Die Angst vor dem Fliegen

Das Flugzeug gilt als das sicherste Verkehrsmittel, doch etwa 20 Prozent der Deutschen leiden unter Flugangst

Lünen. Durch Flugzeugabstürze in den letzen Jahren, wie zum Beispiel im März 2015 die Maschine von Germanwings und am 29. November 2016 der Absturz in Kolumbien, werden die Ängste vieler Menschen verstärkt. Schon beim Betreten des Flugzeuges überlegen sich diese Menschen: „Was ist, wenn das Flugzeug abstürzt?“, „Was ist, wenn der Pilot einen Fehler macht?“, „Was ist, wenn die Tragflächen abbrechen oder das Flugzeug explodiert?“

Alle diese Gedanken kreisen Passagieren im Kopf herum und verhindern einen entspannten Flug. Außerdem lassen sich bei Flugangst folgende körperliche Symptome feststellen: Magenschmerzen, Herzrasen, Kopfschmerzen, Atemnot und Schwindelgefühle. Der Psychotherapeut Rolf Merkle ist fest der Meinung, dass man die Angst vor dem Fliegen überwinden kann. Der Schlüssel zur Überwindung von Flugangst liege im Vertrauen in die Technik und den Piloten. Autofahren sei viel gefährlicher, denn ca. 5000 Menschen sterben jährlich im Straßenverkehr. Im Internet kann man sich über die Sicherheit an Bord eines Flugzeuges informieren. Diese Informationen können die Flugangst lindern. Auch spezielle Entspannungstechniken (autogenes Training) helfen Ängste während eines Fluges zu mildern.

Von Pauline Steuer, Kl. 8d, Gymnasium Altlünen

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