Die Klassenarbeit

Zeugnisnote gerettet

Am Montag nach den Ferien schrieb Jan seine letzte Arbeit im Fach Deutsch. Er war sehr aufgeregt und hatte viel geübt, denn von dieser Arbeit hing seine Deutsch-Note auf dem Zeugnis ab. Jan kam mit großer Angst in den Klassenraum. Als er ihn betrat, stand dort schon sein Lehrer mit den Klassenarbeiten in der Hand. Jan setzte sich auf seinen Platz, sein Herz schlug immer schneller.

Der Lehrer verteilte die Arbeiten, besprach kurz die einzelnen Aufgaben und sagte schließlich: ,,Ihr habt 45 Minuten Zeit. Viel Erfolg!“ Es ging los, die ersten beiden Aufgaben erledigte er mit Leichtigkeit. Aber ab der dritten Nummer kam er ins Schwitzen …

Schnell war die Zeit um – und er hatte nur fünf von sechs Aufgaben gelöst. Am Ende der letzten Unterrichtsstunde ging er betrübt nach Hause. Als er von seiner Mutter gefragt wurde, was denn los sei, erzählte er ihr traurig von der schlechten Arbeit.

Eine Woche später …

Jan ging aufgeregt zur Schule, heute sollte es die Klassenarbeiten zurückgeben. Schnell setzte er sich hin und wartete. Endlich kam der Lehrer mit den Arbeiten unter dem Arm durch die Tür herein. Er sah nicht zufrieden aus. Dann wurden die Arbeiten ausgeteilt. Jan öffnete sein Heft und sah ein „Gut (2)“. Er freute sich riesig.

Nach der letzten Stunde rannte er wie ein Verrückter nach Hause und zeigte die Arbeit stolz seinen Eltern.

Verfasst von: Florian Döing, Leon Hilgenberg, Nico Hilgenberg, Jan Scholthoff, Niklas Stenkamp, 6a, Gesamtschule Schermbeck

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