Wo ist das Kaninchen?

Ein neuer Freund für Kolda

An einem Samstag suchten mein Freund und ich das kleine Kaninchen Kolda. Wir riefen das Kaninchen überall, doch es kam nicht. Es hatte seine Möhre nicht gegessen, deswegen waren wir uns sicher, dass es weg ist. Ich hatte ein sehr schlechtes Gefühl im Bauch. Mein Freund Hannes rief: „Ey, ich habe was gefunden!“ Ich ging flink zu ihm. Er hatte Spuren gefunden. Ich sagte: „Das ist die Spur von Kolda, er muss heute Morgen hier langgehoppelt sein.“ Wir folgten den Spuren, bis mein Freund wieder etwas gefunden hatte. Diesmal war es aber nur ein Stein. Ich war so verzweifelt: „Was soll ich nur Mama sagen?“ Wir gingen an Bäumen, Steinen, Rehen und Höhlen vorbei, bis wir ein wenig Fell von Kolda gefunden hatten. Hannes sagte: „Ist er etwa tot?“

Wir wollten gerade aufgeben, als plötzlich das Gebüsch raschelte. Wir hatten Angst, dass uns gleich ein Wildschwein umrennen würde. Das Kribbeln wurde immer heftiger. Ich schloss meine Augen und machte sie erst wieder auf, als ich meinen Freund rief: „Das ist Kolda, kein Wildschwein!“ Ich freute mich, als ich Kolda wieder in meine Arme schließen konnte. Ich fragte mich, warum er weggehoppelt war, doch da fiel mir auf, dass hinter Kolda noch ein Kaninchen war. Kolda sprang von mir runter und hoppelte zu dem anderen Kaninchen. Mochte Kolda das andere Kaninchen? Wir schauten uns verwundert an. Schließlich entschlossen wir uns, dass andere Kaninchen mitzunehmen. Hannes nannte es Koldrin. Seit dem haben wir quasi eine Kaninchenfarm.

Das war das Beste, was uns je passiert ist.

Max-Jonas Haase, Connor Konietzka, Clemens Meier, 6a, Gesamtschule Schermbeck

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