Der unsichtbare Plan

Waren werden in verschiedenen Bereichen angeboten

Dortmund. Nicolas Bräutigam, Leiter der Verkaufsberatung, hat bei unserem Besuch im Rewe erklärt, wie der Supermarkt aufgebaut ist. Es gibt nämlich einen unsichtbaren Plan.

Marktinaber Serhat Bas im Gespräch mit Schülern. FOTO Rewe

Marktinhaber Serhat Bas im Gespräch mit Schülern. Foto: Rewe

Zuerst kommt die Obst- und Gemüseabteilung. Die ist wie eine Visitenkarte des Supermarkts, hier wird ein Teil des Umsatzes erwirtschaftet. Dann kommt das Kühlwandregal. Alles, was wir zu Hause im Kühlschrank lagern sollten, wird hier angeboten. Der dritte Bereich ist die Frischeabteilung, also die Fleisch- und Wursttheke sowie die Käsetheke.

Direkt neben der Käsetheke beginnt das Trockensortiment. Alles, was länger haltbar ist, kann man hier finden. Hier findet man Artikel, die trocken sind, zum Beispiel Gewürze oder Toilettenpapier. Aber auch flüssige Artikel wie Olivenöl oder Gewürzgurken aus dem Glas sind im Trockensortiment.

Die Gefriertruhen sind oft so nah an der Kassenabteilung, weil das Eis sonst sofort auftauen würde. Geschmolzenes Eis möchte aber niemand kaufen.

Insgesamt gibt es mehr als 15000 Artikel in einem Rewe-Markt. Damit der Kunde seine Artikel gut finden kann, gibt es eine logische Reihenfolge: Nach der Bedientheke mit dem Grillfleisch sieht man sofort das Gewürzregal. Zum Fleisch braucht man ja schließlich Gewürze. Babynahrung und Tierfutter passen nicht so gut zusammen, also findet man sie auch in verschiedenen Regalen.

Wir sehen, der unsichtbare Plan ist gar nicht so unsichtbar.

Von Ahmad, Aida und Patricia der Klasse 6, Anne-Frank-Gesamtschule

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