Auswendiglernen gehört zum Job

Die Schauspieler Andreas Ksienzyk, Rainer Kleinespel und Thorsten Schmidt im Interview

Von David, Quintus, Marlon, Erik, Alma, Lina, Delwin, Marwan, Mari und Annika, Nele, Nelly, Klasse 4c der Ostenberg-Grundschule

DORTMUND: Nachdem wir nun das tolle Märchen gesehen haben, wartete ein neues Erlebnis auf uns. Wir Schulticker-Kinder der 4 c der Ostenberg-Grundschule durften den Mitarbeitern des Theaters alle möglichen Fragen stellen. Das war echt spannend. Da erfuhren wir zum Beispiel, dass die Bühnentechniker zwei Tage gebraucht haben, um die Bühne aufzubauen, oder dass der Regisseur Andreas Gruhn die Dialoge selbst geschrieben hat nach einem Märchen von Wilhelm Hauff. Danke, dass wir das erleben durften!

Schauspieler Andreas Ksienzyk (l.) und Rainer Kleinespel beantworten alle Schülerfragen. FOTO Korte

Delwin und Marwan sprachen mit Schauspieler Andreas Ksienzyk.

Ist es eigentlich schwer, den ganzen Text zu lernen?
Das ist ja unser Beruf, deshalb fällt das nicht so schwer. Allerdings müssen wir es immer wieder üben. Manchmal müssen wir auch den Text von fünf Stücken gleichzeitig können.

Wie oft haben Sie das Stück eigentlich schon gespielt?
Wir haben das Stück „Der falsche Prinz“ schon 76 Mal gespielt.

Wie war es, als Sie das Stück zum ersten Mal gespielt haben?
Die Premiere ist immer ganz schön aufregend. Man weiß ja nie, ob es den Zuschauern gefällt.

Mari und Annika unterhielten sich mit Schauspieler Rainer Kleinespel.

Habt ihr eigentlich schon einmal Fehler auf der Bühne gemacht?
Ja klar, aber meistens merkt das Publikum das nicht. Außerdem helfen wir uns immer gegenseitig.

Wie alt dürfen Schauspieler sein?
Da gibt es zum Glück keine Altersbegrenzung. Es kommen auch immer junge Schauspieler nach.

Wie lange werdet ihr geschminkt?
Das ist unterschiedlich, so fünf bis zehn Minuten normalerweise. Wenn man eine Perücke aufhat, dauert das länger.

Diese Fragen an Schauspieler Thorsten Schmidt stellten Nele und Nelly.

Kann man sich die Rollen aussuchen?
Nein, das macht der Regisseur.

Kriegen Sie genug Geld zum Leben?
Ja, es ist genug.

Wie wurde eigentlich die Perücke befestigt?
Oh, das ist ganz schön kompliziert. Auf jeden Fall juckt der Kopf ziemlich, wenn sie wieder ab ist.

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