Brillanter Stoff für einen göttlichen Thriller

Spannung bis zum überraschenden Schluss

Von Wiebke Schwill (14), Mallinckrodt-Gymnasium

DORTMUND: Bereits der Einstieg des Thrillers „Die Mühle“ von Elisabeth Herrmann ist sehr mysteriös. Lana, ein unscheinbares Mädchen, trifft durch Zufall auf die Clique mit den Idolen ihrer Schulzeit.

Doch schnell entwickelt sich das märchenhafte Wochenende in den tschechischen Bergen zu einem Horrortrip, in dem Lana mit in die düstere Vergangenheit der Clique gezogen wird. Sie waren früher die besten Freunde, doch was ist ihr dunkles Geheimnis?

Lana erzählt den märchenhaften Horrortrip bodenständig und mit einer guten Portion Spannung aus der Ich-Perspektive. Die zuerst unwirklich wirkende Story zieht einen in seinen Bann. Am Ende des Buches gibt es kleine Unstimmigkeiten, die kaum ins Gewicht fallen, da sich das ausführliche Ende sehr unerwartet entwickelt.

Sieben Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein könnten und von einem dunklen Geheimnis zusammengehalten werden – brillanter Stoff für einen göttlichen Thriller. Im Gegensatz zu vielen Thrillern war der Verlauf der Geschichte sehr überraschend und auch unglaublich spannend. Ein Buch, das in meinen Augen absolut zu empfehlen ist. Ein Muss für jeden Thriller-Fan.

Die Mühle, Elisabeth Herrmann, cbj-Verlag

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