeservice, Bildung und Vermittlung im Deutschen Fußballmuseum.

Welche Rolle spielen Sie im Deutschen Fußballmuseum?
Zusammen mit zwei Kolleginnen suche ich die Mitarbeiter für das Museum aus. Insgesamt haben wir für alle Museumsbereiche in nur einem Jahr 80 Beschäftigungsverhältnisse geschaffen, vom Minijobber bis zur Vollzeitkraft. Unser Anspruch ist es, gerade Kindern und Jugendlichen hier im Museum etwas beizubringen, das über den Fußball hinausgeht.

Warum unterstützen Sie das Schulticker-Projekt?
Weil ich es gut finde. Es bringt junge Menschen auch mit dem älteren Medium Tageszeitung in Kontakt. Das finde ich wichtig. Denn so schnell Online-Medien und Soziale Netzwerke auch sind: Eine Tageszeitung wie die Ruhr Nachrichten berichtet im Vergleich fundierter. Das muss so sein, denn Redakteure nehmen sich die Zeit, gewissenhaft zu recherchieren und Dinge zu hinterfragen, anstatt alles, was sie sehen und hören, eins zu eins in die Welt hinauszuposten. Das ist ein wichtiger Kompass für unser Miteinander.

Welche Sponsorenaufgaben übernimmt die DEW21? Gibt es weitere Sponsoren?
Die DEW21 unterstützt den Bildungsbereich im Deutschen Fußballmuseum. Zum Beispiel wurden mithilfe der DEW21 die Rallyehefte hergestellt. Darüber hinaus gibt es weitere Sponsoren.

Wie viele Besucher kommen im Jahr? Sind Sie mit der Besucheranzahl zufrieden?
Wir sind zufrieden mit der Besucherzahl. Im ersten Betriebsjahr waren über 200 000 Museumsbesucher hier, darunter 10 000 Schüler. Die Besucher mit der weitesten Anreise kamen aus Neuseeland und Brasilien.

Gibt es besondere Veranstaltungen im Fußballmuseum?
Das Deutsche Fußballmuseum hat ein eigenes Kultur- und Veranstaltungsprogramm. Das heißt „Anstoß“. In diesem Rahmen bietet das Museum unter anderem eine Plattform für Diskussionsrunden, Lesungen und Filmvorführungen.

Warum lohnt es sich, das Fußballmuseum zu besuchen?
Weil deutlich wird, dass Fußball viel mehr ist als 1:0. Im Fußballmuseum können zum Beispiel Schüler für die Fächer Deutsch, Gesellschaftslehre bzw. Sozialwissenschaften, Geschichte und Sport/Bio lernen, Grundschüler zusätzlich für den Sachunterricht. Lehrer und Schüler können das Museum also als außerschulischen Lernort nutzen.

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