Das Ungeheuer im Wald

Wie aus Sammys Hund ein Werwolf wurde

Meine Freundinnen und ich haben uns in der Schule unterhalten. Ich hatte mit Marie abgesprochen, dass wir uns heute verabreden. Als ich mit nach Hause ging und wir dort ankamen, haben wir so schnell gegessen, dass ich Bauchweh bekam. Aber es hatte einen guten Grund. Es ging nämlich ein Gerücht um, dass ein Werwolf im Wald war. Als wir da waren, hatte ich so große Angst, dass ich ein bisschen geweint habe. Ich spürte, dass meine Freundin auch Angst hat. „Lass uns jetzt schnell in den Wald gehen, sonst überlegen wir es uns noch anders.“ Da hörten wir, dass jemand schrie. Ich hatte diesen Schrei schon einmal gehört: ,,Es ist unsere Freundin Sammy, komm schnell, Marie.“

Als wir ankamen, fanden wir Sammy; sie sah so verstört aus, als wenn sie den Werwolf gesehen hätte. Sie sagte schluchzend: ,,Mein Hund ist weggelaufen. Ich weiß nicht, was ich tun soll.“ Aber ich sagte ihr: ,,Du brauchst keine Angst haben. Marie und ich werden dir helfen, deinen Hund zu finden.“ Schnell begannen wir ihn zu suchen. Wir suchten und suchten, aber wir fanden ihn nicht. Da begann es dunkel zu werden. Wir machten uns Sorgen. „Wo kann er nur sein?“, fragte Sammy. „Hoffentlich hat der Werwolf ihn nicht gefressen.“ Da kam irgendetwas auf uns zu. „Was ist das?“, rief Sammy. Wir wurden alle abgeschleckt und wurden auch angesprungen. Es war gruselig. „Was ist das?“, dachten wir alle, aber Sammy sagte: ,,Das ist mein Hund, daher kommt auch das Gerücht, dass es hier einen Werwolf gibt. Er ist mir schon neulich abgehauen und eine Frau dachte, es ist ein Werwolf, doch mein Hund ist kein Werwolf.“

Samantha Latzel, Marie Rosen, Marie-Sophie Willeke, 6a, Gesamtschule Schermbeck

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