Mobbing ruiniert Leben

Aufklärung ist wichtig /Das Internet vergisst nichts

Obwohl überall zunehmend über Mobbing und Cybermobbing aufgeklärt wird, kommt es trotzdem immer wieder vor, dass Personen über einen längeren Zeitraum mithilfe von Internet- und Mobiltelefondiensten absichtlich bedroht, bloßgestellt oder belästigt werden.

Oft handeln die Täter anonym, sodass das Opfer nicht weiß, von wem die Angriffe stammen. Genau das ist es, was Cybermobbing so gefährlich macht: Wegen der Anonymität kennen die Täter und Beteiligten keine Grenzen. Auch zeitlich lässt sich Cybermobbing nicht einschränken. „Normales“ oder „Offline“ Mobbing endet meist nach dem direkten Kontakt zu dem Täter, doch Cybermobber können ihre Opfer Tag und Nacht terrorisieren. Deshalb sollten Opfer sich so schnell wie möglich wehren.

Als erstes sollte man eine Vertrauensperson aufsuchen, das kann ein Vertrauenslehrer sein oder die Eltern. Außerdem kann es hilfreich sein, die Handynummer zu wechseln oder in extremen Fällen auch die Polizei einzuschalten. Denn Betroffene können zwar YouTube-Videos melden oder WhatsApp-Nutzer blockieren, aber im Netz verbreiten sich gemeine Kommentare, Videos und Fotos schnell, und es ist fast unmöglich, sie wieder ganz zu löschen.

Das Internet vergisst nichts und Mobbing ruiniert Leben. Deshalb ist es auch so wichtig, weiter über Cybermobbing aufzuklären und dagegen vorzugehen.

Klasse 8b des Bert-Brecht-Gymnasiums

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