Kribbeln im Bauch

Am besten, man entscheidet sich für das, was sich gut anfühlt

Nils kam aus der Schule und erzählte seiner Mutter, was er mit den Freunden aus seiner Klasse besprochen hatte.
„Mama, wir gehen morgen in einen Freizeitpark. Darf ich mit? Bitte?“

„Ja, klar!“

Die Nacht ging vorbei, er hatte nicht schlafen können, weil er so aufgeregt war. Das Kribbeln im Bauch wollte einfach nicht aufhören. Er war auf all den Achterbahnen, von denen die anderen so fachmännisch sprachen, nämlich noch nie gewesen. Nils packte schnell die letzten Sachen in seine Tasche. Da rief ihn seine Mutter: „Komm! Wir müssen fahren.“

Am Freizeitpark standen auch schon seine Freunde und begrüßten ihn fröhlich. Sie gingen zuerst auf die Wildwasserbahn.
Dann zu dem TOWER!!!!

Nils fühlte sich auf einmal nicht wohl, aber er traute sich nicht, etwas zu sagen. Er fürchtete, dass seine Freunde ihn dann auslachen würden, und dachte sich: OOOH, nein, was soll ich jetzt nur tun? Doch seine Füße gingen mit, wie von selbst. Schon standen alle am Eingang. Da, plötzlich, haute Nils ab. Er lief einfach weg, nahm den Bus und fuhr nach Hause.

Seine Mutter fragte ihn, warum er jetzt schon da sei.
„Na ja, ich wollte nicht mit auf den Tower“, gab er schließlich zu.
„Das hättest du deinen Freunden ruhig sagen können. Die wären schon nicht sauer gewesen!“
Nils nahm sich vor, sich am nächsten Tag in der Schule zu entschuldigen und den anderen alles zu erklären.

Tatsächlich, sie waren nicht böse auf ihn. Darum verabredeten sie sich noch einmal für den Freizeitpark. Und dieses Mal durfte Nils entscheiden, auf welche Achterbahnen sie gemeinsam gingen.

Die Moral: Man sollte das machen, was man will, und immer mit den Freunden darüber reden. Ende gut, alles gut.

Kimberly Becker, 7b, Droste-Hülshoff-Realschule

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