Ungewöhnliche Tode für ungeliebte Menschen

Die dunklen Gedanken der Teenagerin Emi

Von Sarah Schulzki (13), Willy-Brandt-Gesamtschule

DORTMUND Das Buch „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ von Anna Pfeffer, veröffentlicht im Jahr 2016, handelt von Emi, die seit dem Tod ihrer Nachbarin, die sie nicht ausstehen konnte, ein schwarzes Buch führt, worin sie Tode auflistet, die sie in der Zeitung gelesen hat.

Emi ist gerade nach Hamburg gezogen und hat in der neuen Schule Streit mit Erik. Im Chemieunterricht muss sie gemeinsam mit ihm Experimente durchführen, obwohl er keine Lust hat. Deshalb explodiert ein Reagenzglas. Zur Strafe müssen die beiden an acht Samstagen Graffiti entfernen. Aus Langeweile erfindet Emi dabei ein Spiel: Sie stellen sich gegenseitig Aufgaben. Wer sie nicht erfüllt, muss die Graffitis alleine wegschrubben.

Der schwarze Einband des Buches passt zu Emis Gedanken, weil diese genauso schwarz und dunkel sind. Emi wünscht den Menschen, die sie nicht mag, den Tod. Beim Lesen des Buchtitels habe ich zuerst an eine Romanze gedacht. Doch sobald man das Buch aufschlägt und anfängt zu lesen, ergibt sich eine ganz andere Geschichte. Sie ist lustig und so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen wollte, deshalb hatte ich das Buch innerhalb von eineinhalb Tagen durchgelesen.

„Für dich soll’s tausend Tode regen“, Anna Pfeffer, cbj-Verlag

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