Verrückte Instrumenteaus Gummibändern

Drei Workshops zur Ausstellung

Von Amber Harrmann, Nisa Yalcinkaya, Amira Dabaschi, Melina Brenken, Kunstkurs 8mk, Johann-Gutenberg-Realschule

DORTMUND: Im ersten Workshop geht es darum, zu einem ausgewählten Kunstwerk in der Ausstellung ein „Hörspiel“ zu machen. Die Gruppe erzeugt Geräusche und nimmt sie auf, um sie dann in einer Geschichte zusammen zu schneiden. Hier wurde mit Nudeln und Schüsseln nach dem „richtigen“ Regengeräusch gesucht, Salz gestreut, Plastik geknistert und vieles mehr. „Es war schwer, den Regen hinzubekommen, aber zusammen haben wir das geschafft“, so Melissa Moesch.

Nach den Workshops ging`s zum Gruppenbild auf das Dach des Dortmunder U. FOTO Werner

Im zweiten Workshop „Geräuschemacher“ werden aus verschiedenen Alltagsgegenständen, wie zum Beispiel einem Becher, einem Zahnstocher und einem Gummiband, Klanginstrumente gestaltet. Es gibt aber auch verrückte und lustige Instrumente.

Im dritten Workshop geht es um Fotogramme. Die Gruppe wandert zuerst durch die Ausstellung und zeichnet verschiedene Formen zu Schablonen ab, um sie dann auf das Fotopapier zu übertragen. Die Fotokammer wird abgedunkelt, das einzige Licht, was bleiben darf, ist das Rotlicht aus einer speziellen Glühbirne. Das Fotopapier wird mit einer Schablone belichtet und entwickelt. So entstehen Fotogramme zu der Ausstellung. Auch hier spielt Bewegung in einem Experiment eine Rolle. Sogar Topfdeckel kommen zum Einsatz. Mit dem Schall durch die Bewegung werden Schwingungen erzeugt und das Fotogramm wirkt verschwommen. Klänge werden sichtbar. Alle Gruppenergebnisse werden am Ende der Workshops Teil der Finissage der Kunstpreisausstellung im Dortmunder U.

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