Der lange Weg des Wassers

Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Scharnhorst erkunden die Aufbereitungsanlage

Von Klasse 8b, Hauptschule Scharnhorst

DORTMUND: Ursprünglich kommt es aus der Ruhr und hat schon einen kilometerlangen Weg hinter sich, wenn es in den Haushalten landet. Es wird dazu in mehreren Schritten gründlich gereinigt und für den täglichen Gebrauch aufbereitet.

Schulticker und DEW21 haben uns, die Klasse 8b der HS Scharnhorst, eingeladen, im Wasserinformationszentrum von DEW21 im Ruhrtal in Schwerte dem Weg des Wassers auf die Spur zu kommen. Wir haben erfahren, wie aus Flusswasser Trinkwasser wird.

Welches Wasser schmeckt am besten und was kosten eigentlich Leitungs- und Mineralwasser? Dieser und anderen Fragen sind die Schüler der Klasse 8 b der Hauptschule Scharnhorst auf den Grund gegangen. FOTO Brinkmann-Lözzer

Morgens um 10 Uhr begrüßte uns Uta Scheffler, die sich um Schulklassen und Besucher des Wasserwerkes kümmert, herzlich im Wasserwerk in den Ruhrwiesen. Hier ist Wasserschutzzone 1, das heißt, dass dieser Bereich für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.

Kies filtert das Wasser

Sie erklärte uns die Arbeit der DEW21 und den Weg des Wassers von der Ruhr bis zum Verbraucher. Das in einem ein Kilometer langen See aufgestaute Ruhrwasser fließt in große Kiesfilterbecken, in denen es versickert und dabei der grobe Schmutz entfernt wird. Danach fließt es in einen Sandfilter, hier geht alles sehr langsam. Hier werden Bakterien und Schadstoffe zersetzt. Das Wasser versickert anschließend im natürlichen Erdreich, wo alle restlichen Bakterien absterben. Unter der Erde befindet sich die Sickerrohrleitung, die das Wasser auffängt und es zu einem Brunnen leitet, wo es wieder an die Oberfläche gepumpt wird. Auf dem Weg zu uns wird es noch durch UV Licht endgereinigt und dann in das 2100 Kilometer lange Leitungsnetz gepumpt. Von der Ruhr bis zu unseren Wasserhähnen benötigt das Wasser vier Tage.

Strenge Kontrollen

Die DEW21 stellt täglich 120 000 Kubikmeter frisches Trinkwasser zur Verfügung, an heißen Sommertagen können es auch 200 000 m³ werden. Es unterliegt strengen Kontrollen und – es schmeckt übrigens sehr lecker.

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